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Geschichten den ersten Weltkrieg betreffend .
20.07.2012, 10:25
Beitrag: #21
RE: Geschichten den ersten Weltkrieg betreffend .
(19.07.2012 21:13)liberace schrieb:  Ein ehemaliger Offizier französischer Offizier aus dem 1. WK, der uns als Fremdenführer durch das Fort Douaumont führte, kam auch auf die Kolonialtruppen aus den afrikanischen Kolonien Frankreichs zu sprechen. Diese machten in der Regel keine Gefangenen, sondern schächteten sie wie zu Haus bei den Stammeskriegen im Kral. Er sagte wörtlich: "Wir haben versucht, ihnen das abzugewöhnen, aber es ist uns nie ganz gelungen."
Denen wurde deshalb auch keine Gnade gegeben und erwartete sie auch nicht.

„Der Horizont der meisten Menschen ist ein Kreis mit dem Radius 0. Und das nennen sie ihren Standpunkt.“ (Albert Einstein)
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20.07.2012, 11:37
Beitrag: #22
RE: Geschichten den ersten Weltkrieg betreffend .
(20.07.2012 10:25)Arkona schrieb:  
(19.07.2012 21:13)liberace schrieb:  Ein ehemaliger Offizier französischer Offizier aus dem 1. WK, der uns als Fremdenführer durch das Fort Douaumont führte, kam auch auf die Kolonialtruppen aus den afrikanischen Kolonien Frankreichs zu sprechen. Diese machten in der Regel keine Gefangenen, sondern schächteten sie wie zu Haus bei den Stammeskriegen im Kral. Er sagte wörtlich: "Wir haben versucht, ihnen das abzugewöhnen, aber es ist uns nie ganz gelungen."
Denen wurde deshalb auch keine Gnade gegeben und erwartete sie auch nicht.

Es gibt im Fort Douaumont keine Fremdenführer. gab es noch nie, auch als ich 1972 zum ersten mal dort war. Da geistert man alleine durch die feuchten Gänge .
der gute liberace macht da rassistische Propaganda.
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21.07.2012, 17:52
Beitrag: #23
RE: Geschichten den ersten Weltkrieg betreffend .
(20.07.2012 11:37)krasnaja schrieb:  
(20.07.2012 10:25)Arkona schrieb:  Denen wurde deshalb auch keine Gnade gegeben und erwartete sie auch nicht.

Es gibt im Fort Douaumont keine Fremdenführer. gab es noch nie, auch als ich 1972 zum ersten mal dort war. Da geistert man alleine durch die feuchten Gänge .
der gute liberace macht da rassistische Propaganda.

Was soll das? Das war damals organisiert von Bundeswehr und Kriegsgräberfürsorge. Selbstverständlich hatten wir in Douaumont einen Fremdenführer, einen ehemaligen französischen Offizier des 1. Weltkriegs, der war uns zugeteilt worden, weil wir Soldaten waren. Ich werde doch wohl noch wissen, was ich erlebt habe.
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21.07.2012, 18:40
Beitrag: #24
RE: Geschichten den ersten Weltkrieg betreffend .
(20.07.2012 11:37)krasnaja schrieb:  
(20.07.2012 10:25)Arkona schrieb:  Denen wurde deshalb auch keine Gnade gegeben und erwartete sie auch nicht.

Es gibt im Fort Douaumont keine Fremdenführer. gab es noch nie, auch als ich 1972 zum ersten mal dort war. Da geistert man alleine durch die feuchten Gänge .
der gute liberace macht da rassistische Propaganda.

Natürlich gab es das, unser Besuch damals 1969 war organisiert von Bundeswehr und Kriegsgräberfürsorge, logistisch wurden wir auch von der französischen Armee unterstützt (Sprit für LKW). Uns wurde eigens ein ehemaliger aktiver französischer Offizier aus dem 1. WK, der vor Verdun gekämpft hatte, als Guide und Fremdenführer zur Verfügung gestellt. Er führte uns auch durch Douaumont. Er erzählte uns auch, wie die Kolonialtruppen kämpften. Der Mann war Akademiker und absolut glaubwürdig und integer. Ich werde wohl noch wissen, was ich damals erlebt habe.
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21.07.2012, 18:40
Beitrag: #25
RE: Geschichten den ersten Weltkrieg betreffend .
Kriegsgräberfürsorge und Bundeswehr ?

2 Organisationen, die sich gegenüber stehen wie feuer und wasser ?

Ich will mir die entsetzten Gesichter französischer Touristen garnicht vorstellen.
Eure Freiübungen in der Öffentlichkeit beginnen ja immer mit Merkwürdigkeiten wie "Richt euch" und dümmlichem Rumgeschrei.

Und dann die Frage von Madam: "ils sont de retour ? weil Du ja über diese exorbitanten Französischkenntnisse verfügst.

Aber, wenn man schon solche hanenbüchenen Dinge wie du behauptest, muss auch die Chronologie stimmen.

Ein französischer Offizier, der 1916 weisungsbefugt gegenüber sog. Kolonialtruppen war, der hatte einen höheren Rang, war damals um die 30.
Dieser Mann war bei der Gründung der Bundeswehr 1957 rd, 70 Jahre alt.
und die ersten Soldaten der Bundeswehr durften, wenn überhaupt erst ab 1985 im zuge von Nato-Übungen nach Frankreich.

Ich glaube, da tüttelst du ´n büschen, um deiner rassistische Propaganda den Hauch der Glaubwürdigkeit zu verleihen.
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21.07.2012, 19:37
Beitrag: #26
RE: Geschichten den ersten Weltkrieg betreffend .
(21.07.2012 18:40)krasnaja schrieb:  Kriegsgräberfürsorge und Bundeswehr ?

2 Organisationen, die sich gegenüber stehen wie feuer und wasser ?

Ich will mir die entsetzten Gesichter französischer Touristen garnicht vorstellen.
Eure Freiübungen in der Öffentlichkeit beginnen ja immer mit Merkwürdigkeiten wie "Richt euch" und dümmlichem Rumgeschrei.

Und dann die Frage von Madam: "ils sont de retour ? weil Du ja über diese exorbitanten Französischkenntnisse verfügst.

Aber, wenn man schon solche hanenbüchenen Dinge wie du behauptest, muss auch die Chronologie stimmen.

Ein französischer Offizier, der 1916 weisungsbefugt gegenüber sog. Kolonialtruppen war, der hatte einen höheren Rang, war damals um die 30.
Dieser Mann war bei der Gründung der Bundeswehr 1957 rd, 70 Jahre alt.
und die ersten Soldaten der Bundeswehr durften, wenn überhaupt erst ab 1985 im zuge von Nato-Übungen nach Frankreich.

Ich glaube, da tüttelst du ´n büschen, um deiner rassistische Propaganda den Hauch der Glaubwürdigkeit zu verleihen.

Vielleicht bist du ja auch betrunken, sonst würdest du nicht so einen Stuss schreiben.

1. Kriegsgräberfürsorge und Bundeswehr standen sich nie feindlich gegenüber, sondern arbeiteten Hand in Hand, zumindest damals. Der örtliche deutsche Repräsentant der Kriegsgräberfürsorge war eigens aus Metz angereist und begrüßte uns. Auch der Bürgermeister von Bouligny begrüßte uns persönlich.

2. Freiübungen haben wir nie gemacht, wir trugen ausschließlich zivil und traten sehr zurückhaltend auf. Wir waren entspr. geschult worden.

3. Die Damenwelt war uns eher wohl gesonnen. Die ostfranzösische Provinz war eher triste, und bot wenig Abwechslungsmöglichkeiten. Wir haben das aber nicht ausgenutzt. Niemand fühlte sich wieder von den Deutschen besetzt. Manche bezeichneten uns hinter vorgehaltener Hand allerdings als "Boches", das stimmt.

4. Der Offizier war schon älter, das ist richtig, schätzungsweise 72 - 75 Jahre alt. Er hatte schon einen Stock, war aber sonst sehr schlank und deshalb noch ganz gut zu Fuß. Er war gut drauf, und scherzte ständig mit uns. Wo liegt hier das Problem?

5. Auch das vollkommener Quatsch. Ich war 1968 in Rotenburg/Fulda stationiert, wo es neben einer Luftwaffenfernmeldekompanie mit angeschlossener Ausbildungskompanie mehrere Regimenter von Panzergrenadieren gab, die nach Ende von Grundausbildung und Spezialausbildung ins Manöver zogen. Die rückten mit ihren Fahrzeugen aus. Auf die Frage wohin sagten sie "nach Frankreich, Truppenübungsplatz".

6. Wieso mache ich rassistische Propaganda und wo? Das ist doch Blödsinn.

Bitte etwas sachlicher in Zukunft!
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21.07.2012, 21:36
Beitrag: #27
RE: Geschichten den ersten Weltkrieg betreffend .
(21.07.2012 19:37)liberace schrieb:  
(21.07.2012 18:40)krasnaja schrieb:  Kriegsgräberfürsorge und Bundeswehr ?

2 Organisationen, die sich gegenüber stehen wie feuer und wasser ?

Ich will mir die entsetzten Gesichter französischer Touristen garnicht vorstellen.
Eure Freiübungen in der Öffentlichkeit beginnen ja immer mit Merkwürdigkeiten wie "Richt euch" und dümmlichem Rumgeschrei.

Und dann die Frage von Madam: "ils sont de retour ? weil Du ja über diese exorbitanten Französischkenntnisse verfügst.

Aber, wenn man schon solche hanenbüchenen Dinge wie du behauptest, muss auch die Chronologie stimmen.

Ein französischer Offizier, der 1916 weisungsbefugt gegenüber sog. Kolonialtruppen war, der hatte einen höheren Rang, war damals um die 30.
Dieser Mann war bei der Gründung der Bundeswehr 1957 rd, 70 Jahre alt.
und die ersten Soldaten der Bundeswehr durften, wenn überhaupt erst ab 1985 im zuge von Nato-Übungen nach Frankreich.

Ich glaube, da tüttelst du ´n büschen, um deiner rassistische Propaganda den Hauch der Glaubwürdigkeit zu verleihen.

Vielleicht bist du ja auch betrunken, sonst würdest du nicht so einen Stuss schreiben.

1. Kriegsgräberfürsorge und Bundeswehr standen sich nie feindlich gegenüber, sondern arbeiteten Hand in Hand, zumindest damals. Der örtliche deutsche Repräsentant der Kriegsgräberfürsorge war eigens aus Metz angereist und begrüßte uns. Auch der Bürgermeister von Bouligny begrüßte uns persönlich.

2. Freiübungen haben wir nie gemacht, wir trugen ausschließlich zivil und traten sehr zurückhaltend auf. Wir waren entspr. geschult worden.

3. Die Damenwelt war uns eher wohl gesonnen. Die ostfranzösische Provinz war eher triste, und bot wenig Abwechslungsmöglichkeiten. Wir haben das aber nicht ausgenutzt. Niemand fühlte sich wieder von den Deutschen besetzt. Manche bezeichneten uns hinter vorgehaltener Hand allerdings als "Boches", das stimmt.

4. Der Offizier war schon älter, das ist richtig, schätzungsweise 72 - 75 Jahre alt. Er hatte schon einen Stock, war aber sonst sehr schlank und deshalb noch ganz gut zu Fuß. Er war gut drauf, und scherzte ständig mit uns. Wo liegt hier das Problem?

5. Auch das vollkommener Quatsch. Ich war 1968 in Rotenburg/Fulda stationiert, wo es neben einer Luftwaffenfernmeldekompanie mit angeschlossener Ausbildungskompanie mehrere Regimenter von Panzergrenadieren gab, die nach Ende von Grundausbildung und Spezialausbildung ins Manöver zogen. Die rückten mit ihren Fahrzeugen aus. Auf die Frage wohin sagten sie "nach Frankreich, Truppenübungsplatz".

6. Wieso mache ich rassistische Propaganda und wo? Das ist doch Blödsinn.

Bitte etwas sachlicher in Zukunft!

Und Du bitte in Zukunft etwas höflicher, 2 Meldungen hast Du von mir bekommen. für den Idioten und für die Unterstellung im obigen 1. Satz.

Und diesen Satz mit Frankreich hast Du geglaubt ? Das ist doch genau die gleiche Geschichte von dem Junge-Union Mann, der auf die Frage meinte, ob er mit Zug, Auto oder Flugzeug nach Paris fahren würde" Nach Paris fahre ich nur auf Ketten"

Warum ich Dir Rassismus vorwerfe ?
ganz einfach. Das einzige, was Du hier zu Douaumont zu sagen hättest ist eine rassistische Bemerkung eines fiktiven Mannes, Du ja garnicht über Douaumont etwas sagen willst sondern über das Verhalten von Kolonialtruppen. DARUM nur DARUM geht es Dir.
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21.07.2012, 22:17
Beitrag: #28
RE: Geschichten den ersten Weltkrieg betreffend .
Wir werden diese sieben letzten Beiträge prüfen und gemeintschaftlich darüber entscheiden, wie sie zu bewerten sind.

Nobody is perfect!
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22.07.2012, 19:38
Beitrag: #29
RE: Geschichten den ersten Weltkrieg betreffend .

Hallo Luki, ich bin`s - Hardy Krüger, ha, ha, jetzt bin ich liberace, viele Grüße ins schöne Traun
[/quote]

Servus .

Freut mich wirklich sehr , von Dir wieder etwas zu hören .Heart

Willkommen .
G.v.Luki.

Und übrigens , Morgen ist auch noch ein Tag Cool
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22.07.2012, 20:59
Beitrag: #30
RE: Geschichten den ersten Weltkrieg betreffend .
Luki, what's the matter?

Nobody is perfect!
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09.08.2012, 11:08
Beitrag: #31
RE: Geschichten den ersten Weltkrieg betreffend .
Als Italien 1915 der Monarchie den Krieg erklärte, hätten die Italiener mit etwas mehr Mut ohne größere Gegenwehr befürchten zu müssen locker bis Kärnten durchmarschieren können. In der Anfangsphase waren an der Dolomitenfront außer ein paar Tiroler Standschützen keine kuk-Truppen parat, die standen alle in Russland und Serbien in harten verlustreichen Kämpfen. Aber Cadorna zögerte und zögerte und ließ so der Monarchie Zeit, die Kaiserjäger an die Dolomitenfront zu transportieren, die sich dann gegen die permanent angreifenden Italiener mit Hilfe der speziellen Topographie des Geändes geschickt verteidigen konnten. Außerdem half das deutsche Alpenkorps.

Es gab wohl im I. WK keine andere Generalität, die unfähiger und menschenverachtender war als die der Monarchie. Brudermann und Potiorek seien hier als Protagonisten genannt. Fähigere Generäle wie Boroevic kamen erst später. So wurde dann die kuk-Armee gleich zu Berginn des Krieges in mörderische Offensiven gehetzt, für die sie weder ausgerüstet noch ausgebildet war. Dennoch rettete sie auch die Deutschen, die zuerst in Ostpreußen versagten und verhinderte gleichzeitig einen Durchbruch der Russen nach Ungarn. Preis: ca. 1 Mio. Mann Verluste bis März 1915. Wäre die zaristische Armee nicht so schlecht ausgerüstet und besser motiviert gewesen, so wäre für die Monarchie der Krieg an der Ostfront schon nach ein paar Tagen verloren gewesen, dann hätten die Deutschen komplett übernehmen müssen, interessant zu wissen, wie sich das an der Westfront ausgewirkt hätte.

Franz Ferdinand kannte die Defizite der kuk-Armee und hätte sicherlich entspr. nachgebsssert. Auch das machte ihn zu einem gefährlichen Gegner der Monarchiefeinde. Generell würde ich aber in ihn im Nachinein keine allzu großen Hoffnungen setzen, denn seine menschlichen Defizite waren doch gravierend. Der Hauptfeind der Monarchie war die eigene Kleinkariertheit, vom Kaiser exzellent vorgelebt. Fesche Leutnants, bornierte Obristen und vertrottelte Generäle, die Operette war von der Wirklichkeit so weit nicht entfernt.
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14.08.2012, 14:45
Beitrag: #32
RE: Geschichten den ersten Weltkrieg betreffend .
Nachdem die Offensive der verbündeten Deutschen und Österreicher vom Oktober 1917 zwischen Flitsch und Tolmein nach ca. 150 km durch die oberitalienische Tiefebene am Monte Grappa zum Stehen kam, entwickelte sich ein Stellungskrieg. Die Italiener, durch Franzosen und Engländer verstärkt, hielten die Grappafront und am Piave, der Hochwasser führte. Der Vormarsch kam zum Stillstand. Die kuk-Armee war mittlerweile in einem bemitleidenswerten Zustand, nur noch eine "Lumpenarmee", jetzt auf die Kleidung bezogen. In manchen Einheiten mussten sich zwei Soldaten eine Uniform teilen, Verpflegung gab es kaum noch - bei den Deutschen an der Westfront war es ähnlich. Die Offensive "Michael" an der Westfront 1918 scheiterte nicht zuletzt auch deshalb, weil ganze deutsche Divisionen, die total ausgehungert waren, an erbeuteten Verpflegungszügen der Alliierten hängen blieben. Beide Armeen konnten einem 1918 nur noch leid tun. Ab 1944/1945 wiederholten sich an der Westfront für die Deutschen diese Geschehnisse, sie waren ohne Versorgung und konnten i. P. nur noch Guerillakrieg führen.
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14.08.2012, 15:32
Beitrag: #33
RE: Geschichten den ersten Weltkrieg betreffend .
liberace, hier sollen aber keine kriegstaktischen Manöver beschrieben werden sondern diese kleinen, nicht schlachtenentscheidenden Anekdoten, z.B. als sich Opa besoffen hinter das Maschinengewehr gesetzt hat und die Franzosen nur so purzelten.
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14.08.2012, 15:40
Beitrag: #34
RE: Geschichten den ersten Weltkrieg betreffend .
(14.08.2012 14:45)liberace schrieb:  Die Offensive "Michael" an der Westfront 1918 scheiterte nicht zuletzt auch deshalb, weil ganze deutsche Divisionen, die total ausgehungert waren, an erbeuteten Verpflegungszügen der Alliierten hängen blieben. Beide Armeen konnten einem 1918 nur noch leid tun.


Ich habe von ernsthaften Historikern tatsächlich schon gelesen, dass die Briten bei Amiens 1918 tatsächlich nur der Suff gerettet hätte.

Die Deutschen Sturmtruppen sich in den britischen Verpflegungsdepots tatsächlich festgefressen und festgesoffen hätten.

"Die Inflation muss als das hingestellt werden, was sie wirklich ist, nämlich als Betrug am Staatsbürger, der um einen Teil seines Einkommens, aber noch mehr um seine Ersparnisse gebracht wird.!" (Ludwig Erhard, Bundeskalnzler 1963 bis 1966)
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14.08.2012, 15:46
Beitrag: #35
RE: Geschichten den ersten Weltkrieg betreffend .
So kenne ich den Sachverhalt auch.
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14.08.2012, 15:59
Beitrag: #36
RE: Geschichten den ersten Weltkrieg betreffend .
(14.08.2012 15:32)krasnaja schrieb:  liberace, hier sollen aber keine kriegstaktischen Manöver beschrieben werden sondern diese kleinen, nicht schlachtenentscheidenden Anekdoten, z.B. als sich Opa besoffen hinter das Maschinengewehr gesetzt hat und die Franzosen nur so purzelten.

Stimmt, alsdann - Opa (starb 1977) war Mitglied der "Ratzeburger Jäger, die im Verband des Deutschen Alpenkorps beim Durchbruch Flitsch/Tolmein 1917 dabei waren. Opa erzählte mir einmal folgende Story: "Erst marschierten wir vom Isonzo zum Tagliamento. In der Ferne sahen wir einen großen Kirchturm; da sagten wir, bis dahin marschieren wir noch, dann machen wir eine Marschpause. Bis zum Abend waren wir dem Kirchturm noch nicht sehr viel näher gerückt, wir hatten die Entfernung falsch eingeschätzt. Dann gingen wir noch bis zum nächsten Dorf, holten uns guten italienischen Rotwein aus einem der Häuser (die Zivilbevölkerung war zum Großteil geflohen) und gossen uns erstmal einen hinter die Binde!" Wohl bekommt`s ...Rolleyes
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14.08.2012, 16:40
Beitrag: #37
RE: Geschichten den ersten Weltkrieg betreffend .
Immer der Suff. Angel

Mal etwas ernstes.
Mein Großonkel, Bruder meiner Großmutter, Patenonkel meiner Mutter,
war "Schwerhörig" wobei mir der Grund dieser Schwerhörigkeit im Moment nicht gegenwärtig ist.
Im Sommer 1917 wurde er trotzdem eingezogen, machte aber bis in den Winter hinein Dienst lediglich in rückwärtigen Frontgebiet. Wegen dieser Schwerhörigkeit.
Im Februar 1918 wurde er aber zu einem Infanterieregiment versetzt, das in der großen Frühjahrs-Offensive eingesetzt werden sollte.
Mein Großvater, selbst Soldat 14-18, bezeichnete diese Versetzung schon als "Todschlag".
Ich besitze die vermutlich letzte Postkarte von ihm von Ende Februar 1918, aus jedem Wort spricht die Angst.
Er ist bei einem der ersten Angriffe im März 1918 "vermisst", sprich von einer Granate zerrissen, die er auf Grund seiner Schwerhörigkeit zu spät kommen hörte.

"Die Inflation muss als das hingestellt werden, was sie wirklich ist, nämlich als Betrug am Staatsbürger, der um einen Teil seines Einkommens, aber noch mehr um seine Ersparnisse gebracht wird.!" (Ludwig Erhard, Bundeskalnzler 1963 bis 1966)
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22.09.2012, 14:04
Beitrag: #38
RE: Geschichten den ersten Weltkrieg betreffend .
Habe noch eine kleine Anekdote. Ende der `50er Jahre hatten wir an der Volksschule in Stuttgart einen älteren Lehrer, der schon jenseits der 60 war. Damals kannten die Lehrer noch kein Burn-out-Syndrom. Er erzählte uns, dass sie damals als Kinder nach der Tannenbergschlacht 1914 folgenden Reim gedichtet hätten.

"Lieber guter Hindenburg,
schlag`die bösen Russen tot,
schlag` sie dass die Fetzen fliegen,
und wir wieder schulfrei Kriegen!"

(Nach dem Sieg bei Tannenberg hatte es schulfrei gegeben)
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24.09.2012, 16:25
Beitrag: #39
RE: Geschichten den ersten Weltkrieg betreffend .
Naja, da erstaunt es ja nicht, was aus der Kindergeneration wurde Shy

Der vernetzte Mensch von heute gerät in Gefahr,
die globalisierte Welt als eine Ansammlung von Zitaten zu erleben.

Doug Mack
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19.10.2013, 14:39
Beitrag: #40
RE: Geschichten den ersten Weltkrieg betreffend .
Ein großes und ein kleines Bier am Bahnhof in Hannover

1921 kehrte mein Opa Walther aus französischer Kriegsgefangenschaft zurück und beendete somit sein Knecht-Dasein in der Bretagne, wo er bei einem Bauern arbeiten musste. Gegen Ende des Ersten Weltkriegs war er 1918 an der Westfront von den Franzosen gefangen genommen worden.
Auf wundersame Weise oder vielleicht auch deshalb, weil die Kommunikation über das Rote Kreuz einigermaßen funktionierte, müssen Walthers Verwandte, von denen der Großteil in Hannover wohnte, von der Ankunft des Zuges erfahren haben, der Opa Walther 1921 aus französischer Kriegsgefangenschaft nach Deutschland zurückbrachte. Legendär in der Familie war die folgende Episode, weil Opa Walther zu vorgerückter Stunde in aufgelockerter Stimmung immer wieder aufgefordert wurde, diese zu erzählen. Ein Onkel, der in Hannover wohnte, nach allgemeinen Erzählungen scheint er ein schräges Original gewesen sein, holte Opa Walther am Bahnhof in Hannover ab. Als er Opa Walther entdeckte gab es natürlich erst ein großes Hallo und dann beschloss man, noch ein Bier zu trinken. Es war Walthers erstes Bier nach sehr langer Zeit auf deutschem Boden. Der Onkel, entweder war er ein sparsamer Mensch oder er wollte die Hierarchie innerhalb der Familie dezent zementieren, weil er sich bislang als Platzhirsch fühlte, bestellte beim Ober “ein großes und ein kleines Bier”. Das große Bier gedachte Onkel zu trinken. Als der Ober kam, nahm sich Opa Walther gleich das große Bier und leerte es in einem Zuge. Das musste Onkel erst Mal verkraften und staunte nicht schlecht ob der Frechheit seines Enkels. Wie viele Biere die beiden dann noch zusammen leerten, blieb das Geheimnis der beiden.
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