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Hitlers Atombombe Presseschau
10.09.2012, 11:06
Beitrag: #1
Hitlers Atombombe Presseschau
[Bild: pb-3718155.jpg]

Zitat:Hitlers Atomphysiker mit Testreaktor im Bierkeller

Nie war das Dritte Reich näher an der eigenen Uranbombe als im schwäbischen Haigerloch. Jetzt ergänzt das örtliche Museum im "Atomkeller" seine Ausstellung um den Weg zur absoluten Waffe.

Zitat:Die Pfluggasse im beschaulichen Städtchen Haigerloch am Rande der Schwäbischen Alb ist ein ruhiges Sträßlein. Häuser stehen nur auf der Ostseite, gegenüber erhebt sich steil der Schlossfelsen, der von einer barocken Kirche gekrönt wird. So geschäftig wie um die Jahreswende 1944/45 war es nie zuvor in Haigerloch. Denn in diesen letzten Monaten des Zweiten Weltkriegs in Europa verschwanden hier regelmäßig Wissenschaftler und Ingenieure in einem alten Bierkeller, der in den Felsen geschlagen worden war. Sie versuchten hier, eine nukleare Kettenreaktion in Gang zu setzen.

Zitat:...Eine zündfähige Atombombe herzustellen war den Wissenschaftlern 1944/45 unmöglich, bestätigt der ehemalige Vorstandsvorsitzende des Forschungszentrums Karlsruhe, Manfred Popp: "Die Weltspitze haben die Deutschen in dem Moment verloren, als die Nazis jüdische Wissenschaftler wie Albert Einstein 1933 vertrieben haben." Die Wissenschaftler hätten zusätzlich bewusst einen Umweg eingeschlagen, der die Zeitspanne bis zu der von ihnen verlangten Bombe um viele Jahre verlängert hätte...

Der Umweg allerdings ist mittlerweise etwas umstritten. Was in dem Artikel nicht zur Sprache kommt.

Die Alsosgruppe, die den Atommeiler und die Wissenschaftler des "Kaiser Wilhelm Instituts" einsammelten, kamen zT unmittelbar nach den franz. Eroberern, teilweise gleichzeitig, mehrfach aber vor den franz. Truppen an den jeweiligen Orten an.

zum weiterlesen
http://www.welt.de/kultur/history/articl...eller.html
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10.09.2012, 11:31
Beitrag: #2
RE: Hitlers Atombombe Presseschau
Populistisches Geschwätz, ausschließlich dienlich, den wohl immer noch nicht ausgerotteten (hier ist der Begriff statthaft) Allmachtphantasien Einiger über Großdeutschlands weiterhin Nahrung zu verschaffen
(Die besten Panzer, die besten Flugzeuge, die besten Infanteriewaffen, vielleicht sogar Ufos) und nun sogar eine Atombombe und dass auch noch geheimnisvoll mit einem Transport mittels U-Boot nach Japan umwittert.

Darf ich Dich, lieber verehrter Steppenwolf (OT.) darauf hinweisen, dass die Franzosen damals 1945 nicht als Eroberer kamen, ist Dir vielleicht entgangen.
Es ist eben immer die Feinheit der Formulierung.........
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10.09.2012, 11:50
Beitrag: #3
RE: Hitlers Atombombe Presseschau
Ich stelle einmal den folgenden Beitrag als Ergänzung zu Hitlers Atombombe ein, das sog. Sänger Projekt.
Sänger war ein Raketenforscher, der wärend des Krieges rechnerisch eine Fernwaffe durchdacht hatte, bei der ein Projektil mit Sprengkopf anfangs mittels Feststoffraketen auf einer 3 km langen Startrampe bis auf mehrfache Schallgeschwindigkeit ( 3-4 Sekunden-Kilometer beschleunigt werden sollte um dann nach mehrfachem Kontakt mit der Lufthülle der Erde dann wie der Stein auf einer Wasseroberfläche (ditschen sagt man in Hamburg dazu. ) 10-15.000 km bis nach New York fliegen sollte.
Das Objekt hatte keine Tragflächen, erhielt seinen Auftrieb durch die Form des Bodens.
Mit 3-4 Sekundenkilometer war die 1. kosmische Geschwindigkeit von 7.5 km/sec. bei weitem noch nicht erreicht)

Nun kann man das mit glänzenden Augen als mögliche Wunderwaffe des Themas "Was wäre wenn" oder "Viel zu spät" bezeichnen (wobei ich froh bin, dass es, wenn überhaupt realisierbar, zum Glück viel zu spät kam)

Seriöse Kontrollen des sängerschen Projektes nach dem Krieg haben aber ergeben, dass es beim Eintritt in die Erdathmosphäre verglüht wäre.
Das zum Thema Projekte = auch das Atomprojekt, der Weg mit einer URAN-Bombe, hätte nicht zum Erfolg geführt. Als Grund wird wissenschaftlich angegeben, dass den Deutschen die Kenntnis über den unbedingt erforderlichen Tamper fehlte.
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10.09.2012, 15:44
Beitrag: #4
RE: Hitlers Atombombe Presseschau
(10.09.2012 11:31)krasnaja schrieb:  Populistisches Geschwätz, ausschließlich dienlich, den wohl immer noch nicht ausgerotteten (hier ist der Begriff statthaft) Allmachtphantasien Einiger über Großdeutschlands weiterhin Nahrung zu verschaffen
(Die besten Panzer, die besten Flugzeuge, die besten Infanteriewaffen, vielleicht sogar Ufos) und nun sogar eine Atombombe und dass auch noch geheimnisvoll mit einem Transport mittels U-Boot nach Japan umwittert.


Hier wäre anzubringen, dass der Haigerlocher Reaktor respektive die Erkenntnisse die dort gewonnen wurden, ein Jahrzehnt später beim Bau des Karlsruher Forschungsreaktor verwendet wurden.

Der Haigerlocher Atombierkeller, ich wohne in der Gegend, ist jedenfalls real, das Felsstädtchen Haigerloch selbst ist sehenswert.
An bemerkesnwertem gibt es weiter:
1. Synagoge (sehr interessant)
2. ein Hohenzollernschloss
3. einen jüdischen Friedhof
4. in der evang. Kirche eine Kopie von Leonardos Abendmahl in voller Größe
5. eine Wallfahrtskirche mitten in der Stadt
6. den Römerturm, auch mitten in der Stadt, der Bergfried einer abgegangenen Burg, mit bestem Blick auf das ehem. Judenviertel

ich habe bestimmt noch einiges vergessen.
Es lohnt sich jedenfalls, lediglich ein paar Kilometer von der Autobahn Sutttgart-Schaffhausen Ausfahrt Empfingen-Sulz

Hätt Adam unser Bier besessen, er hätt den Apfel nicht gegessen.
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10.09.2012, 20:10
Beitrag: #5
RE: Hitlers Atombombe Presseschau
Das mit der Kopie des Abendmales mir unbekannt, das Original auf mich einen unauslöschlichen Eindruck gemacht hat: Morgens an einem 1. Weihnachtstag vor 4 Jahren in Mailand
Guter Hinweis, besuche ich im Frühjahr !!!
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10.09.2012, 20:17
Beitrag: #6
RE: Hitlers Atombombe Presseschau
(10.09.2012 20:10)krasnaja schrieb:  Das mit der Kopie des Abendmales mir unbekannt, das Original auf mich einen unauslöschlichen Eindruck gemacht hat: Morgens an einem 1. Weihnachtstag vor 4 Jahren in Mailand
Guter Hinweis, besuche ich im Frühjahr !!!


Natürlich habe ich etwas wichtiges vergessen:
Über dem Atombierkeller ist die Haigerlocher Schlosskirche.
Nachdem die Alsos-Leute den Keller ausgeräumt hatten, wollten sie ihn sprengen. Was vermutlich das Ende der schlosskirche bedeutet hätte.
Die Haigerlocher haben die Alsos-Leute hoch in die Kirche geschleppt, und ihnen das Barockbauwerk gezeigt,
und die haben dann tatsächlich von der Sprengung abgesehen.

Hätt Adam unser Bier besessen, er hätt den Apfel nicht gegessen.
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27.09.2012, 12:01
Beitrag: #7
RE: Hitlers Atombombe Presseschau
Absolut sehenswert, war schon zweimal im Atomkeller Haigerloch, einmal allein, einmal mit Söhnen. Bei der Eroberung von Straßburg waren die ALSOS-Leute unter Colonel Boris T. Pash in der dortigen Universität auf Unterlagen gestoßen, die auf Haigerloch verwiesen. Interessant, dass die deutschen Wissenschaftler in Haigerloch noch eine atomare Kettenreaktion in Gang brachten, die dann aber abbrach. Der Pfarrer der wunderschönen Barockkirche auf einem Felsen ca. 20 m über dem Keller hielt Pash von der geplanten Sprengung ab, das ist richtig.
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