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D-Day - Alternativen zur Normandie?
08.12.2014, 22:56
Beitrag: #21
RE: D-Day - Alternativen zur Normandie?
War damals nicht Lucky Strike die Marke der Amerikaner?

Die Versorgung mit Tabak, der ja in Deutschland angebaut werden kann, war nie ein Problem, kann mir nicht vorstellen, dass deswegen kapituliert wurde. Die Soldaten hatten ja über zum Tauschen. Überhaupt erreichte während des Krieges der Drogenkonsum nie gekannte Ausmaße, Nikotin dürfte hier die geringste Rolle gespielt haben. Alkohol schon deutlich mehr und dazu kamen ja noch synthetische Drogen, vor allem Pervitin (Crystal Meth) wurde von Soldaten in rauen Mengen geschluckt.

"Es gibt nur eine Sache die größer ist als die Liebe zur Freiheit: Der Hass auf die Person, die sie dir weg nimmt."(Che Guevara)
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09.12.2014, 10:24
Beitrag: #22
RE: D-Day - Alternativen zur Normandie?
(08.12.2014 22:56)Triton schrieb:  War damals nicht Lucky Strike die Marke der Amerikaner?

Die Versorgung mit Tabak, der ja in Deutschland angebaut werden kann, war nie ein Problem, kann mir nicht vorstellen, dass deswegen kapituliert wurde. Die Soldaten hatten ja über zum Tauschen. Überhaupt erreichte während des Krieges der Drogenkonsum nie gekannte Ausmaße, Nikotin dürfte hier die geringste Rolle gespielt haben. Alkohol schon deutlich mehr und dazu kamen ja noch synthetische Drogen, vor allem Pervitin (Crystal Meth) wurde von Soldaten in rauen Mengen geschluckt.


So war das eigentlich nicht gemeint.
In Ostfrontkreisen gab es aber schon eine gewisse "Kritik" an der Westfront "mit diesen Waffen und dann nix wie davonlaufen"
darauf abhebend, dass die Ausstattung mit Waffen und Gerät im Westen trotz aller Verluste ständig auf deutlich höherem Niveau gehalten wurde wie im Osten.

Vielleicht hätte ich den Spruch mit dem "Verhüterli" im Soldbuch bringen sollen.
Der zur Standartausstattung der Soldaten in Frankreich 1944 zählte, wie die "private" russische MPi der Landser an der Ostfront.

Hätt Adam unser Bier besessen, er hätt den Apfel nicht gegessen.
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19.12.2014, 16:06
Beitrag: #23
RE: D-Day - Alternativen zur Normandie?
(06.12.2014 23:05)Arkona schrieb:  
(06.12.2014 22:29)liberace schrieb:  Die Amerikaner bezeichnete er immer als feige.

Ziemlich makabere Ansicht aus Sicht des schlechten Verlierers. Warum sollte man mit Blut bezahlen, was die Technik macht?

Stimmt, mein Vater sagte mir einmal, wenn er diese überragende Fülle von Material gehabt hätte, hätt er es genau so gemacht.
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24.12.2014, 10:51
Beitrag: #24
RE: D-Day - Alternativen zur Normandie?
Schon am D-Day begannen die Amerikaner auf Omaha Beach mit der systematischen Erschießung von Kriegsgefangenen. Nicht die Deutschen haben damit begonnen, später aber entsprechend darauf reagiert. Angehörige des 12. SS-Pz-Division "Hitlerjugend" erschossen über 100 kriegsgefangene Kanadier. Der Kommandeur, General der Waffen SS Meyer, unehelicher Sohn eines Hofknechts, der bei den "Monokelheinis" der Wehrmacht maximal Uffz geworden wäre, wurde dafür später in Kanada zum Tode verurteilt, dann aber begnadigt nach 10 Jahren. Er wurde Brauereidirektor in seiner westdeutschen Heimat. Meyer hat zweimal Haltebefehle Hitlers ignoriert, um die Reste der Jungen vor der endgültigen Vernichtung zu bewahren. Er gehört somit zu den Besseren. Quelle u. a.: "Sie kommen" von Paul Carell. Carell ist umstritten, aber er konnte mit vielen Zeitzeugen noch persönlich sprechen. Meyer starb Mitte der `60er Jahre. Im history TV ignorieren sie Autoren wie Carell und Heinz Höhne permanent, verfügen aber sonst über sehr gutes detailliertes Wissen.
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31.12.2014, 14:48
Beitrag: #25
RE: D-Day - Alternativen zur Normandie?
(08.12.2014 00:04)Triton schrieb:  In der US Armee gab es viele Krankmeldungen wegen psychischer Überlastung, was natürlich in der Wehrmacht nicht vorkommen durfte, weil kein Ersatz vorhanden war. Im Hürtgenwald zum Beispiel, der den US-Soldaten wohl unheimlicher und fremder als den deutschen Landsern war, kamen viele nicht mit den nächtlichen Geräuschen im Wald und der fehlenden Sicht zurecht. Waren sie deshalb feige?

Man darf nicht vergessen: Der Krieg in Europa war nicht der Krieg der Amerikaner, letzten Endes retteten sie den Briten, Franzosen etc. den Hintern, warum sollten die GIs hier Kopf und Kragen unnötig riskieren wollen?

Ich finde es sehr mutig, mit so lausigem Gerät wie einem Sherman herumzufahren, wenn der Gegner Panther zur Verfügung hat.

Was bis heute unverständlich ist, ist die Tatsache, dass die Amis ausgerechnet durch den Hürtgenwald vorrückten, der relativ gut zu verteidigen war. Des Rätsels Lösung: sie hatten Angst, dass die Deutschen die Talsperren sprengen würden. Deshalb der Weg durch den Wald.
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06.06.2019, 22:41
Beitrag: #26
RE: D-Day - Alternativen zur Normandie?
https://www.faz.net/aktuell/politik/ausl...24301.html

Beim Stichwort "Helden" fallen einem am 75.Gedenktag zuerst natürlich die alliierten Soldaten ein, die hier ihr Leben riskierten, um die Welt von der braunen Pest zu befreien. Man darf nicht vergessen: Amerikaner und Kanadier verteidigten nicht ihre Heimat, die war wohl nur mit sehr viel Phantasie bedroht. Das waren Idealisten, die mit vollem Einsatz für eine bessere Welt kämpften. Für Kiddys: Das ist was anderes als im Internet oder auf Demos aktiv zu werden.

Die résistance wird zwar gerne (vor allem in F) aufgebauscht, aber es gab sie wirklich und sie leisteten einen wertvollen Beitrag zum Erfolg der invasion. Und nicht wenige mussten dafür mit ihrem Leben bezahlen.

"Es gibt nur eine Sache die größer ist als die Liebe zur Freiheit: Der Hass auf die Person, die sie dir weg nimmt."(Che Guevara)
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