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Der Tod Yamamotos Presseschau
22.08.2012, 10:55
Beitrag: #1
Der Tod Yamamotos Presseschau
Die "Funkaufklärung" sprich Entschlüsselung von Funksprüchen per Computer ermöglichte den US-Streitkräften einen spektakulären Erfolg

[Bild: title.jpg]

Zitat:"Operation Vengeance" hieß das Unternehmen, das im April von der US-Navy ausgetüftelt worden war. Da die Amerikaner beizeiten in den japanischen Code eingebrochen worden waren, konnten sie die Funksprüche lesen, die im April von einer "Magic"-Abhörstation aufgefangen worden waren. Danach war von einer Inspektionsreise die Rede, die Yamamoto in die Inselgruppe der Salomonen unternehmen würde.

Zum weiterlesen

http://www.welt.de/kultur/history/articl...choss.html
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22.08.2012, 11:52
Beitrag: #2
RE: Der Tod Yamamotos Presseschau
(22.08.2012 10:55)Steppenwolf schrieb:  Die "Funkaufklärung" sprich Entschlüsselung von Funksprüchen per Computer ermöglichte den US-Streitkräften einen spektakulären Erfolg
Genau den hatte ich als nächsten Rätselkandidaten vorgesehen - wenn ich wieder mal ein Rätsel gewinnen sollte. Kann ich jetzt leider vergessen, ist aber kein Problem. Prominente Kandidaten gibt es zu Hauf.

Bist du dir aber sicher, dass die Entschlüsslung der Funksprüche per Computer erfolgte.
Du weißt doch um Enigma.
Auch dort wurde der Code entschlüsselt. Ohne Computer.
Wobei es vielleicht auch eine Frage der Definition ist - was ist ein Computer?

Und du warst schön. In deinem Auge schien
sich Nacht und Sonne sieghaft zu versöhnen.
...
So kam dich meine Liebe krönen.
Und meine nächteblasse Sehnsucht stand,
weißbindig wie der Vesta Priesterin,
an deines Seelentempels Säulenrand
und streute lächelnd weiße Blüten hin.

(Rainer Maria Rilke)
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22.08.2012, 14:52
Beitrag: #3
RE: Der Tod Yamamotos Presseschau
(22.08.2012 11:52)Wallenstein schrieb:  
(22.08.2012 10:55)Steppenwolf schrieb:  Die "Funkaufklärung" sprich Entschlüsselung von Funksprüchen per Computer ermöglichte den US-Streitkräften einen spektakulären Erfolg
Genau den hatte ich als nächsten Rätselkandidaten vorgesehen - wenn ich wieder mal ein Rätsel gewinnen sollte. Kann ich jetzt leider vergessen, ist aber kein Problem. Prominente Kandidaten gibt es zu Hauf.

Bist du dir aber sicher, dass die Entschlüsslung der Funksprüche per Computer erfolgte.
Du weißt doch um Enigma.
Auch dort wurde der Code entschlüsselt. Ohne Computer.
Wobei es vielleicht auch eine Frage der Definition ist - was ist ein Computer?

Meinetwegen Smile

Dann halt durch "rechengewaltige" (1943) elektromechanische Geräte, die den Anforderungen die die genannte Begriffs-Definition "Computer" nicht in allen Punkten erfüllen.

Korrekt? Heart
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21.09.2012, 11:09
Beitrag: #4
RE: Der Tod Yamamotos Presseschau
Die Entschlüsselung des japanischen Funkverkehrs war den Amerikanern m. W. kurz vor der Schlacht bei Midway gelungen. Ein japanischer Pilot hatte unvorsichtigerweise einen Funkspruch abgesetzt, der abgehört wurde und aus dem der Deckname für Midway herausgefiltert werden konnte. Daher wussten die US-Streitkräfte, dass Midway das Angriffsziel war.

So wie die Deutschen nicht wussten, dass ihre Funksprüche per Enigma von den Briten mitgehört und dann entschlüsselt wurden, ahnten auch die Japaner nichts davon.

So flog Yamamoto in eine tödlich Falle. Der Abschuss seines Flugzeugs war aber auch nur möglich, weil die Amerikaner mit der P 38 Lightning über einen Langstreckenjäger verfügte. Dennoch war es eine beeindruckende logistische Leistung.

Im Rahmen einer Suchaktion fand man angeblich von Yamamoto noch einen Arm, der sein Schwert umklammert hielt.
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21.09.2012, 11:21
Beitrag: #5
RE: Der Tod Yamamotos Presseschau
Zur Funkaufklärung:

Im Oktober 1917 erwischten die beiden deutschen Kreuzer Brummer und Bremse einen britischen Geleitzug zwischen Schottland und Norwegen. Nahe den Shetland-Inseln.
Es gelang ihnen den Geleitzug einschl. Deckungszerstörer kpl. zu vernichten.
Es ist, glaube ich, lediglich ein Fischdampfer entkommen.

Irgendwo ist mir mal untergekommen, dieser Erfolg wäre der zdZ erfolgreichen deutschen Funkaufklärung zuzuschreiben.

Hat einer der Diskutanten dazu nähere Infos?

Hätt Adam unser Bier besessen, er hätt den Apfel nicht gegessen.
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21.09.2012, 11:36
Beitrag: #6
RE: Der Tod Yamamotos Presseschau
Im konkreten Fall kann ich nicht helfen, aber der Sieg in der Tannenbergschlacht ist weniger ein Verdienst Hindenburgs, sondern der deutschen Funkaufklärung. Natürlich wurde auch damals verschlüsselt gesendet, weshalb erbeutete Codebücher quasi "Goldstaub" für den Kriegsgegner waren.
http://www.it.fht-esslingen.de/~schmidt/...Co_Es.html

„Der Horizont der meisten Menschen ist ein Kreis mit dem Radius 0. Und das nennen sie ihren Standpunkt.“ (Albert Einstein)
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21.09.2012, 11:44
Beitrag: #7
RE: Der Tod Yamamotos Presseschau
Das ist schon möglich. Im II. WK war der deutsche B-Dienst, der auf Schiffen mitfuhr und die britischen Funksprüche mithörte und auch auf deren Frequenzen dazwischenfunken konnte, sehr wirkungsvoll. Bei der Vernichtung des Flugzeugträgers "Glorious", als sich die Briten 1940 über die Nordsee aus Narvik zurückzogen, funkte der B-Dienst auf der Notfrequenz der Royal Navy dazwischen und verhinderte, dass die Hilferufe der "Glorious" gehört werden. So konnten die Schlachtschiffe "Scharnhorst" und "Gneisenau" ihren Sieg vollenden. Vernichtet wurden außerdem die Zerstörer "Accasta" und "Ardent". Dieses Gefecht war der größte Sieg der Kriegsmarine über die zahlenmäßig weit überlegene Royal Navy. Mehr war nicht möglich, da die Kriegsmarine über keine Flugzeugträger und keine Marineluftwaffe verfügte. Der dicke Göring trug daran aus Eifersucht einen Großteil der Schuld. Der einzige deutsche Flugzeugträger, die "Graf Zeppelin", wurde nie fertig. 1945 lag er immer noch im Rohbau in Gotenhafen im Trockendock.
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21.09.2012, 12:11
Beitrag: #8
RE: Der Tod Yamamotos Presseschau
Das Codebuch der Magdeburg.

Danke der Hilfe.
Es ist mir wieder eingefallen.

Brummer und Bremse hatten spezielle Funkpeilgeräte an Bord, mit denen sie den von Bergen kommenden Geleitzug über den Funkverkehr der britischen Begleit-Zerstörer zuverlässig orten konnten.
Ähnliche Erfolge blieben dann aus, da die Briten die Geleitzugsicherungen und die Seeüberwachung wesentlich verstärkten.
Ressourcen die dann anderweitig fehlten, was aus deutscher Sicht ja auch einen Erfolg darstellt.

Hätt Adam unser Bier besessen, er hätt den Apfel nicht gegessen.
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01.04.2014, 23:56
Beitrag: #9
RE: Der Tod Yamamotos Presseschau
Noch zu ergänzen: Yamamoto wurde von damals neuen P-38 mit Zusatztanks abgeschossen. Da die Japaner die Reichweite dieser Flugzeuge nicht kannten, wohl aber die Flugplätze der Airforce, wähnten sie Yamamoto auch ohne besondere Sicherheitsvorkehrungen außerhalb von Gefahr.

Die Versenkung der "Glorious" war kein großer Erfolg, weil durch die Torpedierung der "Scharnhorst" der Haupt-Geleitzug der Briten entwischte. Außerdem war die "Glorious" damals ein reichlich alter Kasten mit anachronistischem Doppelflugdeck.
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02.04.2014, 05:18
Beitrag: #10
RE: Der Tod Yamamotos Presseschau
Hallo Triton, wie immer hochkompetent. Schön, dass Du noch dabei bist. Kennen uns aus dem alten Forum, war früher tiger 456 usw., heute liberace. Beim Gedenken an das alte Forum mit seinen vielen Cracks, von denen man viel lernen konnte, so auch bei Dir, kommt Romantik auf. Genau so war es bezügl. Yamamotos Tod. Der US-Nachrichtendienst hatte frühzeitig den Funkcode der Japaner geknackt und wusste so Bescheid. Vielleicht waren die Japaner ähnlich unbesorgt wie die Deutschen, die sich nicht vorstellen konnten, dass die Enigma einmal geknackt werden würde. Weiterhin viel Erfolg!
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02.04.2014, 05:37
Beitrag: #11
RE: Der Tod Yamamotos Presseschau
(01.04.2014 23:56)Triton schrieb:  Die Versenkung der "Glorious" war kein großer Erfolg, weil durch die Torpedierung der "Scharnhorst" der Haupt-Geleitzug der Briten entwischte. Außerdem war die "Glorious" damals ein reichlich alter Kasten mit anachronistischem Doppelflugdeck.
Da hast Du mit Deinem großen Knowhow sicher recht. Immerhin war es ein Prestigeerfolg, der bei der Royal Navy doch Eindruck machte. Ansonsten hatten die Deutschen ohne Flugzeugträger und ohne Marineluftwaffe kaum etwas zu bieten. Das einsame Schicksal der großen Schiffe - von Bismarck bis Scharnhorst - ist bekannt. Vielleicht hätten die Deutschen den Mut haben solle, alle einsatzfähigen Dickschiffe in den Nordatlantik zu schicken und die Entscheidung zu suchen. Aber auch das wäre schwierig geworden, denn die Trossschiffe wurden von den Briten immer aufgespürt und vernichtet. Die Royal Navv war über Wasser einfach zu überlegen. Es blieb nur der U-Boot-Krieg, und das Schicksal der U-Boote ist bekannt. Von 40.000 U-Boot-Leuten blieben 30.000 auf See. Mein Onkel, der 2008 starb, hatte als LI viel Glück, dass er mit dem Leben davon kam, als sein U-Boot vor Alexandria 1941 unterging. Nach 5 Stunden im Wasser wurde er von der Fregatte "Hardy" aufgenommen, und kam dann via Palästina und Südafrika als Holzfäller nach Kanada, wo er 5 Jahre blieb. Er machte dort eine Ausbildung als Maschinenführer an schweren Holzfällermaschinen. Weil ihm beim Untergang seines U-Bootes die Schwimmweste geklaut wurde, musste er sich blitzartig seiner Lederkluft entledigen, die ihn sonst runtergezogen hätte, vollkommen nackt sprang er ins Gott sei Dank rechte warme Mittelmeer. Nackt kam er auch an Bord der "Hardy". Davon existieren sogar Fotos, das ganze wurde in der britischen Presse groß aufgemacht.

Uns sonst? VfB steht bescheiden da, hoffe, sie schaffen es wenigstens in die Relegation.
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02.04.2014, 06:12
Beitrag: #12
RE: Der Tod Yamamotos Presseschau
off topic a) Trotz Herkunft bin ich kein VfB-Fan, finde, dass der VfB eine graue Maus geworden ist. Da fehlt mir nichts, wenn die absteigen. Nürnberg und Freiburg würde ich es nicht gönnen, dem HSV aber schon. Selbst Braunschweig ist noch nicht ganz verloren. Ich bin ganz froh, dass wenigstens hier noich Spannung drin ist.
off topic b) U-Boot-Fahrer klang wahnsinnig aufregend, war aber wohl in Wirklichkeit ein ganz mieser Job in einer stinkigen, stickigen Stahlröhre. Die meisten Boote haben nie etwas versenkt, die meisten U-Boot-Fahrer haben nie einen Gegner gesehen. Bismarck wollte man gemeinsam mit SH und GU operieren lassen, aber die beiden fielen kurzfristig aus. Die Schiffe wären praktisch unangreifbar für die Briten gewesen, weil zu schnell für ihre Schiffe. Aber leider gab es ja noch die Flugzeuge, die ihnen irgendwann den Garaus gemacht hätten.

Zu Yamamoto fällt mir noch ein, dass er zwar als Genie gilt, ich halte aber seine Angriffe auf Pearl Harbour und Midway für recht halbherzig in der Anlage. Bei Pearl Harbour hätte er entweder den Angriff abblasen müssen, weil die Träger abwesend waren, oder er hätte aufs Ganze gehen und auch die Hafeneinrichtungen zerstören lassen müssen. Und in Midway war sein Ablenkungsmanöver in den Aleuten dämlich, weil es zwei Träger sinnlos vom Schwerpunkt abzog.
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02.04.2014, 09:40
Beitrag: #13
RE: Der Tod Yamamotos Presseschau
U-Boot-Fahrer war ein Scheißjob, das stimmt. Am Anfang noch ziemlich erfolgreich, später dann ein reiner Todesjob, als die Allierten über ASDIC und Huffduff verfügten. Buchheim hat in seinem berühmten Buch "Das Boot" das meiste richtig wiedergegeben. Oft hat er auch schlicht gelogen, dass ihn, den tollen Typen Buchheim, unter Wasser Todesgefahr einst beschlich, hat er der U-Boot-Waffe nie verziehen. Der Film ist in Teilen gut, in Teilen indiskutabel. Von wegen Bananentanz, reine Lüge, die Disziplin war gnadenlos. Allerdings drehten die Leute in Gefahrensituationen reihenweise durch, das ist richtig.

Was mich wundert, dass die deutschen Ingenieure, die ja vieles erfanden, keine Abwehrwaffen in Form von Raketen bspw. erfanden.
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02.04.2014, 14:44
Beitrag: #14
RE: Der Tod Yamamotos Presseschau
(02.04.2014 06:12)Triton schrieb:  off topic a) Trotz Herkunft bin ich kein VfB-Fan, finde, dass der VfB eine graue Maus geworden ist. Da fehlt mir nichts, wenn die absteigen. Nürnberg und Freiburg würde ich es nicht gönnen, dem HSV aber schon. Selbst Braunschweig ist noch nicht ganz verloren.

Ja, das ist mir bekannt, war auch eher humorvoll gemeint, nichts für ungut. Als Fan und Mitglied halte ich meinem Verein die Treue, auch wenn`s schwer fällt. VfB bleibt immer VfB, mit immer denselben Fehlern. 2007 nach der Meisterschaft hätten sie sich verstärken müssen, es kamen jedoch der dauerverletzte Bastürk und der Halbalkoholiker Simak. Da fällt einem nichts mehr ein.
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03.04.2014, 00:39
Beitrag: #15
RE: Der Tod Yamamotos Presseschau
Klar, Fan sein bedeutet: in guten wie in schlechten Zeiten. Die reinen Schönwetterfans braucht kein Verein. Mit dem Weggang Horst Heldts fing beim VFB die Misere an, Bobic ist der falsche Mann am falschen Ort.

Buchheim kann wenigstens schreiben, ich habe seine Romane sehr gerne gelesen. "Das Boot" ist ein Roman, Fachliteratur hat er auch abgeliefert und dort dürften die Fakten weitgehend stimmen. Um Auf Yamamoto zurückzukommen: Dass die Japaner ihre starke U-Boot-Waffe nicht gegen den Handelsverkehr der Amerikaner einsetzten war ein strategischer Fehler erster Klasse, gerade in den Jahren 42 bis Mai 43 hätte so die alliierte Versorgung zusammenbrechen können. Auch hier fehlte Yamamoto der Blick auf den europäischen Kriegsschauplatz.
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03.04.2014, 05:13
Beitrag: #16
RE: Der Tod Yamamotos Presseschau
"Das Boot" ist Weltliteratur vom Allerfeinsten. Nicht umsonst wurde es ein Welterfolg. Habe das Buch damals nicht mehr aus der Hand gelegt. Im Kapitel "Sturm" sind Buchheim besonders epochale Worte gelungen. Man meint, man sei selber dabei.

Der Film ist nicht annähernd so gut.

Gehört zwar nicht unbedingt hierher, aber ein Welterfolg war auch das Buch "Der Orden unter dem Totenkopf" von Heinz Höhne. Es erschien in 52 Ländern. Obschon mittlerweile ca. 50 Jahre alt ist es bis heute das bestrecherchierte Buch zum komplizierten Themenkomplex "SS". Da kann History TV nicht mithalten.
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04.04.2014, 04:10
Beitrag: #17
RE: Der Tod Yamamotos Presseschau
(03.04.2014 00:39)Triton schrieb:  Klar, Fan sein bedeutet: in guten wie in schlechten Zeiten. Die reinen Schönwetterfans braucht kein Verein. Mit dem Weggang Horst Heldts fing beim VFB die Misere an, Bobic ist der falsche Mann am falschen Ort.

Angesichts der derzeitigen Situation kommt Nostalgie
auf, wenn ich an die Ära MV zurückdenke. Heute herrscht
Tristesse, damals hatten wir einen Hansi Müller, einen Karl-Heinz Förster, einen Karle Knallgöwer, einen Hermann Ohlicher, einen Dieter Hoeneß – und wie sie alle hießen. In der verrückten Zeit Anfang der `80er Jahre kamen noch gegen den Tabellenletzten Darmstadt 75.000 Zuschauer ins damalige Neckarstadion. Daran denke ich vermehr zurück, um die heutige Tristesse zu ertragen.
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