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Presseschau Die Phönizier in Amerika
17.05.2018, 07:26
Beitrag: #41
RE: Presseschau Die Phönizier in Amerika
Eskimos kamen sogar bis Irland. Es gibt mittelalterliche Funde von Toten in ihren Kajaks, die sich "verpaddelt" hatten.

„Der Horizont der meisten Menschen ist ein Kreis mit dem Radius 0. Und das nennen sie ihren Standpunkt.“ (Albert Einstein)
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17.05.2018, 08:41
Beitrag: #42
RE: Presseschau Die Phönizier in Amerika
(17.05.2018 07:26)Arkona schrieb:  Eskimos kamen sogar bis Irland. Es gibt mittelalterliche Funde von Toten in ihren Kajaks, die sich "verpaddelt" hatten.

Interessant, dass wusste ich nicht. Für mich ein weiterer Hinweis, dass die Seefahrer-Fähigkeiten von Völkern, die lediglich kleinräumige Boote konstruierten, masslos unterschätzt wird.
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17.05.2018, 22:24
Beitrag: #43
RE: Presseschau Die Phönizier in Amerika
(17.05.2018 08:41)Aguyar schrieb:  
(17.05.2018 07:26)Arkona schrieb:  Eskimos kamen sogar bis Irland. Es gibt mittelalterliche Funde von Toten in ihren Kajaks, die sich "verpaddelt" hatten.

Interessant, dass wusste ich nicht. Für mich ein weiterer Hinweis, dass die Seefahrer-Fähigkeiten von Völkern, die lediglich kleinräumige Boote konstruierten, masslos unterschätzt wird.

...was ich ja geradezu flehentlich seit Taaagen hier zu verklickern versuche (Stichwort "Thor Heyerdahl"). Darüber hinaus war ich - ebenfalls hier - geradezu missionarisch tätig dergestalt, dass ich verzweifelt denjenigen Paroli zu bieten versuchte, die meinten, Bewohner von Mittelmeerländern wären - basta ! - nur Küstenseefahrer - - so gelesen, meinen sie, in -zig Büchern,

"denn was man schwarz auf weiß besitzt...", usw, usw, usw...

upuaut3

"Gott mag die Welt erschaffen haben, doch wir Friesen haben die Deiche gebaut !"
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18.05.2018, 07:17
Beitrag: #44
RE: Presseschau Die Phönizier in Amerika
(17.05.2018 22:24)upuaut3 schrieb:  
(17.05.2018 08:41)Aguyar schrieb:  Interessant, dass wusste ich nicht. Für mich ein weiterer Hinweis, dass die Seefahrer-Fähigkeiten von Völkern, die lediglich kleinräumige Boote konstruierten, masslos unterschätzt wird.

...was ich ja geradezu flehentlich seit Taaagen hier zu verklickern versuche (Stichwort "Thor Heyerdahl"). Darüber hinaus war ich - ebenfalls hier - geradezu missionarisch tätig dergestalt, dass ich verzweifelt denjenigen Paroli zu bieten versuchte, die meinten, Bewohner von Mittelmeerländern wären - basta ! - nur Küstenseefahrer - - so gelesen, meinen sie, in -zig Büchern,

"denn was man schwarz auf weiß besitzt...", usw, usw, usw...

upuaut3

Aber nur weil Alles möglich erscheint, heißt das doch nicht zwangsläufig, das es auch so geschah.
Ich möchte dir nicht den Wind aus den Segeln nehmen, aber die Schiffbauer der Nordmeere waren mit ganz anderen See- und Wetterverhältnissen konfrontiert, wenn es um die Seefestigkeit der Schiffkonstruktionen ging.
Das sollte bei allen Möglichkeiten mit einbezogen werden.

Nie darf man so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken....
Erich Kästner
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18.05.2018, 14:59
Beitrag: #45
RE: Presseschau Die Phönizier in Amerika
(18.05.2018 07:17)Flora_Sommerfeld schrieb:  ./.

Aber nur weil Alles möglich erscheint, heißt das doch nicht zwangsläufig, das es auch so geschah.
Ich möchte dir nicht den Wind aus den Segeln nehmen, aber die Schiffbauer der Nordmeere waren mit ganz anderen See- und Wetterverhältnissen konfrontiert, wenn es um die Seefestigkeit der Schiffkonstruktionen ging.
Das sollte bei allen Möglichkeiten mit einbezogen werden.

So ist auch ziemlich sicher, dass die Seefahrer der europäischen Nordmeere den Kompass, Segelsteyn oder wie das Ding auch immer heißt, vielleicht nicht erfanden, aber ganz sicher als erste in der Breite anwendeten.
Aus reiner purer Notwendigkeit.
Bis die wieder nach Sonne und Sternen navigieren können, vergehen leicht auch mal 3-4 Wochen.
Und die Navigation ist, ohne Küstensicht, ja das Hauptkriterium der Seefahrt.

Hätt Adam unser Bier besessen, er hätt den Apfel nicht gegessen.
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21.05.2018, 11:48
Beitrag: #46
RE: Presseschau Die Phönizier in Amerika
(18.05.2018 14:59)Suebe schrieb:  
(18.05.2018 07:17)Flora_Sommerfeld schrieb:  ./.

Aber nur weil Alles möglich erscheint, heißt das doch nicht zwangsläufig, das es auch so geschah.
Ich möchte dir nicht den Wind aus den Segeln nehmen, aber die Schiffbauer der Nordmeere waren mit ganz anderen See- und Wetterverhältnissen konfrontiert, wenn es um die Seefestigkeit der Schiffkonstruktionen ging.
Das sollte bei allen Möglichkeiten mit einbezogen werden.

So ist auch ziemlich sicher, dass die Seefahrer der europäischen Nordmeere den Kompass, Segelsteyn oder wie das Ding auch immer heißt, vielleicht nicht erfanden, aber ganz sicher als erste in der Breite anwendeten.
Aus reiner purer Notwendigkeit.
Bis die wieder nach Sonne und Sternen navigieren können, vergehen leicht auch mal 3-4 Wochen.
Und die Navigation ist, ohne Küstensicht, ja das Hauptkriterium der Seefahrt.

Zuerst möchte ich klarstellen, dass ich nicht der Ansicht bin, dass Phönizier nach Amerika gekommen sind, ebenso wenig glaube ich an die Basken in Kanada.

Die Eskimos waren aber mit denselben Wetterverhältnissen konfrontiert wie die Wikinger, kannten deren Navigationsmöglichkeiten aber bestimmt nicht (kein Kompass - die Kajaks hatten nicht einmal einen Mast, an welchen man Markierungen hätte anbringen können). Im Falle von Irland (ich kannte diese Funde gar nicht) dürften sich die Eskimos tatsächlich verpaddelt haben, im Falle von Grönland jedoch nicht - da deutet vieles auf eine gezielte Besiedlung (ich spreche von der Thule-Kultur der Inuits).

Und was die Seefestigkeit oder Hochseetüchtigkeit der Fahrzeuge angeht - die Melanesier sind schliesslich mit ihren Auslegerbooten viel weiter gekommen als die Wikinger (Tahiti, Hawai, ev. sogar Osterinseln). Zugegebnermassen dürfte bei ihnen allerdings eine Navigation nach den Gestirnen möglich gewesen sein.
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21.05.2018, 12:06
Beitrag: #47
RE: Presseschau Die Phönizier in Amerika
(21.05.2018 11:48)Aguyar schrieb:  Und was die Seefestigkeit oder Hochseetüchtigkeit der Fahrzeuge angeht - die Melanesier sind schliesslich mit ihren Auslegerbooten viel weiter gekommen als die Wikinger (Tahiti, Hawai, ev. sogar Osterinseln). Zugegebnermassen dürfte bei ihnen allerdings eine Navigation nach den Gestirnen möglich gewesen sein.
Das kann man trotzdem nicht vergleichen. Der Stille Ozean ist wirklich ziemlich still, wenn man nicht in einen Taifun gerät. Man ganz von den Temperaturen abgesehen. Zum Mittelmeer sagte ich bereits was. In der Agäis z.B. hat man immer Landsicht.

„Der Horizont der meisten Menschen ist ein Kreis mit dem Radius 0. Und das nennen sie ihren Standpunkt.“ (Albert Einstein)
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21.05.2018, 14:19
Beitrag: #48
RE: Presseschau Die Phönizier in Amerika
(21.05.2018 12:06)Arkona schrieb:  
(21.05.2018 11:48)Aguyar schrieb:  Und was die Seefestigkeit oder Hochseetüchtigkeit der Fahrzeuge angeht - die Melanesier sind schliesslich mit ihren Auslegerbooten viel weiter gekommen als die Wikinger (Tahiti, Hawai, ev. sogar Osterinseln). Zugegebnermassen dürfte bei ihnen allerdings eine Navigation nach den Gestirnen möglich gewesen sein.
Das kann man trotzdem nicht vergleichen. Der Stille Ozean ist wirklich ziemlich still, wenn man nicht in einen Taifun gerät. Man ganz von den Temperaturen abgesehen. Zum Mittelmeer sagte ich bereits was. In der Agäis z.B. hat man immer Landsicht.

Der Pazifik mag - trotz der grösseren Wassermasse - "stiller" als der Atlantik sein; das Mittelmeer ist aber ganz sicher ruhiger als der "Stille Ozean".
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21.05.2018, 16:58
Beitrag: #49
RE: Presseschau Die Phönizier in Amerika
....überhaupt scheint die Mehrzahl der Forums-Mitglieder aus Personen, fernab von irgendwelchen Küsten wohnend, zu bestehen.

Ich empfehle, EINmal ein Jahrbuch der DGzRS (Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger) zu lesen - oder auch "nur" bei Windstärke 7 /8 von Ayvalik / TR per Fähre nach Lesbos überzusetzen.

Meine angeborene Höflichkeit verbietet mir, mich über den so genannten (!) Stillen Ozean auszulassen...

upuaut3

"Gott mag die Welt erschaffen haben, doch wir Friesen haben die Deiche gebaut !"
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21.05.2018, 17:59
Beitrag: #50
RE: Presseschau Die Phönizier in Amerika
(21.05.2018 16:58)upuaut3 schrieb:  ....überhaupt scheint die Mehrzahl der Forums-Mitglieder aus Personen, fernab von irgendwelchen Küsten wohnend, zu bestehen.

Ich empfehle, EINmal ein Jahrbuch der DGzRS (Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger) zu lesen - oder auch "nur" bei Windstärke 7 /8 von Ayvalik / TR per Fähre nach Lesbos überzusetzen.

Meine angeborene Höflichkeit verbietet mir, mich über den so genannten (!) Stillen Ozean auszulassen...

upuaut3

Da du mich nicht kennst: Ich verdiene mein Geld offshore und bin jährlich ca. 100 Tage auf See. Tongue

„Der Horizont der meisten Menschen ist ein Kreis mit dem Radius 0. Und das nennen sie ihren Standpunkt.“ (Albert Einstein)
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21.05.2018, 18:26
Beitrag: #51
RE: Presseschau Die Phönizier in Amerika
(21.05.2018 17:59)Arkona schrieb:  
(21.05.2018 16:58)upuaut3 schrieb:  ....überhaupt scheint die Mehrzahl der Forums-Mitglieder aus Personen, fernab von irgendwelchen Küsten wohnend, zu bestehen.

Ich empfehle, EINmal ein Jahrbuch der DGzRS (Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger) zu lesen - oder auch "nur" bei Windstärke 7 /8 von Ayvalik / TR per Fähre nach Lesbos überzusetzen.

Meine angeborene Höflichkeit verbietet mir, mich über den so genannten (!) Stillen Ozean auszulassen...

upuaut3

Da du mich nicht kennst: Ich verdiene mein Geld offshore und bin jährlich ca. 100 Tage auf See. Tongue

Da kann ich nicht mithalten, ich habe nur 2 Jahre in der Nordsee auf einer Insel verbracht und versuche aber einmal jährlich wieder oben zu sein.
Tollste Fahrt war mit Strom und Hafenbau-Kutter bei WS7-8 vom Festland zur Insel ... aber in der Regel reicht an der Nordsee auch schon WS4-5, um Achterbahnfeeling aufkommen zu lassen ...

Eine Überfahrt von Norwegen nach Dänemark bei WS6 mit einer großen Fähre durch den Skagerrak war aber auch nicht zu verachten ...

Nie darf man so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken....
Erich Kästner
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