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Ein Museum über die deutschen Juden in Israel
12.03.2021, 15:59
Beitrag: #1
Ein Museum über die deutschen Juden in Israel
SPON berichtet

https://www.spiegel.de/geschichte/flucht...324f465e3f

Jeckes nennt/nannte man sie

aus dem Link
Zitat:Der israelische Historiker Gideon Greif hat ein Buch über die Lebenserinnerungen der Jeckes veröffentlicht ...
Das Erbe der deutschen Juden in Israel sei wenig bekannt – aber ziemlich wichtig.

»Da kamen Akademiker, Ärzte, Rechtsanwälte in ein damals noch primitives Land. Sie mussten plötzlich bei großer Hitze Felder bestellen«, sagt Greif. »Das war für sie extrem. Trotzdem waren die Jeckes bereit, schwer zu arbeiten, und haben Israel stark verändert. Was wäre dieses Land heute ohne den Beitrag der deutschen Juden? Es wäre nicht so weit, wie es ist: kulturell, westlich, extramodern.«

"Nichts ist befriedigender, als sich an Schwierigkeiten zu erinnern, die man gemeistert hat." (N. Stoffel)
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13.03.2021, 13:32
Beitrag: #2
RE: Ein Museum über die deutschen Juden in Israel
ich kann nur sagen dies finde ich hervorragend !
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14.03.2021, 17:36
Beitrag: #3
RE: Ein Museum über die deutschen Juden in Israel
(13.03.2021 13:32)solon schrieb:  ich kann nur sagen dies finde ich hervorragend !

Das Juden vertrieben und ermordet worden in Deutschland obwohl sie vor 1933 in Berufen oberhalb der Arbeiterklasse den Wohlstand und Fortschritt in Deutschland positiv beeinflussten?
So wie sieh das auch dann nach Vertreibung aus Deutschland in Israel taten?

Nie darf man so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken....
Erich Kästner
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15.03.2021, 00:09
Beitrag: #4
RE: Ein Museum über die deutschen Juden in Israel
Flora,
das ist aber "Aufrechnung" und das verurteilst du sonst sehr.

Klar ist natürlich, ohne Holocaust kein Staat Israel.
Und was aus dem Staat Israel ohne "Wiedergutmachung" vereinbart zwischen David Ben Gurion und Konrad Adenauer, geworden wäre? ist auch sehr fraglich.

Es sind damals in Israel/Palästina zwei Rechtssysteme aufeinander getroffen. Das Spätmittelalterliche der Palästinenser und das "moderne"
der westeuropäschischen/us-amerikanischen Juden.
Die Juden haben dem palästinensischen Adel Grund und Boden abgekauft, hatten damit einen eindeutigen Rechtsanspruch.
Zumindest in ihrem Rechtsverständnis
Die dort lebenden Palästinenser in ihrer Spätmittelalterlichen Gesellschaftsform aber halt ebenfalls.

Und um das ganze "aufzudröseln" hat sich niemand die Mühe gemacht.
mit den bekannten Folgen für den Weltfrieden

"Nichts ist befriedigender, als sich an Schwierigkeiten zu erinnern, die man gemeistert hat." (N. Stoffel)
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15.03.2021, 18:42
Beitrag: #5
RE: Ein Museum über die deutschen Juden in Israel
(15.03.2021 00:09)Suebe schrieb:  Flora,
das ist aber "Aufrechnung" und das verurteilst du sonst sehr.

Was ist daran Aufrechnung. Ich frage den User*innen solon, was er genau hervorragend findet und geb ihm meine Gedanken als Vorschlag bei ...

Nie darf man so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken....
Erich Kästner
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15.03.2021, 23:50
Beitrag: #6
RE: Ein Museum über die deutschen Juden in Israel
Die Sache der Palästinenser ist sicher auch durch die in den 1930er und 1940er-Jahren betriebene Politik des Großmuftis von Jerusalem - Mohammed Amin al Husseini - diskreditiert. Das trifft sowohl für den gegen die britische Mandatsmacht geführten Aufstand Ende der 1930er-Jahre zu, der von Massakern gegen jüdische Einwanderer begleitet war und vor allem trifft das auf die Zusammenarbeit al Husseinis mit dem NS-Regime zu. Hier sei nur sein Wirken auf dem Balken und an die Legion Freies Arabien erinnert.

Nach dem 2. Weltkrieg ging al Husseini ins Exil, zuerst nach Ägypten, später lebte er im Libanon. Er konnte zwar nicht mehr direkt politische Macht, wie in der Zeit von 1921 bis 1943/45 ausüben, aber er war nicht einflusslos. Sein Antisemitismus prägte die antiisraelische Politik von arabischen Staatsmännern wir Gamar al Nasser oder Yassir Arafat. Es gibt bis heute z.B. seitens der PLO kein Statement, in dem sich von al Husseinis Politik und seiner Kollaboration mit dem NS-Regime distanziert wurde.

Man sollte deswegen die Leistungen der nach dem Holocaust nach Israel ausgewanderten deutschen bzw. europäischen Juden achten und respektieren und diese Menschen bzw. den Staat Israel nicht im Sinne arabischer bzw. islamischer Politiker und Publizisten als Unruhestifter im Nahen Osten sehen.

"Geschichte erleuchtet den Verstand, veredelt das Herz, spornt den Willen und lenkt ihn auf höhere Ziele." Cicero
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16.03.2021, 13:08
Beitrag: #7
RE: Ein Museum über die deutschen Juden in Israel
Die Kappe in Nahost ist schon gewaltig verschnitten.
Angefangen bei dem gleichzeitigen Balfour- und dem Sykes-Picot-Abkommen....
Feisal ist als König von Arabien in Damaskus eingezogen...
Häschen Huh Damaskus gehörte den Franzosen...
Feisal durfte Scheinkönig des Irak in Bagdad werden.... Omg

Dann die erwähnten unterschiedlichen Rechtssysteme

Die ganzen arabischen Anrainerstaaten, man kann doch nicht die Menschen zwei Generationen lang in Flüchtlingslager sperren....

"Nichts ist befriedigender, als sich an Schwierigkeiten zu erinnern, die man gemeistert hat." (N. Stoffel)
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17.03.2021, 10:16
Beitrag: #8
RE: Ein Museum über die deutschen Juden in Israel
(14.03.2021 17:36)Flora_Sommerfeld schrieb:  
(13.03.2021 13:32)solon schrieb:  ich kann nur sagen dies finde ich hervorragend !

Das Juden vertrieben und ermordet worden in Deutschland obwohl sie vor 1933 in Berufen oberhalb der Arbeiterklasse den Wohlstand und Fortschritt in Deutschland positiv beeinflussten?
So wie sieh das auch dann nach Vertreibung aus Deutschland in Israel taten?

Ich finde das Museum trotzdem hervorragend.
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