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Presseschau Der Archäologische Wochenrückblick
12.11.2012, 12:42
Beitrag: #1
Presseschau Der Archäologische Wochenrückblick
Gar manches erwähnt Spiegel Onlinde diese Woche.
Unter anderm haben sie Walhall gefunden.
Dort wo die Helden sitzen, saufen, fürchterliche Lügengeschichten erzählen und auf Ragnarök warten.

Zitat:Shert Nebtis seltsame Ruhestätte

Von Angelika Franz

Forscher rätseln über ein ägyptisches Grab: Wieso wurde Pharaonentochter Shert Nebti zwischen Hofbeamten beigesetzt und nicht bei der Königsfamilie? Außerdem im archäologischen Wochenrückblick: Mythen um Gehenkte, Erzaufbereitung im 14. Jahrhundert, Spuren der ersten Polynesier.

./.

In dem epischen Gedicht "Beowulf" ist ausführlich beschrieben, wie es in den Festhallen der angelsächsischen Könige zuging: Da wurde ausgiebig von vergangenen Heldentaten berichtet und es wurden Pläne für neue geschmiedet. Man trank, aß, und viele Geschenke wechselten den Besitzer.

Eine solche Festhalle haben Archäologen der Reading University in Lyminge in der Grafschaft Kent gefunden. Bis zu 60 Gäste hatten Platz in der 21 mal 8,5 Meter großen Halle. In Abfallgruben rund um das Gebäude lagen Reste der vergangenen Festmähler - Haufen von Tierknochen. Die Halle nutzen die angelsächsischen Könige gegen Ende des sechsten oder zu Beginn des siebten Jahrhunderts. Zu dieser Zeit gab es noch keine festen Paläste. Der König und sein Gefolge reisten durch das Land und wurden, wo immer sie hinkamen, von ihren Untertanen mit üppigen Gelagen bewirtet - in Hallen wie dieser. Anschließend wurde darin auch Gericht gehalten.

./.

Zum weiterlesen
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensc...66087.html

Hätt Adam unser Bier besessen, er hätt den Apfel nicht gegessen.
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27.11.2012, 16:31
Beitrag: #2
RE: Presseschau Der Archäologische Wochenrückblick
Auch diese Woche ist der "Archäologische Wochenrückblick" von Spiegel Online dem Norden gewidmet.
Unter anderem wird eine gängige These zum Untergang der Grönland-Wkinger widerlegt.

[Bild: image-151128-panoV9free-pgjw.jpg]

Zitat: Ausgegraben - Neues aus der Archäologie Die wilden Spiele der Wikinger

Von Angelika Franz

Ballsport, Trinkspiele, Raufereien - der durchschnittliche Wikinger wusste sich zu amüsieren. Forscher versuchen, die Regeln der archaischen Freizeitbeschäftigungen zu verstehen. Außerdem im archäologischen Wochenrückblick: versunkene Elitesoldaten und Silbermünzen mit Geschichte.

Was machten die Wikinger in ihrer Freizeit? Darauf fand Leszek Gardela vom Snorrastofa Medieval and Cultural Centre in Island Antworten in historischen Schriften und archäologischen Hinterlassenschaften. Im Grunde genommen taten sie das, was junge Männer auch heute noch tun: Fußball oder Brettspiele zocken - und Trinkspiele veranstalten.

Viele der Spiele waren auch eine Art Training für den Kampf und daher allerdings etwas rauer als heutiger Freizeitsport. Zu den Favoriten gehörten Raufen oder Steineheben. "Die Spiele waren körperlich sehr anspruchsvoll und brutal und konnten auch schwere Verwundungen der Teilnehmer oder sogar den Tod eines von ihnen zur Folge haben", sagt Gardela der Wissenschaftsplattform ScienceNordic. Sie dienten in erster Linie dazu die Männlichkeit zur Schau zu stellen.

Als Ballspiel kannten die Wikinger knattleikr, ein Vollkontaktsport, der manchmal auch mit hölzernen Schlägern gespielt wurde. Von den Regeln ist in den Quellen nichts überliefert - nur, dass die Partien oft in wilden Schlägereien endeten.

Die Brettspiele, darunter auch Schach, wurden dagegen oft mit sehr wertvollen verzierten Figuren gespielt. Sie waren vor allem bei der Elite beliebt. In den Partien ging es darum, Schlauheit zu zeigen. Allerdings gehörten auch Trinkspiele zum Zeitvertreib der Wikinger. Und anders als bei den Demonstrationen körperlicher Überlegenheit durften bei ihnen auch die Frauen mitmischen

zum weiterlesen
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensc...68963.html


im Teil 5
zu den Grönland-Wikingern:

Zitat:Vor rund 500 Jahren verschwanden die Wikinger aus Grönland - und niemand weiß, wieso. Als Gründe wurden Naturkatastrophen, Klimawandel oder mangelnde Anpassungsfähigkeit an die Lebensbedingungen dort vorgeschlagen. Zumindest Letzteres aber konnte nun widerlegt werden. Ein dänisch-kanadisches Forscherteam hat eine Isotopenanalyse von isländischen Wikingerknochen vorgenommen und konnte zeigen, dass die Wikinger sich von reichlich Seehundfleisch ernährten.

"Auch wenn die Wikinger traditionell als Bauern gesehen werden, passten sie sich schnell an die arktische Umgebung an", sagt Jan Heinemeier von der Aarhus University. "In Grönland begannen sie, mehr und mehr Seehunde zu essen, bis diese im 14. Jahrhundert zwischen 50 und 80 Prozent ihrer Ernährung ausmachten."

Die Daten stammen von 80 Skeletten aus verschiedenen Zeiten. "Nichts spricht dafür, dass die Wikinger Grönland wegen einer Naturkatastrophe verließen", schließt Heinemeier aus den Ergebnissen. "Sie könnten höchstens das Seehundfleisch überbekommen haben da draußen am Ende der Welt." Die Forscher berichten in einer Reihe von Artikeln im "Journal of the North Atlantik" von ihrer Arbeit.

Hätt Adam unser Bier besessen, er hätt den Apfel nicht gegessen.
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27.11.2012, 17:38
Beitrag: #3
RE: Presseschau Der Archäologische Wochenrückblick
Komisch, früher wurde anhand eben dieser Skelettbefunde genau das Gegenteil behauptet. Die letzten Grönland-Wikinger waren ganz das Gegenteil ihrer Ahnen, quasi verzwergt.

„Der Horizont der meisten Menschen ist ein Kreis mit dem Radius 0. Und das nennen sie ihren Standpunkt.“ (Albert Einstein)
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27.11.2012, 19:01
Beitrag: #4
RE: Presseschau Der Archäologische Wochenrückblick
(27.11.2012 17:38)Arkona schrieb:  Komisch, früher wurde anhand eben dieser Skelettbefunde genau das Gegenteil behauptet. Die letzten Grönland-Wikinger waren ganz das Gegenteil ihrer Ahnen, quasi verzwergt.


so kenne ich das auch.
Jetzt unterstelle ich aber einfach mal, dass die modernen Ausgrabungsmethoden zu belastbareren Ergebnissen kommen.

Die "Verzwergung" erschien mir immer auch ein bißchen unlogisch. ein Völkchen, das den Teufel nicht fürchtet, von Norwegen und Island her schon vom Klima nicht verwöhnt.
Und da sich wehrlos in sein Schicksal ergeben...
Passt nicht.

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05.12.2012, 12:36
Beitrag: #5
RE: Presseschau Der Archäologische Wochenrückblick Wo 49
Zitat: Ausgegraben - Neues aus der Archäologie Papst-Söldner den falschen Fuß amputiert

Von Angelika Franz

Die Exhumierung des Leichnams eines Medici-Abkömmlings verwirrt: Im Krieg soll "della Bande Nere" ein Bein verloren haben, doch seinem Skelett fehlte lediglich ein Fuß. Außerdem im archäologischen Wochenrückblick: Die Wiege des Weins und eine muschelbewachsene Hellcat-Höllenkatze.

[Bild: image-432180-panoV9free-iygm.jpg]


Diese Woche bestätigt sich mal wieder, dass Schwäbisch eine Weltsprache ist, und der Historiker dieser Sprache unbedingt mächtig sein sollte. Big Grin
Der Schwabe kennt kein "Bein" bei ihm geht der Fuss vom Großen Zeh bis zum Hintern.
Mit diesem Wissen ist das Rätsel s.o. keines. Idea

Aber sonst wieder interessant.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensc...70267.html

und hier liest der Interessierte weiter.

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16.12.2012, 14:41
Beitrag: #6
RE: Presseschau Der Archäologische Wochenrückblick
Es gibt wieder so einiges im Archäologischen Wochenrückblick von spiegel online.
Der Erich wird sich freuenBig Grin
[Bild: image-178384-galleryV9-dxwb.jpg]
man hat neue Linien in der Wüste entdeckt.

Zitat:n der peruanischen Wüste haben Archäologen sogenannte Nazca-Linien gefunden: Die Scharrbilder ergeben ein Labyrinth. Clive Ruggles von der University of Leicester entdeckte die Struktur etwa 400 Kilometer südlich von Lima. Weder von der Erde aus noch auf einer Luftbildaufnahme ergeben die Linien, die zwischen 2100 und 1300 Jahre alt sind, einen Sinn. Erst wenn man den durchführenden Pfad zu Fuß durchläuft, erschließt sich das labyrinthartige Layout der Anlage, berichtet Ruggles in der britischen Zeitschrift Antiquity.

Der Riesen-Sakophag eines Pharao beschäftigt die Journalisten
Zitat:Seine Siege gegen die Libyer und die so genannten Seevölker haben ihn offenbar ein wenig größenwahnsinnig gemacht: Pharao Merneptah ließ sich den größten Sarkophag bauen, der heute aus der ägyptischen Geschichte bekannt ist. Archäologen konnten ihn jetzt in einem Grab im Tal der Könige identifizieren und das ursprünglich vier mal 2,3 Meter große und 2,5 Meter hohe Stück aus Trümmern rekonstruieren. Der Sarkophag ist nur der äußerste von vier ineinander verschachtelten.

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Nach dem Tod des Pharao war es offenbar ein Problem, den bunt bemalten Koloss in die Grabkammer zu transportieren: Die ursprüngliche Türöffnung war zu klein - an den Seiten fanden Archäologen Spuren, welche die Arbeiter hinterlassen hatten, als sie die Türschwelle abbauten und hinterher wieder neu zusammensetzten. "Ich stelle mir dann immer die Gespräche vor zwischen den Erbauern des Grabes und den Steinmetzen", sagt Ausgräber Edwin Brock vom Royal Ontario Museum.

Bereits in der Antike zerstörten Grabräuber den Sarkophag, um an die Kostbarkeiten zu kommen, die mit der Mumie bestattet waren. Dafür erhitzten sie das Gestein mit Feuer und begossen es anschließend mit kaltem Wasser, um den Stein zum Springen zu bringen.

zum weiterlesen:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensc...72761.html

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30.12.2012, 14:04
Beitrag: #7
RE: Presseschau Der Archäologische Wochenrückblick Wo 52
[Bild: image-441082-galleryV9-pqfw.jpg]
Zitat: Ausgegraben - Neues aus der Archäologie Hopewell-Indianer hatten Hang zum Luxus

Von Angelika Franz

Die Indianer des Tremper Mound in Ohio scheinen besonders konsumorientierte Genießer exotischer Waren gewesen zu sein - das offenbart nun die Analyse ihrer Pfeifen. Außerdem im archäologischen Wochenrückblick: Ein Hirnstampfer im Kopf und römische Souvenirs.

zum weiterlesen
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensc...74352.html

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30.12.2012, 17:42
Beitrag: #8
RE: Presseschau Der Archäologische Wochenrückblick Wo 52
(30.12.2012 14:04)Suebe schrieb:  
Zitat: Ausgegraben - Neues aus der Archäologie Hopewell-Indianer hatten Hang zum Luxus

Von Angelika Franz

Die Indianer des Tremper Mound in Ohio scheinen besonders konsumorientierte Genießer exotischer Waren gewesen zu sein - das offenbart nun die Analyse ihrer Pfeifen. Außerdem im archäologischen Wochenrückblick: Ein Hirnstampfer im Kopf und römische Souvenirs.

zum weiterlesen
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensc...74352.html

Die Menschheit ließ sich schon immer für wertvolle Dinge begeistern (Beispiel Seidenstraße, die auf beiden Seiten durch den Wunsch nach exotischem am Leben gehalten wurde), und sonst wäre sie auch heute gar nicht auf dem zivilisatorischen Stand, den sie heute einnimmt.

Wäre ich Antiquar, ich würde mich nur für altes Zeug interessieren. Ich aber bin Historiker, und daher liebe ich das Leben. (Marc Bloch)
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02.01.2013, 21:17
Beitrag: #9
RE: Presseschau Wo 1 Der Archäologische Wochenrückblick
Zitat:Mysteriöses Totenritual am Pig Point

[Bild: image-442166-panoV9free-nppo.jpg]
Ausgrabungen am Pig Point: Gruben über lange Zeiträume hinweg geöffnet und gefüllt

Zitat:rchäologen rätseln: Welcher Indianerstamm bestattete jahrhundertelang seine Toten im US-Bundesstaat Maryland? Und warum finden sich nur Arme, Beine und Schädel? Außerdem im archäologischen Wochenrückblick: eine alte Privat-Uni und ein kaputter Tempel.

Was geschah am Pig Point? Die diesjährigen Ausgrabungen der Stätte in Maryland stellen Archäologen vor Rätsel. Mindestens fünf große, ovale Gruben von sechs bis sieben Meter Länge fanden die Ausgräber. Sie waren randvoll mit Asche, Perlen, Keramik - und menschlichen Knochen. Offenbar bestatteten die Indianer hier jahrhundertelang ihre Toten. Die bisherigen Datierungen liegen zwischen 230 vor und 620 nach Christus, dabei wurden die Gruben über lange Zeiträume hinweg immer wieder erneut geöffnet und gefüllt.

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http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensc...74830.html

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08.01.2013, 18:11
Beitrag: #10
Presseschau Wo 2 Der Archäologische Wochenrückblick
[Bild: image-443973-panoV9free-ikwi.jpg]
Zitat:Blut des geköpften Königs Ludwig entdeckt

Zitat:König Ludwig XVI. endete in der Französischen Revolution unter der Guillotine - jetzt fanden Forscher seine Blutspuren. Außerdem im archäologischen Wochenrückblick: die Munition einer historischen Familienfehde, dekadente Mönche und Opfergaben im Vulkanschlund.

Am 21. Januar 1793 tauchte Maximilien Bourdaloue sein Taschentuch in eine Blutlache. Es war das Blut, das aus dem kopflosen Hals des französischen Königs Louis XVI. tropfte. Dann steckte Bourdaloue das Tuch in einen ausgetrockneten Kürbis, der mit den Köpfen der Revolutionshelden verziert war. So unglaublich die Geschichte klingt - sie ist wahr. Das konnte jetzt der Pathologe Philippe Charlier nachweisen.

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "Forensic Science International" veröffentlichte er die Ergebnisse seiner Untersuchungen des Kürbisinneren. Tatsächlich fand er in der DNA aus den Blutspuren eine seltene genetische Signatur. Dieselbe trug sein Vorfahr Henri IV.

Henri IV. und Louis XVI. liegen sieben Generationen auseinander, doch die auffällige Gensignatur gab der Herrscher über seine männlichen Nachkommen weiter: "Sie haben über die Väter eine direkte Verbindung", schreibt Charlier. In den Wirren, die Louis XVI. und seine Königin Marie-Antoinette das Leben kosteten, wurde auch das Grab seines Vorfahren geschändet.

Die Knochen Henri IV. begruben die Revolutionäre in einem Massengrab. Nur den Kopf schnappte sich jemand als Souvenir. Erst im Jahr 2010 konnte er tatsächlich anhand von typischen Gesichtsmerkmalen als der Kopf Henris IV. identifiziert werden. Sein letzter Besitzer, ein französischer Finanzbeamter, gab ihn daraufhin zur Wiederbestattung in Saint-Denis frei.

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http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensc...75663.html

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20.01.2013, 21:49
Beitrag: #11
Presseschau Der Archäo. Rückblick Wo 3
Zitat:Ausgegraben - Neues aus der Archäologie: Was uns Schuhe und Klos über die alten Römer verraten

Von Angelika Franz

Große Statuen säumten einen Pool bei Rom - und dienten vielleicht dem Dichter Ovid als Inspiration. Kinderschuhe aus der Römerzeit lassen Schlüsse auf deren Eltern zu. Und die Bewohner Pompejis nutzten Toiletten im ersten Stock ihrer Häuser. Dies und mehr in den Archäologie-Meldungen der Woche.
[Bild: image-449324-galleryV9-uhww.jpg]
Kopf einer vor kurzem entdeckten Statue: In der Nähe von Rom haben Archäologen sieben Statuen entdeckt, die einen Pool säumten.

Zitat:Ein ungewöhnlicher Aufstellungsort: Im Swimmingpool einer Villa vor den Toren Roms haben Archäologen sieben überlebensgroße Statuen gefunden. Sie stellen Figuren aus einem Mythos dar, den der römische Dichter Ovid in den "Metamorphosen" verarbeitet.

Zitat: 1. Teil: Was uns Schuhe und Klos über die alten Römer verraten
2. Teil: +++ Pompeji: Stilles Örtchen im ersten Stock +++
3. Teil: +++ Modellbau für eine gigantische Kuppel +++
4. Teil: +++ Römische Schuhmode als Anzeiger für Sozialstatus +++
5. Teil: +++ Von wegen friedlich: Minoische Gesellschaft strotzte vor Gewalt +++
6. Teil: +++ Bunte Bilder auf Kolosseumswänden +++

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http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensc...78204.html

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03.02.2013, 14:19
Beitrag: #12
RE: Presseschau Der Archäologische Wochenrückblick
Zitat:Ausgegraben: Heilige Kühe aßen schon vor 4000 Jahren Curry
[Bild: image-455522-thumbbiga-nuqf.jpg]

Zitat:+

Fotostrecke


3 Bilder
Tödlich Reißleine: Das Ende des ersten U-Bootes

Am 17. Februar 1864 beschoss die "CSS Hunley" im Hafen von Charleston im US-Bundesstaat South Carolina unter dem Kommando von George E. Dixon das konföderierte Kriegsschiff "USS Housatonic" mit einem Spierentorpedo. Es war das erste Mal in der Geschichte, dass ein U-Boot im Kampf ein gegnerisches Schiff versenkte. Doch auch die "Hunley" kehrte von ihrem Einsatz nicht zurück.

Bisher glaubten die Historiker, das U-Boot habe die "USS Housatonic" aus sicherer Entfernung von rund 30 Metern zerstört. Die Mannschaft der "Hunley" fanden die Unterwasserarchäologen bei der Entdeckung noch auf ihren Gefechtsstationen, sie schienen also eher erstickt als durch Gewalteinwirkung oder Wassereinbruch gestorben zu sein. Doch ein neuer Fund könnte diese Theorie über den Haufen werfen. Die Konservatoren entdeckten an der Hülle des U-Bootes ein Stück seines eigenen Torpedos. Die Kupferwand des Geschosses klebte unter einer dicken Schicht von gehärtetem Sand und Muscheln.



1. Teil: Heilige Kühe aßen schon vor 4000 Jahren Curry
2. Teil: +++ Artefakt von der Vermessung der Welt +++
3. Teil: +++ Das Ende des ersten U-Bootes +++
4. Teil: +++ Das Geheimnis von Poverty Point +++
5. Teil: +++ Schätze unter Erdbebenruinen +++

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http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensc...739-3.html

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24.02.2013, 22:36
Beitrag: #13
RE: Presseschau Der Archäologische Wochenrückblick
[Bild: image-464651-panoV9free-bxtc.jpg]

Zitat:Rätselhafter Kult: Die Beothuk gelten als große Vogelfreunde
Neufundland ist sowohl auf dem Land als auch in den Gewässern reich an nahrhaften Tieren: Karibu zum Beispiel oder Seehunde. Doch wie jüngere archäologische Untersuchungen von Abfallhaufen der Beothuk zeigen, hatten diese offenbar eine Vorliebe für Tiere, die ausgerechnet die Luft bevölkern: für Vögel.

Die letzte Beothuk starb 1829, so dass die Anthropologen heute nur noch die archäologischen Hinterlassenschaften des Volkes haben, um ihr Leben zu untersuchen. Und als sie die überraschende Vorliebe der Beothuk für Vögel im Kochtopf festgestellt hatten, begannen sie auch in anderen Bereichen immer mehr Vögel zu entdecken. In der aktuellen Ausgabe des "Cambridge Archaeological Journal" beschreiben Todd Kristensen von der University of Alberta und sein amerikanischer Kollege Donald Holly den Vogelkult der Beothuk. Die Anhänger, die die Beothuk ihren Toten mit ins Grab geben, waren zwar aus Karibu-Knochen geschnitzt - zeigten aber oft Motive wie Vogelfüße oder Federn, die eindeutig von fliegenden Kreaturen inspiriert waren.

zum weiterlesen
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensc...842-2.html

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