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Presseschau Die wandernden Statuen der Osterinsel
03.11.2012, 17:57
Beitrag: #1
Presseschau Die wandernden Statuen der Osterinsel
Zitat: Ausgegraben - Neues aus der Archäologie Statue spaziert über Osterinsel

Von Angelika Franz

Die Moai, die Statuen auf der Osterinsel könnten aufrecht an ihre Position gelangt sein, meint ein Forscher nach einem Praxistest. Andere zweifeln an der steilen These. Außerdem im archäologischen Wochenrückblick: römische Potenzblumen und Sprachentschlüsselung per Crowdsourcing.

Die Moai, die riesigen Statuen der Osterinsel, konnten laufen - das vermutet jedenfalls der Archäologe Carl Lipo von der California State University, Long Beach. Die Figuren legten demnach die Strecke von den Steinbrüchen zu ihren endgültigen Aufstellungsorten erhobenen Hauptes zurück.

Natürlich geschah das nicht aus eigenen Kraft, sondern mit Hilfe der Rapanui, der Einwohner der Insel. Sie sicherten die bis zu 74 Tonnen schweren Figuren mit Seilen, richteten sie auf und bewegten sie dann mit Schaukelbewegungen vorwärts: "So wie man einen schweren Kühlschrank bewegen würde", erklärt Lipo. Er und sein Team berichten in der neuen Ausgabe des "Journal of Archaeological Science", wie sie diese These nun mit Hilfe eines 4,4 Tonnen schweren Modells einer Statue in der Praxis nachvollziehen konnten

zum weiterlesen
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensc...63451.html

Wobei mich diese Geschichte sehr verwundert,
denn Thor Heyerdahl hat genau dieses Verfahren, die Bewohner der Osterinsel hatten es ihm geschildert, so bereits in den 50ern erfolgreich ausprobiert.
Und jetzt plötzlich eine Sensation.....Big Grin

Hätt Adam unser Bier besessen, er hätt den Apfel nicht gegessen.
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03.11.2012, 22:58
Beitrag: #2
RE: Presseschau Die wandernden Statuen der Osterinsel
(03.11.2012 17:57)Suebe schrieb:  Und jetzt plötzlich eine Sensation.....Big Grin

Wieso Sensation? Huh Sie haben es aktuell wahrscheinlich nur noch mal nachgespielt und ordentlich publiziert.
Die Technik beschreibt das Torkeln, das ist doch schon lange bekannt, ob seit Heyerdahl weiß ich nicht, kann aber gut sein.
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04.11.2012, 13:30
Beitrag: #3
RE: Presseschau Die wandernden Statuen der Osterinsel
(03.11.2012 22:58)Renegat schrieb:  
(03.11.2012 17:57)Suebe schrieb:  Und jetzt plötzlich eine Sensation.....Big Grin

Wieso Sensation? Huh Sie haben es aktuell wahrscheinlich nur noch mal nachgespielt und ordentlich publiziert.
Die Technik beschreibt das Torkeln, das ist doch schon lange bekannt, ob seit Heyerdahl weiß ich nicht, kann aber gut sein.


Ja, meinetwegen.
Ich habe davon aber als kleiner Junge gelesen, ich glaube in "Aku Aku" und insofern fühle ich mich da halt schon veräppelt, insbesondere fehlt der Hinweis auf Heyerdahl und dessen 1955er "empirischer Versuch" im Bericht.

Hätt Adam unser Bier besessen, er hätt den Apfel nicht gegessen.
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04.11.2012, 14:11
Beitrag: #4
RE: Presseschau Die wandernden Statuen der Osterinsel
(03.11.2012 22:58)Renegat schrieb:  
(03.11.2012 17:57)Suebe schrieb:  Und jetzt plötzlich eine Sensation.....Big Grin

Wieso Sensation? Huh Sie haben es aktuell wahrscheinlich nur noch mal nachgespielt und ordentlich publiziert.
Die Technik beschreibt das Torkeln, das ist doch schon lange bekannt, ob seit Heyerdahl weiß ich nicht, kann aber gut sein.


Ja, meinetwegen.
Ich habe davon aber als kleiner Junge gelesen, ich glaube in "Aku Aku" und insofern fühle ich mich da halt schon veräppelt, insbesondere fehlt der Hinweis auf Heyerdahl und dessen 1955er "empirischer Versuch" im Bericht.

Edit:
noch die anderen Links zum Archäologischen Wochenrückblick:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensc...451-5.html

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensc...451-2.html

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensc...451-3.html

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensc...451-4.html

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04.11.2012, 15:53
Beitrag: #5
RE: Presseschau Die wandernden Statuen der Osterinsel
(04.11.2012 13:30)Suebe schrieb:  
(03.11.2012 22:58)Renegat schrieb:  Wieso Sensation? Huh Sie haben es aktuell wahrscheinlich nur noch mal nachgespielt und ordentlich publiziert.
Die Technik beschreibt das Torkeln, das ist doch schon lange bekannt, ob seit Heyerdahl weiß ich nicht, kann aber gut sein.


Ja, meinetwegen.
Ich habe davon aber als kleiner Junge gelesen, ich glaube in "Aku Aku" und insofern fühle ich mich da halt schon veräppelt, insbesondere fehlt der Hinweis auf Heyerdahl und dessen 1955er "empirischer Versuch" im Bericht.
Heyerdal war ein begeisterter und genialer Experimentalwissenschaftler.
Das kann ihm keiner nehmen.

Wenn man heute schaut und sucht, z.B. wie wurden die Moai transportiert, dann findet man nur ganz wenig Hinweise auf Heyerdal. Das ist schade und irgendwie auch traurig.
Eine ziemlich interessante Seite scheint diese zu sein, kann aber zur Lösung dieses speziellen Problems leider auch nichts beitragen. http://www.osterinsel.de/08-moai-fertige...tellen.htm
Dort sind Fotos (aus 'Aku-Aku') zu sehen, wie ein Moai (im Experiment) transportiert und aufgestellt wird. Über den "aufrechten Gang" der Skulpturen leider nichts zu sehen und zu lesen. Einzig noch der Verweis auf Heyerdals Buch 'Aku-Aku', welches du schon angesprochen hast.
Hast du das denn noch? Wahrscheinlich nicht. Man kann es aber noch und wieder kaufen.
Einzig dort wird wohl stehen, ob Heyerdal diese These damals schon vertrat und die Machbarkeit dieser Transportart im Experiment nachgewiesen hat.

Also, wer hat dieses Buch?

Noch als Zusatz: Ich vertraue deinen Erinnerungen!

Und du warst schön. In deinem Auge schien
sich Nacht und Sonne sieghaft zu versöhnen.
...
So kam dich meine Liebe krönen.
Und meine nächteblasse Sehnsucht stand,
weißbindig wie der Vesta Priesterin,
an deines Seelentempels Säulenrand
und streute lächelnd weiße Blüten hin.

(Rainer Maria Rilke)
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04.11.2012, 21:40
Beitrag: #6
RE: Presseschau Die wandernden Statuen der Osterinsel
(04.11.2012 15:53)Wallenstein schrieb:  Heyerdal war ein begeisterter und genialer Experimentalwissenschaftler.
Das kann ihm keiner nehmen.

Wenn man heute schaut und sucht, z.B. wie wurden die Moai transportiert, dann findet man nur ganz wenig Hinweise auf Heyerdal. Das ist schade und irgendwie auch traurig.
Eine ziemlich interessante Seite scheint diese zu sein, kann aber zur Lösung dieses speziellen Problems leider auch nichts beitragen. http://www.osterinsel.de/08-moai-fertige...tellen.htm
Dort sind Fotos (aus 'Aku-Aku') zu sehen, wie ein Moai (im Experiment) transportiert und aufgestellt wird. Über den "aufrechten Gang" der Skulpturen leider nichts zu sehen und zu lesen. Einzig noch der Verweis auf Heyerdals Buch 'Aku-Aku', welches du schon angesprochen hast.
Hast du das denn noch? Wahrscheinlich nicht. Man kann es aber noch und wieder kaufen.
Einzig dort wird wohl stehen, ob Heyerdal diese These damals schon vertrat und die Machbarkeit dieser Transportart im Experiment nachgewiesen hat.

Also, wer hat dieses Buch?

Noch als Zusatz: Ich vertraue deinen Erinnerungen!


Natürlich besitze ich das Buch!
Als bekennender Heyerdahl-Fan kann ich sowas doch nicht wegschmeißen.
Rolleyes
(Da ich es einst lediglich aus der Stadtbücherei hatte, habe ich es mir in den 70ern gekauft)

Doch ich schau mal heute Nacht rein, und übermittle die Seitenzahlen Morgen früh.

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05.12.2012, 17:58
Beitrag: #7
RE: Presseschau Die wandernden Statuen der Osterinsel
(04.11.2012 21:40)Suebe schrieb:  
(04.11.2012 15:53)Wallenstein schrieb:  Heyerdal war ein begeisterter und genialer Experimentalwissenschaftler.
Das kann ihm keiner nehmen.

Wenn man heute schaut und sucht, z.B. wie wurden die Moai transportiert, dann findet man nur ganz wenig Hinweise auf Heyerdal. Das ist schade und irgendwie auch traurig.
Eine ziemlich interessante Seite scheint diese zu sein, kann aber zur Lösung dieses speziellen Problems leider auch nichts beitragen. http://www.osterinsel.de/08-moai-fertige...tellen.htm
Dort sind Fotos (aus 'Aku-Aku') zu sehen, wie ein Moai (im Experiment) transportiert und aufgestellt wird. Über den "aufrechten Gang" der Skulpturen leider nichts zu sehen und zu lesen. Einzig noch der Verweis auf Heyerdals Buch 'Aku-Aku', welches du schon angesprochen hast.
Hast du das denn noch? Wahrscheinlich nicht. Man kann es aber noch und wieder kaufen.
Einzig dort wird wohl stehen, ob Heyerdal diese These damals schon vertrat und die Machbarkeit dieser Transportart im Experiment nachgewiesen hat.

Also, wer hat dieses Buch?

Noch als Zusatz: Ich vertraue deinen Erinnerungen!


Natürlich besitze ich das Buch!
Als bekennender Heyerdahl-Fan kann ich sowas doch nicht wegschmeißen.
Rolleyes
(Da ich es einst lediglich aus der Stadtbücherei hatte, habe ich es mir in den 70ern gekauft)

Doch ich schau mal heute Nacht rein, und übermittle die Seitenzahlen Morgen früh.
Hast du das Buch schon gefunden?

Und du warst schön. In deinem Auge schien
sich Nacht und Sonne sieghaft zu versöhnen.
...
So kam dich meine Liebe krönen.
Und meine nächteblasse Sehnsucht stand,
weißbindig wie der Vesta Priesterin,
an deines Seelentempels Säulenrand
und streute lächelnd weiße Blüten hin.

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05.12.2012, 18:52
Beitrag: #8
RE: Presseschau Die wandernden Statuen der Osterinsel
(05.12.2012 17:58)Wallenstein schrieb:  
(04.11.2012 21:40)Suebe schrieb:  Natürlich besitze ich das Buch!
Als bekennender Heyerdahl-Fan kann ich sowas doch nicht wegschmeißen.
Rolleyes
(Da ich es einst lediglich aus der Stadtbücherei hatte, habe ich es mir in den 70ern gekauft)

Doch ich schau mal heute Nacht rein, und übermittle die Seitenzahlen Morgen früh.
Hast du das Buch schon gefunden?


Vergessen....Blush

Die haben Heyerdahl erzählt, dass die Statuen "selbst gelaufen" sind, und ihm das "torkeln" auch gezeigt.

Er hat seine eigenen Versuche 1955 aber auf den Bau eines Schlittens nach Vorgabe der Insulaner beschränkt, mit dem die Insulaner eine vorhandene mehrere tonnen schwere Statue innerhalb kurzer Zeit in seinem Beisein ein paar Kilometer gezogen haben. Und sie anschließend auf einem vorhanden Sockel aufgerichtet.

Ich werde es nochmals nachlesen.
Und nach dem Muuhs-Preußen-Post berichten.
OK?

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11.12.2012, 20:32
Beitrag: #9
RE: Presseschau Die wandernden Statuen der Osterinsel
Zitat: Ausgegraben - Neues aus der Archäologie Versunkene Schiffe, vergessene Sprachen

Von Angelika Franz

Zwei im Ontariosee in Nordamerika versunkene Schiffe sind auch nach 200 Jahren noch extrem gut erhalten. Nun dienen sie immer mehr Muscheln als Heimat. Außerdem in den Archäologie-Meldungen: das Ende der sumerischen Sprache, ein Helm als Urne und Zeichen aus der Altsteinzeit.

[Bild: image-434766-panoV9free-jdry.jpg]

und die Sprache der sumerer trocknete aus Big Grin

wieder viel Interessantes im Archäologischen Wpchenrückblick von spiegel Online

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensc...363-3.html

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12.12.2012, 01:13
Beitrag: #10
RE: Presseschau Die wandernden Statuen der Osterinsel
Dass eine Dürre zum Verschwinden der sumerischen Sprache geführt haben soll, halte ich für bullshit. Sowas ist ein allmählicher Prozess, es bedarf nicht jedesmal eines konkreten Anlasses. Genauso könnte man behaupten, das Friesische stirbt wegen Sturmfluten aus.

„Der Horizont der meisten Menschen ist ein Kreis mit dem Radius 0. Und das nennen sie ihren Standpunkt.“ (Albert Einstein)
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12.12.2012, 09:44
Beitrag: #11
RE: Presseschau Die wandernden Statuen der Osterinsel
(12.12.2012 01:13)Arkona schrieb:  Dass eine Dürre zum Verschwinden der sumerischen Sprache geführt haben soll, halte ich für bullshit. Sowas ist ein allmählicher Prozess, es bedarf nicht jedesmal eines konkreten Anlasses. Genauso könnte man behaupten, das Friesische stirbt wegen Sturmfluten aus.

Es ist von 2-300 Jahren Dürre die Rede.

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12.12.2012, 10:06
Beitrag: #12
RE: Presseschau Die wandernden Statuen der Osterinsel
Wenn die Grundlage der Kultur, in der die Sprache gesprochen wurde, verschwand, dann ist es wenig verwunderlich, wenn die Sprache auch so langsam verschwindet. Neue Kulturen entstehen, die sich an anderen lebensumständen orientieren, und die bringen eine neue Sprache mit.

Das klingt für mich jetzt erst einmal plausibel. Aber ich bin ja eh nur Laie und glaube noch dem ZDF...Wink

Auf dem Grabstein dess Kapitalismus wird stehen: "Zuviel war nicht genug"
Volker Pispers
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12.12.2012, 10:08
Beitrag: #13
RE: Presseschau Die wandernden Statuen der Osterinsel
Habt ihr das gesehen?
Zitat: 5. Teil: +++ Spuren der Altsteinzeit +++

Vor 30.000 Jahren nahm sich ein Mensch im heutigen China einen geglätteten Stein zur Hand und ritzte darauf eine Reihe Linien ein, von denen sich zwei überkreuzen. Buchstaben werden es wohl noch nicht gewesen sein, aber vielleicht ein System zum Notieren von Zahlen. Der Stein ist der älteste Nachweis von Gravuren in anorganischem Material in China und überhaupt der einzige aus der Altsteinzeit. Den Fund stellten Fei Peng vom Graduiertenkolleg der Chinesischen Akademie der Wissenschaften und Xing Gao vom Institut für Wirbeltierpaläontologie und Paläoanthropologie in Peking vor. In der Zeitschrift "Chinese Science Bulletin" berichten sie, dass der Stein bereits im Jahr 1980 bei einer der Ausgrabung in Shuidonggou gefunden wurde. Die Ritzzeichnungen entdeckte Peng jedoch erst jetzt.

Bereits in den zwanziger Jahren hatte der französische Ausgräber Henry Breuil bei der Ausgrabung von Shuidonggou von Ritzzeichnungen berichtet, er hinterließ jedoch niemals genaue Aufzeichnungen. Der Stein ist ein 68 x 36 x 23 Millimeter großer Kalkstein. Die Forscher untersuchten die Oberfläche mit einem digitalen Mikroskop und schlossen aus, dass es sich bei den Malen um natürliche Spuren, Tierspuren oder zufälliges Gekritzel handelt. Wer jedoch der Autor dieser Zeichen ist und zu welcher Kultur er gehörte, können die Forscher noch nicht sagen.

Ein Mensch der Altsteinzeit hat einen "Merkzettel" benutzt!

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20.01.2013, 12:54
Beitrag: #14
RE: Presseschau Die wandernden Statuen der Osterinsel
(19.01.2013 11:33)Suebe schrieb:  
(19.01.2013 10:25)Wallenstein schrieb:  Du magst durchaus recht haben, Suebe.

Aber du bist mir und uns bezüglich Heyerdahls etwas schuldig. Du weißt - die Osterinseln.
Es ist zwar z.T. OT, zielt aber in die gleiche Richtung.


Ach du scheene Sch.....
in was mich meine große Klappe auch schon alles gebracht hat.
Und immer ist es Arbeit.

also mal voarab dies:

Zitat:Kon Tiki und Rapa Nui

Ist von einem norwegischen Seefahrer, Abenteurer, Praktiker der experimentellen Archäologie und Anthropologie die Rede, liegt es auf der Hand, dass es sich zweifelsohne um Thor Heyerdahl (*1914) handelt. Am 18. April vor zehn Jahren ist er aus dem Leben geschieden.

Zeit seines Lebens befasste er sich mit präkolumbischen Entdeckern. Heyerdahl stellte die Theorie auf, dass präkolumbische Völker mit hochseetüchtigen Balsaflößen nur mit Hilfe von Wind und Meeresströmung den Ozean überquerten. Dies bewies er durch seine berühmte Kon Tiki-Expedition im Jahr 1947. Mit einem nachgebauten Inka- Floß aus Balsaholz legte er in 101 Tagen 6 880 km vom Callao in Peru, Südamerika zu Raroia, einem Atoll in Französisch-Polynesien zurück. Im Jahr 1955 führte Heyerdahl auf Galápagos-Inseln eine archäologische Expedition durch, in Jahren 1955–56 leitete er Ausgrabungen auf der Osterinsel. Hier trat in sein Leben der tschechische Techniker und Praktiker der experimentellen Archäologie Pavel Pavel, der auf Einladung von Thor Heardahl auf der Osterinsel eine riesige steinerne Moai-Statue „torkeln ließ“.

Pavel Pavel schreibt …„Mit seinem Schaffen nahm Thor Heyerdahl Einfluss auf mehrere Generationen von Erforschern. Er verstand es, Abenteuer und Exotik der fernen Länder mit konsequenter und verantwortungsvoller Forschung nach uralten Zivilisationen und Kulturen zu verbinden… Ich bin meinem Schicksal sehr dankbar, dass ich die Ehre hatte, ein Teammitglied von Thor Heyerdahl gewesen zu sein und noch etliche Jahre privat Kontakte zu ihm zu unterhalten. Er war nicht nur eine starke Persönlichkeit,
sondern auch ein toller und herzlicher Mensch und Partner“…


von da
http://www.kampocesku.cz/artikel/9654/ko...d-rapa-nui

und hier findste was:
http://osterinselarchiv.blogspot.de/2008...rkeln.html


und wenn du in die Sufu eingibst:
Heyerdahl torkeln Osterinsel
kommt als erster Fund:
http://www.forum-geschichte.at/Forum/sho...ge=english

gigantisch nicht wahr?

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20.01.2013, 13:51
Beitrag: #15
RE: Presseschau Die wandernden Statuen der Osterinsel
(12.12.2012 10:06)Bunbury schrieb:  Wenn die Grundlage der Kultur, in der die Sprache gesprochen wurde, verschwand, dann ist es wenig verwunderlich, wenn die Sprache auch so langsam verschwindet. Neue Kulturen entstehen, die sich an anderen lebensumständen orientieren, und die bringen eine neue Sprache mit.

Das klingt für mich jetzt erst einmal plausibel. Aber ich bin ja eh nur Laie und glaube noch dem ZDF...Wink

Musst du nicht. Die Ausgräber sumerischer Städte - z.B. von Uruk - haben immer wieder festgestellt, dass die Suche in der Nähe von Euphrat oder Tigris - die Flüsse, an denen die Städte einst lagen, nichts bringen. Man muss bei den ALTEN Flussläufen suchen, die allerdings teilweise hunderte Meter von den heutigen Flussläufen entfernt lagen. Uruks Riesenhafen verlandete damals, weil sich der Flusslauf verlagerte - der Todesstoß für die Handelsstadt.

Warum verlagern sich die Läufe von Flussriesen? Bei großen Übeschwemmungen. Kommt dazu eine mehrhundertjährige Dürre, dann war das für eine damalige Zivilisation mow ebenfalls der Todesstoß, nicht nur für einzelne Städte. War´s nicht auch bei der Indus-Zivilisation so ähnlich?

VG
Christian
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20.01.2013, 21:42
Beitrag: #16
RE: Presseschau Die wandernden Statuen der Osterinsel
(20.01.2013 13:51)913Chris schrieb:  
(12.12.2012 10:06)Bunbury schrieb:  Wenn die Grundlage der Kultur, in der die Sprache gesprochen wurde, verschwand, dann ist es wenig verwunderlich, wenn die Sprache auch so langsam verschwindet. Neue Kulturen entstehen, die sich an anderen lebensumständen orientieren, und die bringen eine neue Sprache mit.

Das klingt für mich jetzt erst einmal plausibel. Aber ich bin ja eh nur Laie und glaube noch dem ZDF...Wink

Musst du nicht. Die Ausgräber sumerischer Städte - z.B. von Uruk - haben immer wieder festgestellt, dass die Suche in der Nähe von Euphrat oder Tigris - die Flüsse, an denen die Städte einst lagen, nichts bringen. Man muss bei den ALTEN Flussläufen suchen, die allerdings teilweise hunderte Meter von den heutigen Flussläufen entfernt lagen. Uruks Riesenhafen verlandete damals, weil sich der Flusslauf verlagerte - der Todesstoß für die Handelsstadt.

Warum verlagern sich die Läufe von Flussriesen? Bei großen Übeschwemmungen. Kommt dazu eine mehrhundertjährige Dürre, dann war das für eine damalige Zivilisation mow ebenfalls der Todesstoß, nicht nur für einzelne Städte. War´s nicht auch bei der Indus-Zivilisation so ähnlich?

VG
Christian

Ich dachte, die Indus Kultur wurde durch die Einwanderung der Indoeuropäer oder durch die Drawidische Einwanderung in der alten Form beendet. Welche Sprache die Menschen der Induskultur sprachen ist wohl noch umstritten. Wir wissen aber von beiden Einwanderungen. Diese Einwanderer brachten ihre Kultur und Sprache mit, so das neue Kulturformen entstanden, die aber auch auf der Indus Kultur aufbauten.
So eine Eroberung ist ein dramatischer Einschnitt. Ohne einen solchen Einschnitt verläuft die Kultur- und Sprachentwicklung evolutionär. In Indien gab es wohl hintereinander mindestens 2 solcher tiefen Einschnitte.

viele Grüße

Paul

aus dem hessischen Tal der Loganaha (Lahn)
in der Nähe von Wetflaria (Wetzlar) und der ehemaligen Dünsbergstadt
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21.01.2013, 17:01
Beitrag: #17
RE: Presseschau Die wandernden Statuen der Osterinsel
(20.01.2013 21:42)Paul schrieb:  Ich dachte, die Indus Kultur wurde durch die Einwanderung der Indoeuropäer oder durch die Drawidische Einwanderung in der alten Form beendet.

Veraltete Ansicht. Heutzutage geht man von einem Mix aus Klimaveränderung, Unfruchtbarwerden des Ackerlandes (z.T. durch falsche Bewirtschaftung, z.T. durch Flussverlagerungen) und Zusammenhängen mit dem Untergang der sumerischen Kultur (wichtiger Handelspartner) aus.

Können wir ja vielleicht in einem passenderen 3d diskutieren.

VG
Christian
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