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Die Bauchklatscher der Kleindeutschen Marine
21.10.2017, 14:34
Beitrag: #41
RE: Die Bauchklatscher der Kleindeutschen Marine
https://de.wikipedia.org/wiki/HMS_Furiou..._20640.jpg

Falsche Marine, aber Luftschiff auf umgebautem Kreuzer im ersten Weltkrieg.

Sperrballone waren in Häfen weit verbreitet.
Aufklärung per Luftschiff stelle ich mir allein schon deshalb schwierig vor, weil Flakgeschütze nun wirklich nicht schwer zu entwickeln waren. Ok, bei klarem Wetter kann man weit weg bleiben.

"Es gibt nur eine Sache die größer ist als die Liebe zur Freiheit: Der Hass auf die Person, die sie dir weg nimmt."(Che Guevara)
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21.10.2017, 15:01
Beitrag: #42
RE: Die Bauchklatscher der Kleindeutschen Marine
(21.10.2017 14:34)Triton schrieb:  https://de.wikipedia.org/wiki/HMS_Furiou..._20640.jpg

Falsche Marine, aber Luftschiff auf umgebautem Kreuzer im ersten Weltkrieg.

Sperrballone waren in Häfen weit verbreitet.
Aufklärung per Luftschiff stelle ich mir allein schon deshalb schwierig vor, weil Flakgeschütze nun wirklich nicht schwer zu entwickeln waren. Ok, bei klarem Wetter kann man weit weg bleiben.


Naumann schreibt, dass sich die Marinezeppeline einen Spass daraus machten, sich von Briten beschießen zu lassen, was fast völlig gefahrlos gewesen wäre, und eine willkommene Abwechslung im langweiligen Vorpostendienst.
Die Nordsee war ja 14-18 völlig leergefegt von Schiffen.

Das Minenräumen mit Zeppelinverstärkung ist im Laufe des Jahres 1917 dann a.d.v.d.g.Gründen aufgegeben worden. Da kann sich das Luftschiff nicht außerhalb des Schussbereichs halten, bei der Aufklärung dagegen langt ja Sichtkontakt.

Hätt Adam unser Bier besessen, er hätt den Apfel nicht gegessen.
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24.10.2017, 19:54
Beitrag: #43
RE: Die Bauchklatscher der Kleindeutschen Marine
(21.10.2017 09:00)Suebe schrieb:  ./.
Ballone haben 1944-45 bei der Abwehr der V2 noch durchaus eine Rolle gespielt.

./.

Sorry, das musste natürlich V1 heißen.

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31.05.2018, 21:18
Beitrag: #44
RE: Die Bauchklatscher der Kleindeutschen Marine
1944-45 gab es auch noch Sperrballons gegen Tiefflieger ,die z,B, wichtige Brücken ie die Wormser Rheinbrücke gesichert haben
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02.06.2018, 15:30
Beitrag: #45
Die Neubauten der Reichs- und Kriegsmarine
(18.10.2017 01:36)Triton schrieb:  ./.

Die Neubauten der Weimarer Republik/ frühen Nazizeit waren überwiegend Murks. Schwer verständlich, warum plötzlich das Know-How der Kaiserzeit verschütt gegangen war. Die K-Klasse nur ein Beispiel. Wie konnte man auf die Idee kommen, mit achteren Türmen an den Aufbauten vorbei nach vorn schießen zu wollen? Dazu noch die schlechten Seeeigenschaften auch der ersten Zerstörer.


Ein, wie ich denke, wichtiger Punkt der es verdient diskutiert zu werden.

Gelesen habe ich mal dazu, "nur die britischen und die deutschen Dickschiffe wären tatsächlich im Gefecht gestanden, und nur die hätten Erfahrungen sammeln und auswerten können, jedoch wären die deutschen Konstruktionsbüros 1919 auseinander gefallen, so dass lediglich die Briten ihre Erfahrungen von Skagerrak pp nutzen konnten."

Die mangelnde Seefähigkeit der deutschen Zerstörer hat sich eigentlich bis zum Ende durchgezogen.
siehe Scharnhorst-Untergang. Die Scharnhorst musste ihre Begleitzerstörer wegen "Seegang" entlassen, ein britischer Zerstörer hat ihr dann den entscheidenden Treffer beigebracht.

Die leichten Kreuzer, K-Klasse, dazu ist zu lesen, dass "die Deutschen wohl nur leichte Kreuzer gebaut hätten, da sie in anderen Marinen auch vorhanden gewesen wären" man vergleiche mit den sagenhaften Leistungen der SMS-Kreuzer Dresden, Emden, Breslau usw....
Die Emden aus den 20erJahren, dieses "komische" Schiff wage ich nicht zu klassifizieren.

Die Schweren Kreuzer Blücher bis Prinz Eugen waren als "Washington-Kreuzer" allüberall in den Marinen nicht das gelbe vom Ei.

Die Panzerschiffe als "Versailles-Schlachtschiffe" die Parameter waren ja vorgegeben, halte ich für recht gelungen.
Scharnhorst, Gneisenau waren ja Weiterentwicklungen der geplanten letzten SMS-Schlachtkreuzer und auch die gelungen.

Die Bismarck, auf den Probefahrten in der Ostsee stellte sich heraus, dass sie allein mit den Schrauben nicht zu steuern war - was ihr im Atlantik zum Verhängnis wurde. Auf alle Fälle ist dies ein ganz gravierender Mangel, und in Friedenszeiten wäre die so garantiert nicht abgenommen worden.

Die Tirpitz - wer weiß das .... nie ein scharfer-Schuss auf Schiffsziele abgegeben.

Die Fregatten waren allem nach ziemlich untauglich.
Die Torpedoboote - halt auch Versailles-Schöpfungen, als kleine Zerstörer zu schwach bewaffnet und zu klein.

Bombenmäßige Dinger waren dann aber die Schnellboote. Ein ganz großer Wurf.

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02.06.2018, 18:14
Beitrag: #46
RE: Die Neubauten der Reichs- und Kriegsmarine
(02.06.2018 15:30)Suebe schrieb:  [quote='Triton' pid='59094' dateline='1508283369']
./.

Die Neubauten der Weimarer Republik/ frühen Nazizeit waren überwiegend Murks. Schwer verständlich, warum plötzlich das Know-How der Kaiserzeit verschütt gegangen war. Die K-Klasse nur ein Beispiel. Wie konnte man auf die Idee kommen, mit achteren Türmen an den Aufbauten vorbei nach vorn schießen zu wollen? Dazu noch die schlechten Seeeigenschaften auch der ersten Zerstörer.

Die leichten Kreuzer der Königsberg-Klasse hatten den versetzen achternen Turm nicht zur Vergrößerung des Streichwinkels, sondern wegen Platzproblemen des Getriebes oder waren es die Munitionsräume der Drillingstürme, aber es war ein Konstruktionsproblem.

(02.06.2018 15:30)Suebe schrieb:  Gelesen habe ich mal dazu, "nur die britischen und die deutschen Dickschiffe wären tatsächlich im Gefecht gestanden, und nur die hätten Erfahrungen sammeln und auswerten können, jedoch wären die deutschen Konstruktionsbüros 1919 auseinander gefallen, so dass lediglich die Briten ihre Erfahrungen von Skagerrak pp nutzen konnten."

Die US-amerikanischen Schlachtschiffe waren sogar noch bessere standsichere Plattformen als die deutschen Kriegsschiffe. Die Panzerung war noch „Schildkrötenartiger“ angebracht und wesentlich stärker, als bei deutschen Großkampfschiffen. Diese wurden kurz vor und während des 1.WK konstruiert und gebaut und vor allem flossen hier die Erkenntnisse aus der Skagerrakschlacht intensiver mit ein, wie bei britischen Konstruktionen. Beste Konstruktion die Colorado-Klasse mit 40er Kanonen.

(02.06.2018 15:30)Suebe schrieb:  Die mangelnde Seefähigkeit der deutschen Zerstörer hat sich eigentlich bis zum Ende durchgezogen.
siehe Scharnhorst-Untergang. Die Scharnhorst musste ihre Begleitzerstörer wegen "Seegang" entlassen, ein britischer Zerstörer hat ihr dann den entscheidenden Treffer beigebracht.

Diese schlechte Seefähigkeit betrifft Zerstörer 34 durch eine zu hohe Topplastigkeit und zu steilen Vorsteven, die 36 A und 36 A Mob mit dem schweren 15er Zwillingsturm auf dem Vorschiff erhöhte die Topplastigkeit bis zum unerträglichen. Erst ab 36 B geht man zum klassischen 12,7cm Kanonen in Einzelaufstellung zurück.

(02.06.2018 15:30)Suebe schrieb:  Die leichten Kreuzer, K-Klasse, dazu ist zu lesen, dass "die Deutschen wohl nur leichte Kreuzer gebaut hätten, da sie in anderen Marinen auch vorhanden gewesen wären" man vergleiche mit den sagenhaften Leistungen der SMS-Kreuzer Dresden, Emden, Breslau usw....
Die Emden aus den 20erJahren, dieses "komische" Schiff wage ich nicht zu klassifizieren.

Die Emden basiert auf der Cöln-Klasse! Was soll daran komisch sein?
Deine benannten kleinen Kreuzer Dresden, Emden oder Breslau waren von der Konstruktion her wesentlich schlechter im damaligen Weltweiten Vergleich. Zu klein, zu langsam und zu schlecht bewaffnet, daß nur zum Thema. Und selbst die neuen Schiffe der Magdeburg-Klasse, zu der die Breslau gehörte, waren qualitativ salopp gesagt, Scheibenkleister. Die Magdeburg z.B., wurde so schlecht gebaut, daß die Maschine nie die erforderte Leistung erreichte, wie konstruiert. Das Schiff wurde von der i.D. als Schulschiff diente ...

(02.06.2018 15:30)Suebe schrieb:  Die Schweren Kreuzer Blücher bis Prinz Eugen waren als "Washington-Kreuzer" allüberall in den Marinen nicht das gelbe vom Ei.

In der Tat, die 10.000t Verdrängung mit einer max. Artillerie von 20,3cm ließ schlechte Konstruktionen erwachsen. Wobei die deutschen schon mit der Admiral Hipper-Klasse schummelten, denn die Schiffe hatten eine Verdrängung von mehr als 13.000t.

(02.06.2018 15:30)Suebe schrieb:  Die Panzerschiffe als "Versailles-Schlachtschiffe" die Parameter waren ja vorgegeben, halte ich für recht gelungen.
Scharnhorst, Gneisenau waren ja Weiterentwicklungen der geplanten letzten SMS-Schlachtkreuzer und auch die gelungen.

Ja, da hat man aus der Not eine Tugend geschaffen!

(02.06.2018 15:30)Suebe schrieb:  Die Bismarck, auf den Probefahrten in der Ostsee stellte sich heraus, dass sie allein mit den Schrauben nicht zu steuern war - was ihr im Atlantik zum Verhängnis wurde. Auf alle Fälle ist dies ein ganz gravierender Mangel, und in Friedenszeiten wäre die so garantiert nicht abgenommen worden.

Die Tirpitz - wer weiß das .... nie ein scharfer-Schuss auf Schiffsziele abgegeben.

Die beiden Schlachtschiffe waren das non-plus-ultra des modernen Schlachtschiffbaus jener Epoche. Ob im Einsatz oder auch nur als Präsenzflotte.

Nie darf man so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken....
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07.06.2018, 20:00
Beitrag: #47
RE: Die Bauchklatscher der Kleindeutschen Marine
Da hat der Fachmann gesprochenThumbs_up

Zur Emden habe ich aktuell gelesen, dass die Interalliierte Kommission die für die Emden eigentlich geplanten Doppel-Geschütztürme untersagt hätte. Mit denen hätte die Emden halt auch deutlich "fertiger" ausgesehen. Weniger "komisch" wie ich zu bemerken mir erlaubte. Komisch halt für einen Nachkriegs-Kreuzer.

Bei den Schnellbooten denke ich, gibst du mir Recht. Die waren große Klasse.
Zusammen mit den U-Booten die insgesamt gelungensten deutschen Kriegsschiffe des 2. WK.

Wobei es in den 50/60ern erstaunliche Parallelen gab, auch da konnte man offensichtlich auf den Erfahrungen des 2. WK nicht mehr aufbauen. Und hat überwiegend "Murks" fabriziert. Das jetzt für die Bundesmarine. Für die Volksmarine kann ich nicht mitreden.

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07.06.2018, 21:03
Beitrag: #48
RE: Die Bauchklatscher der Kleindeutschen Marine
(07.06.2018 20:00)Suebe schrieb:  Da hat der Fachmann gesprochenThumbs_up

Zur Emden habe ich aktuell gelesen, dass die Interalliierte Kommission die für die Emden eigentlich geplanten Doppel-Geschütztürme untersagt hätte. Mit denen hätte die Emden halt auch deutlich "fertiger" ausgesehen. Weniger "komisch" wie ich zu bemerken mir erlaubte. Komisch halt für einen Nachkriegs-Kreuzer.

Bei den Schnellbooten denke ich, gibst du mir Recht. Die waren große Klasse.
Zusammen mit den U-Booten die insgesamt gelungensten deutschen Kriegsschiffe des 2. WK.

Wobei es in den 50/60ern erstaunliche Parallelen gab, auch da konnte man offensichtlich auf den Erfahrungen des 2. WK nicht mehr aufbauen. Und hat überwiegend "Murks" fabriziert. Das jetzt für die Bundesmarine. Für die Volksmarine kann ich nicht mitreden.

Hmm, die 20er Emden konnte ja nur auf Konstruktionsmerkmalen der letzten kleinen/leichten Kreuzer der kaiserlichen Marine aufbauen.
Gab es da in den letzten Kriegsjahren in der Konstruktionsabteilung des Reichsmarineamtes neue Artillerieträger? Wäre mir neu.
Die Aktiven der Front, die immer der schnellen Schussfolge mit kleineren Kaliber vorang gaben, konnten froh sein, daß ab dem kleinen Kreuzer Regensburg oder Graudenz aus deutscher Konstruktion das 15er in Einzelaufstellung Verwendung fand. Mal abgesehen der Pillau und Elbing, die mit den russischen 13er nur logischerweise im Fundament die deutschen 15er aufnehmen konnte … (Zur Info interessierter Mitleser, die Pillau und Elbing wurden im Auftrag der russischen Regierung auf deutschen Werften gebaut und mit Kriegsbeginn Sommer 1914 beschlagnahmt und für die deutsche kaiserliche Marine in Dienst gestellt) ...

Bei den Kleinkram kenne ich nicht wirklich aus …

Aber wenn es um Vergleiche zur Bundes- und Volksmarine bedarf, da habe ich mich mittlerweile schwer eingelesen, weil es sehr interessant ist, schon aus der verschiedenen Tradion-Sichtweise und der komplett entgegengesetzten Strategie der Aufgaben der Marinen in den Blocksystemen auch komplett verschiedene Konstruktionen ergab, auch bei den Schnellbooten, sei es Torpedo- oder späteren Raketenschnellbooten …

Wusstest du, daß die VP-See (damals noch Volkspolizei See) zusammen mit der sowjetischen Marine an einem DDR Uboot für die Ostsee in den 50er arbeitete?

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08.06.2018, 18:34
Beitrag: #49
RE: Die Bauchklatscher der Kleindeutschen Marine
Es waren tatsächlich 15cm Geschütze in Doppeltürmen vorgesehen.
Da die deutsche Marine aber bis dahin keine Doppeltürme kleiner als 21cm gebaut hatte, war dies eine "Neuentwicklung" die die Interalliierte Kommission verbot.
Schade, die Emden wäre zdZ einer der modernsten kleinen Kreuzer weltweit gewesen.

Die Volksmarine U-Boot-Entwicklung ist mir der Spur nach bekannt, keine Details.

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08.06.2018, 19:01
Beitrag: #50
RE: Die Bauchklatscher der Kleindeutschen Marine
(08.06.2018 18:34)Suebe schrieb:  Es waren tatsächlich 15cm Geschütze in Doppeltürmen vorgesehen.
Da die deutsche Marine aber bis dahin keine Doppeltürme kleiner als 21cm gebaut hatte, war dies eine "Neuentwicklung" die die Interalliierte Kommission verbot.
Schade, die Emden wäre zdZ einer der modernsten kleinen Kreuzer weltweit gewesen.

Die Volksmarine U-Boot-Entwicklung ist mir der Spur nach bekannt, keine Details.

Hast du Quellen zu den 15er Doppeltürmen aus der Planung noch durch das Reichsmarineamt? Kann ja wohl kaum der Noske angeregt haben innerhalb von 2 Jahren ...^^

ZU den Ubootplanungen noch vor der Volksmarine! gibt es so gut wie keine Nachweise oder Dokumente ... ich habe in zwei Büchern nur wage Planungsdaten, aber leider nix konkretes. Wäre mal einem Maritimen Forumsausschuß wert ...Wink

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08.06.2018, 20:01
Beitrag: #51
RE: Die Bauchklatscher der Kleindeutschen Marine
bestätigt auch wiki
Zitat:Einspruchs der Militärkontrollkommission IMKK gegen die vorgesehenen Doppeltürme notwendig werdenden Änderungen an der Konstruktion.[2] Der ursprüngliche Bauplan sah acht 15-cm-Geschütze in vier Zwillingslafetten vor und hätte den Kreuzer zu einem der modernsten seiner Zeit gemacht. Der Vertrag von Versailles untersagte jedoch die Entwicklung neuer Waffensysteme, einschließlich neuer Geschütztürme.
von da
https://de.wikipedia.org/wiki/Emden_(Schiff,_1925)

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08.06.2018, 21:28
Beitrag: #52
RE: Die Bauchklatscher der Kleindeutschen Marine
(08.06.2018 20:01)Suebe schrieb:  bestätigt auch wiki
Zitat:Einspruchs der Militärkontrollkommission IMKK gegen die vorgesehenen Doppeltürme notwendig werdenden Änderungen an der Konstruktion.[2] Der ursprüngliche Bauplan sah acht 15-cm-Geschütze in vier Zwillingslafetten vor und hätte den Kreuzer zu einem der modernsten seiner Zeit gemacht. Der Vertrag von Versailles untersagte jedoch die Entwicklung neuer Waffensysteme, einschließlich neuer Geschütztürme.
von da
https://de.wikipedia.org/wiki/Emden_(Schiff,_1925)

Nach dem Krieg kam die 15-cm-SK C/24 , später die 15-cm-SK C/28 L55 ...
Eine Doppellafette für ein 15er ist zwar im Gröner benannt, aber ohne nähere Definition und wie in Wkik erwähnt von der Alliierten Kommision abgelehnt.
Wiki reicht mir da nicht aus. Koop/Schmolke hat in einer Reihe die deutschen Kriegsschiffe näher definiert, kennt da einer etwas zu?

Letztlich wurde die erste Doppellafette mit 15er zur Bismarck in den 30igern geplant! Ansonsten kennen wir die Drillingslafette der K-Klasse.

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09.06.2018, 08:41
Beitrag: #53
RE: Die Bauchklatscher der Kleindeutschen Marine
(08.06.2018 19:01)Flora_Sommerfeld schrieb:  ./.

ZU den Ubootplanungen noch vor der Volksmarine! gibt es so gut wie keine Nachweise oder Dokumente ... ich habe in zwei Büchern nur wage Planungsdaten, aber leider nix konkretes. Wäre mal einem Maritimen Forumsausschuß wert ...Wink

Zu den U-Boot-Plänen der DDR ist hier
http://dubm.de/u-boote-der-ddr/

einiges zu lesen.
Interessant das Fazit
Zitat:Über die Pläne und konzeptionellen Überlegungen bis etwa 1956, erste Infrastrukturmaßnahmen 1952/53 und den siebenmonatigen Betrieb einer U-Bootausbildungseinrichtung 1953 auf Rügen, sowie die Hebung eines Kriegsmarine VIIC U-Bootes aus der Ostsee für Studienzwecke hinaus hat es keinerlei weitere Versuche zum Aufbau einer U-Bootwaffe in den Seestreitkräften der DDR gegeben

Die konkreten Maßnahmen wurden wenige Tage vor dem 17. Juni 1953 mit der Schließung der U-Boot-Schule beendet.

Ich denke mal, das muss man ähnlich sehen, wie mit dem damaligen Mig 15 Programm, was sollen auch solche gewaltigen Aufrüstungsmaßnahmen, wenn die Mittel für existentielle Dinge fehlen, und die Bevölkerung im Hundertausend stiften geht.

Aber Gedankenspielereien gab es der og Quelle nach noch bis in die 60er Jahre, und Wunschdenken der Militärs der Sowjetunion bis in die 80er hinein. Aber das, wieder meine Meinung, ist nicht anders zu sehen, wie das derzeitige Drängen der USA unsere Militärausgaben erheblich zu steigern.

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09.06.2018, 08:53
Beitrag: #54
RE: Die Bauchklatscher der Kleindeutschen Marine
(09.06.2018 08:41)Suebe schrieb:  [...] Aber das, wieder meine Meinung, ist nicht anders zu sehen, wie das derzeitige Drängen der USA unsere Militärausgaben erheblich zu steigern.


Dein Schlußsatz bringt ein wenig den Bogen zurück zum Thema.
Getreu dem Motto, gewollt aber nicht gekonnt.

Wobei man sagen muss, daß Deutschland nach wie vor die Nummer eins im konventionellen UBootbau ist. Alle kaufen bei uns ein und das Boot 212 A bzw. 214 ist der Verkaufsschlager. Leider!

Wir geben also aktuell keine Mittel fürs Militär aus, aber wir Verkaufen Mittel fürs Millitär und das Erfolgreich, auch hier wieder, leider.

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09.06.2018, 09:22
Beitrag: #55
RE: Die Bauchklatscher der Kleindeutschen Marine
Das muss man anders sehen.
Soweit mir bekannt, waren alle die gelieferten U-Boote nicht an konkreten Kriegshandlungen beteiligt.

Haben also erheblich zur Friedenssicherung beigetragen.

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09.06.2018, 09:51
Beitrag: #56
RE: Die Bauchklatscher der Kleindeutschen Marine
(09.06.2018 09:22)Suebe schrieb:  Das muss man anders sehen.
Soweit mir bekannt, waren alle die gelieferten U-Boote nicht an konkreten Kriegshandlungen beteiligt.

Haben also erheblich zur Friedenssicherung beigetragen.

Ah, ja, Friedenswaffen ... *hmm* woher kenn ich den Slogan nur?

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11.06.2018, 18:59
Beitrag: #57
RE: Die Bauchklatscher der Kleindeutschen Marine
(09.06.2018 09:51)Flora_Sommerfeld schrieb:  
(09.06.2018 09:22)Suebe schrieb:  Das muss man anders sehen.
Soweit mir bekannt, waren alle die gelieferten U-Boote nicht an konkreten Kriegshandlungen beteiligt.

Haben also erheblich zur Friedenssicherung beigetragen.

Ah, ja, Friedenswaffen ... *hmm* woher kenn ich den Slogan nur?

sei es wie es will....

Wie oft hätte es zwischen 1949 und 1989 gekracht, zwischen den Weltmächten?
Wenn es nicht das atomare Patt gegeben hätte?

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11.06.2018, 21:43
Beitrag: #58
RE: Die Bauchklatscher der Kleindeutschen Marine
(11.06.2018 18:59)Suebe schrieb:  
(09.06.2018 09:51)Flora_Sommerfeld schrieb:  Ah, ja, Friedenswaffen ... *hmm* woher kenn ich den Slogan nur?

sei es wie es will....

Wie oft hätte es zwischen 1949 und 1989 gekracht, zwischen den Weltmächten?
Wenn es nicht das atomare Patt gegeben hätte?

Hmm, das wäre ein anderes Thema, den Frieden durch Waffen zu sichern.
Aber wir sind ja hier im Thema zu maritimen deutschen Rüstung und der Frage nach dem Sinn und dem Einsatzerfolg.

Mir fällt da spontan die Geschichte um die Magdeburg ein, trotz einer enormen starken kaiserlichen Marine, war z.B. nicht in der Lage, solche Vorfälle zu verhindern, die im Ergebnis die gesamte Kommunikation der Hochseeflotte transparent macht ohne das man selbst davon im Bilde war.

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12.06.2018, 18:39
Beitrag: #59
RE: Die Bauchklatscher der Kleindeutschen Marine
(11.06.2018 21:43)Flora_Sommerfeld schrieb:  ./.
Mir fällt da spontan die Geschichte um die Magdeburg ein, trotz einer enormen starken kaiserlichen Marine, war z.B. nicht in der Lage, solche Vorfälle zu verhindern, die im Ergebnis die gesamte Kommunikation der Hochseeflotte transparent macht ohne das man selbst davon im Bilde war.

Wann kam das eigentlich hoch, mit den Code-Büchern der Magdeburg?
Vor oder nach 1945?

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12.06.2018, 19:14
Beitrag: #60
RE: Die Bauchklatscher der Kleindeutschen Marine
(12.06.2018 18:39)Suebe schrieb:  Wann kam das eigentlich hoch, mit den Code-Büchern der Magdeburg?
Vor oder nach 1945?

Das ist eine sehr gute Frage. Da habe ich leider nix zu vorliegen.
Aber angesichts der Enigma Entschlüsselung im 2.WK, gehe ich mal davon aus, daß der britische Geheimdienst sehr effizient gearbeitet hat. Mein Tipp wäre also erst nach 1945.
Link: Room 40

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