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NS-Staat weiterexistieren ohne WKII?
20.02.2017, 23:40
Beitrag: #41
RE: NS-Staat weiterexistieren ohne WKII?
(20.02.2017 19:46)Flora_Sommerfeld schrieb:  Ich möchte nochmal Grundsätzlich anmerken, daß es absurd ist, auch nur darüber nachzudenken, daß in irgendeiner Weise die Nazis hätten bestand haben können in der historischen Entwicklung.

Solche Art der Spekulation spielen nur den neuen Nationalisten dem ewig Gestrigen in die Hände, mal sehen wann das Thema: DDR weiterexistieren können nach Niederkämpfung der friedlichen Revolution? ....

Thumbs_down

Ich hab's schon mal geschrieben:

Man kann grundsätzlich über fast alles diskutieren. Mit Liberalismus haben aber sowohl die roten als auch die braunen Sozialisten ein Problem.

Ich hätte auch kein Problem damit über einen Fortbestand der DDR zu diskutieren oder (um ein besseres Gegenbeispiel des dunkelroten Sozialismus zu nennen) über einen Fortbestand der Herrschaft der Roten Khmer.

MfG, Titus Feuerfuchs
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20.02.2017, 23:42
Beitrag: #42
RE: NS-Staat weiterexistieren ohne WKII?
(20.02.2017 21:05)Flora_Sommerfeld schrieb:  Das ist eine sehr berechtigte Frage. Überspitzt könnte man auch Fragen: Wurden die Nazis von allen im Innland vor der Machtergreifung und im Aussland bei der Expansion über den VV ohne Krieg total in ihren Möglichkeiten unterschätzt?



Ich verstehe diese Frage nicht. Bitte nochmal auf deutsch.Wink

MfG, Titus Feuerfuchs
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21.02.2017, 09:39
Beitrag: #43
RE: NS-Staat weiterexistieren ohne WKII?
(20.02.2017 21:09)Suebe schrieb:  Und inzwischen, auch das muss man sehen, hatte die franz. britische Luftrüstung bei der Flugzeugproduktion pari gezogen.
Das sind nur Zahlen. Für einen Offensivkrieg hätten die Briten und Franzosen taktische Bomber benötigt, die sie aber kaum interessierten. Vor allem die französische Armee war einseitig auf Defensivkrieg ausgelegt und den Generälen aus dem ersten Weltkrieg wäre es gar nicht in den Sinn gekommen, irgendwelche Offensiven zu starten.

Schon 1936 reagierten die Alliierten zur Überraschung der meisten Berater Hitlers nicht, als das entmilitarisierte Rheinland besetzt wurde. "Nur der schlaue Schwabe Neurath" habe es gewusst, so freute er sich. Und danach schien er einfach auszutesten, wie weit er gehen konnte.

"Es gibt nur eine Sache die größer ist als die Liebe zur Freiheit: Der Hass auf die Person, die sie dir weg nimmt."(Che Guevara)
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21.02.2017, 15:44
Beitrag: #44
RE: NS-Staat weiterexistieren ohne WKII?
(21.02.2017 09:39)Triton schrieb:  
(20.02.2017 21:09)Suebe schrieb:  Und inzwischen, auch das muss man sehen, hatte die franz. britische Luftrüstung bei der Flugzeugproduktion pari gezogen.
Das sind nur Zahlen. Für einen Offensivkrieg hätten die Briten und Franzosen taktische Bomber benötigt, die sie aber kaum interessierten. Vor allem die französische Armee war einseitig auf Defensivkrieg ausgelegt und den Generälen aus dem ersten Weltkrieg wäre es gar nicht in den Sinn gekommen, irgendwelche Offensiven zu starten.

Schon 1936 reagierten die Alliierten zur Überraschung der meisten Berater Hitlers nicht, als das entmilitarisierte Rheinland besetzt wurde. "Nur der schlaue Schwabe Neurath" habe es gewusst, so freute er sich. Und danach schien er einfach auszutesten, wie weit er gehen konnte.

Freilich sind das nur Zahlen.
Und den Franzosen hat das dann auch nichts genutzt. Aber im Herbst 1940 den Briten schon. Als sie eine evtl. geplante Landung schon vorab scheitern lassen konnten.
Das meinte ich aber alles gar nicht. Sondern, dass die Briten/Franzosen als sie erkannten was abging, die Zeit sehr wohl nutzten.

Tootze ist jedenfalls der Meinung, dass das Jahr 1936 entscheidend war, als Roosevelt, die Briten und Franzosen dem 3. Reich das ernsthafte Angebot machten, wieder am Welthandel teilzunehmen. Als Hitler dies ausschlug es eigentlich nur noch den Weg in den Krieg gab.
Hitler hat 1939 auch klar erkannt, dass ein weiters zuwarten die Zahlenverhältnisse zunehmend schlechter werden ließ.
Er hat eiskalt kalkuliert an dem ihm am besten erscheinenden Zeitpunkt zugeschlagen.

Tootze weist weiter daraufhin, dass die gewaltig gesteigerte Rüstungsindustrie nie und nimmer zivil "umgerüstet" hätte werden können.
Es spätestens ab 1936 eine Einbahnstraße in den Krieg war.
Unser "was wäre wenn" Spielchen hier
aller Fakten entbehrt.

Hätt Adam unser Bier besessen, er hätt den Apfel nicht gegessen.
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21.02.2017, 19:51
Beitrag: #45
RE: NS-Staat weiterexistieren ohne WKII?
"als Roosevelt, die Briten und Franzosen dem 3. Reich das ernsthafte Angebot machten, wieder am Welthandel teilzunehmen."

Nachdem, Suebe, sich seit dem 13. Januar 1934 eine Disparität zwischen US - Dollar und Reichsmark von 56, 9 % zu Lasten der Reichsmark ergab, die erheblich zur deutschen Devisenknappheit beitrug. Daraufhin wurden in Deutschland die Finanzierungswechsel und die Arbeitswährung eingeführt, die sich von der Golddeckung und der Dollarabhängigkeit löste. Deutschland konnte praktisch nicht mehr Pleite gehen, weil es abgesehen von Reparationen nur noch bei sich selber verschuldet war. Immer mehr Länder wollten an diesem Austauschsystem ohne Verschuldung gegenüber anderen Mächten im Handel mit Deuschland teilnehmen, was sogar zu weitgehender Preisstabilität ohne Inflation führte. Ein Ei kostete 1945 nicht mehr als 1933.

Ein absoluter Kriegsgrund...aber nicht nur für Hitler, wenn sich das in der Welt herumsprach....
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21.02.2017, 21:16
Beitrag: #46
RE: NS-Staat weiterexistieren ohne WKII?
(21.02.2017 19:51)Adolina schrieb:  "als Roosevelt, die Briten und Franzosen dem 3. Reich das ernsthafte Angebot machten, wieder am Welthandel teilzunehmen."

Nachdem, Suebe, sich seit dem 13. Januar 1934 eine Disparität zwischen US - Dollar und Reichsmark von 56, 9 % zu Lasten der Reichsmark ergab, die erheblich zur deutschen Devisenknappheit beitrug. Daraufhin wurden in Deutschland die Finanzierungswechsel und die Arbeitswährung eingeführt, die sich von der Golddeckung und der Dollarabhängigkeit löste. Deutschland konnte praktisch nicht mehr Pleite gehen, weil es abgesehen von Reparationen nur noch bei sich selber verschuldet war. Immer mehr Länder wollten an diesem Austauschsystem ohne Verschuldung gegenüber anderen Mächten im Handel mit Deuschland teilnehmen, was sogar zu weitgehender Preisstabilität ohne Inflation führte. Ein Ei kostete 1945 nicht mehr als 1933.

Ein absoluter Kriegsgrund...aber nicht nur für Hitler, wenn sich das in der Welt herumsprach....


Ach was...
die hätten die Reichsmark doch auch abwerten können. Das wollte aber Hitler nicht ums Verrecken. Der wirtschaftsminister Schmitt schon, aber Schacht hat Hitler bis ca. 1935 in der Beziehung den Rücken gestärkt

Die Briten haben das Pfund übrigens ebenfalls abgewertet. Das geschah um die Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise in den Griff zu bekommen.
Die Franzosen dagegen blieben stur beim Goldstandart. Aus dem gleichen Grund. Manchmal verordnen unterschiedliche Ärzte unterschiedliche Therapien.
Was werden Währungsoperationen auch Kriegsgründe sein

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21.02.2017, 21:30
Beitrag: #47
RE: NS-Staat weiterexistieren ohne WKII?
(20.02.2017 23:42)Titus Feuerfuchs schrieb:  
(20.02.2017 21:05)Flora_Sommerfeld schrieb:  Das ist eine sehr berechtigte Frage. Überspitzt könnte man auch Fragen: Wurden die Nazis von allen im Innland vor der Machtergreifung und im Aussland bei der Expansion über den VV ohne Krieg total in ihren Möglichkeiten unterschätzt?



Ich verstehe diese Frage nicht. Bitte nochmal auf deutsch.Wink

Ach Titus, stell dich doch nicht dümmer, als du bist.

Wie war das mit den Nazis, dem Hitler, dem man im Griff (Inland) hat und dann in die Ecke drückt, bis er quietscht und dann (Ausland) die Zugeständnisse zur Lockerung der militärischen Bestimmungen zum VV ... man hat die Nazis ganz einfach in jeder Situation unterschätzt und dachte, die bekommen wir jederzeit in den Griff, was für fataler Irrtum.

Nie darf man so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken....
Erich Kästner
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22.02.2017, 10:31
Beitrag: #48
RE: NS-Staat weiterexistieren ohne WKII?
Zitat Adolina
Zitat:Ein absoluter Kriegsgrund...aber nicht nur für Hitler, wenn sich das in der Welt herumsprach....

wie meinst du denn das???

Wie soll sich eine Abwertung zum Zwecke der Export-Steigerung in der Welt herumsprechen?
Und dann auch noch auf Regierungsebene?

Ich stehe da vor einem Rätsel.
Die US-Regierung wertet den Dollar ab, damit die Welt mehr US-Waren kauft.
Und das soll sich "in der Welt" nicht herumgesprchen haben????

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22.02.2017, 13:30
Beitrag: #49
RE: NS-Staat weiterexistieren ohne WKII?
(22.02.2017 10:31)Suebe schrieb:  Zitat Adolina
Zitat:Ein absoluter Kriegsgrund...aber nicht nur für Hitler, wenn sich das in der Welt herumsprach....

wie meinst du denn das???

Wie soll sich eine Abwertung zum Zwecke der Export-Steigerung in der Welt herumsprechen?
Und dann auch noch auf Regierungsebene?

Ich stehe da vor einem Rätsel.
Die US-Regierung wertet den Dollar ab, damit die Welt mehr US-Waren kauft.
Und das soll sich "in der Welt" nicht herumgesprchen haben????

Was würde heute, Suebe, passieren, wenn Staaten ihre Währung auf durch eigene Arbeit erzeugte Werte stützen und zunehmend zur Tauschwirtschaft übergehen statt sich von Finazierern gängeln zu lassen, die ihr Geld aus Luft schöpfen? Mehr kann will ich dazu nicht sagen. Das ist deutlich genug.
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22.02.2017, 18:16
Beitrag: #50
RE: NS-Staat weiterexistieren ohne WKII?
(22.02.2017 13:30)Adolina schrieb:  
(22.02.2017 10:31)Suebe schrieb:  Zitat Adolina

wie meinst du denn das???

Wie soll sich eine Abwertung zum Zwecke der Export-Steigerung in der Welt herumsprechen?
Und dann auch noch auf Regierungsebene?

Ich stehe da vor einem Rätsel.
Die US-Regierung wertet den Dollar ab, damit die Welt mehr US-Waren kauft.
Und das soll sich "in der Welt" nicht herumgesprchen haben????

Was würde heute, Suebe, passieren, wenn Staaten ihre Währung auf durch eigene Arbeit erzeugte Werte stützen und zunehmend zur Tauschwirtschaft übergehen statt sich von Finazierern gängeln zu lassen, die ihr Geld aus Luft schöpfen? Mehr kann will ich dazu nicht sagen. Das ist deutlich genug.


Ah so, das Weltjudentum wieder. Diesmal das internationale Finanzjudentum.

Meine Liebe,
es gibt jede Menge Staaten deren Währung nicht konvertibel ist, die Mangels Devisen zu solchen Hilfskonstruktionen greifen müssen.
Nur, dass das nicht der Weg ist der zum Heile führt, ist wohl offensichtlich.

Sorry, aber irgendwie hast du ein Rad ab.

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22.02.2017, 19:11
Beitrag: #51
RE: NS-Staat weiterexistieren ohne WKII?
Das Deutsche Reich hatte die Repartionszahlungen eingestellt.
Schon vor Hitler
Folgend hat England und Frankreich erklärt ihre US-Schulden aus Kriegszeiten dann nicht mehr bedienen zu können.
Das Deutsche Reich hatte aber außerdem in den 20erJahren Schulden in erheblicher Höhe angesammelt. Der jährliche Schuldendienst belief sich auf ca. 1 Milliarde Reichsmark, 800 Millionen allein bei den USA. Schacht hat hierüber mit Roosevelt verhandelt und Roosevelt versucht über den Tisch zu ziehen. Der von da an einen ganz gehörigen Pick auf Schacht hatte.

Um diese Fragen zu klären hat der Völkerbund im Juni 1933 zum "Weltwirtschaftsgipfel" nach London eingeladen. Außerdem sollte der britisch-französische-USA Währungskonflikt beendet werden.

Für Deutschland war Wirtschaftsminister Hugenberg dort, er hielt eine "grandiose" Rede. Er lehnte dabei den Freihandel ab, forderte freie Hand beim "Erwerb" von Lebensraum im Osten und die deutschen Kolonien zurück. Das war selbst seinem Chef zuviel, Hugenberg musste zurücktreten.

Die Folgekonferenz 1936 beendete dann die Währungskonflikte. Und da wurde dann auch dem Deutschen Reich der "Wiedereintritt" in den Welthandel angeboten.

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22.02.2017, 20:18
Beitrag: #52
RE: NS-Staat weiterexistieren ohne WKII?
(22.02.2017 18:16)Suebe schrieb:  
(22.02.2017 13:30)Adolina schrieb:  Was würde heute, Suebe, passieren, wenn Staaten ihre Währung auf durch eigene Arbeit erzeugte Werte stützen und zunehmend zur Tauschwirtschaft übergehen statt sich von Finazierern gängeln zu lassen, die ihr Geld aus Luft schöpfen? Mehr kann will ich dazu nicht sagen. Das ist deutlich genug.


Ah so, das Weltjudentum wieder. Diesmal das internationale Finanzjudentum.

Meine Liebe,
es gibt jede Menge Staaten deren Währung nicht konvertibel ist, die Mangels Devisen zu solchen Hilfskonstruktionen greifen müssen.
Nur, dass das nicht der Weg ist der zum Heile führt, ist wohl offensichtlich.

Sorry, aber irgendwie hast du ein Rad ab.

Unterstellungen + Beleidigung. Schade, Suebe.
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22.02.2017, 20:42
Beitrag: #53
RE: NS-Staat weiterexistieren ohne WKII?
(22.02.2017 20:18)Adolina schrieb:  
(22.02.2017 18:16)Suebe schrieb:  
(22.02.2017 13:30)Adolina schrieb:  Was würde heute, Suebe, passieren, wenn Staaten ihre Währung auf durch eigene Arbeit erzeugte Werte stützen und zunehmend zur Tauschwirtschaft übergehen statt sich von Finazierern gängeln zu lassen, die ihr Geld aus Luft schöpfen? Mehr kann will ich dazu nicht sagen. Das ist deutlich genug.

Ah so, das Weltjudentum wieder. Diesmal das internationale Finanzjudentum.

Meine Liebe,
es gibt jede Menge Staaten deren Währung nicht konvertibel ist, die Mangels Devisen zu solchen Hilfskonstruktionen greifen müssen.
Nur, dass das nicht der Weg ist der zum Heile führt, ist wohl offensichtlich.

Sorry, aber irgendwie hast du ein Rad ab.

Unterstellungen + Beleidigung. Schade, Suebe.

Er hat Recht. Wenn du über die "Geldjonglierer" sprichst, ist das nix anderes, wie über eine andere Stufe zu versuchen, die Tür zum Anprangern der Finanzwelt auf zustoßen und dieses als das "Übel" der Welt zu diskreditieren. Und diese Richtung der populistischen Stimmungsmache ist nicht neu.

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22.02.2017, 20:51
Beitrag: #54
RE: NS-Staat weiterexistieren ohne WKII?
(22.02.2017 20:42)Flora_Sommerfeld schrieb:  
(22.02.2017 20:18)Adolina schrieb:  Unterstellungen + Beleidigung. Schade, Suebe.

Er hat Recht. Wenn du über die "Geldjonglierer" sprichst, ist das nix anderes, wie über eine andere Stufe zu versuchen, die Tür zum Anprangern der Finanzwelt auf zustoßen und dieses als das "Übel" der Welt zu diskreditieren. Und diese Richtung der populistischen Stimmungsmache ist nicht neu.

Ich rede von "Finanzierern"...das können auch Pensionsfonds sein und ist insofern ein völlig normaler Begriff, Flora. Alles andere ist Spekulation. Ach Du meine Güte. Darf man den Begriff "Spekulation" überhaupt verwenden? Wenn ja, nur außerhalb der Finanzwelt?

Wir sollten hier eine Sprachpolizei einrichten...willst Du die Leitung übernehmen, Flora? Du kriegst auch eine schöne bunte Uniform SmileLoveKiss
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22.02.2017, 20:56
Beitrag: #55
RE: NS-Staat weiterexistieren ohne WKII?
(22.02.2017 20:51)Adolina schrieb:  Ich rede von "Finanzierern"...das können auch Pensionsfonds sein und ist insofern ein völlig normaler Begriff, Flora. Alles andere ist Spekulation. Ach Du meine Güte. Darf man den Begriff "Spekulation" überhaupt verwenden? Wenn ja, nur außerhalb der Finanzwelt?

Die Bürger der Welt haben sich zu allen Zeiten durch die Geschichte von polemisierenden und populistischen Meinungen/Ansichten ins Boxhorn jagen lassen, warum sollten wir ausgerechnet hier in diesen kleinen Forum, solchen falschen Masken und Sprüchen freien lauf lassen?

Wer Wind sät, erntet Sturm!

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23.02.2017, 02:27
Beitrag: #56
RE: NS-Staat weiterexistieren ohne WKII?
Darf man im politisch superkorrrekten Deutschland eigentlich noch die Hochfinanz kritisieren, oder ist auch diese mittlerweile sakrosankt?

MfG, Titus Feuerfuchs
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23.02.2017, 09:15
Beitrag: #57
RE: NS-Staat weiterexistieren ohne WKII?
(22.02.2017 20:51)Adolina schrieb:  
(22.02.2017 20:42)Flora_Sommerfeld schrieb:  Er hat Recht. Wenn du über die "Geldjonglierer" sprichst, ist das nix anderes, wie über eine andere Stufe zu versuchen, die Tür zum Anprangern der Finanzwelt auf zustoßen und dieses als das "Übel" der Welt zu diskreditieren. Und diese Richtung der populistischen Stimmungsmache ist nicht neu.

Ich rede von "Finanzierern"...das können auch Pensionsfonds sein und ist insofern ein völlig normaler Begriff, Flora. Alles andere ist Spekulation. Ach Du meine Güte. Darf man den Begriff "Spekulation" überhaupt verwenden? Wenn ja, nur außerhalb der Finanzwelt?

Wir sollten hier eine Sprachpolizei einrichten...willst Du die Leitung übernehmen, Flora? Du kriegst auch eine schöne bunte Uniform SmileLoveKiss


Nönö liebste Adolina,
das war dein Sätzchen
Zitat:Was würde heute, Suebe, passieren, wenn Staaten ihre Währung auf durch eigene Arbeit erzeugte Werte stützen und zunehmend zur Tauschwirtschaft übergehen statt sich von Finazierern gängeln zu lassen, die ihr Geld aus Luft schöpfen? Mehr kann will ich dazu nicht sagen. Das ist deutlich genug.

dass das glatter b l ö d s i n n ist, wird dir vermutlich auch klar sein.

Hätt Adam unser Bier besessen, er hätt den Apfel nicht gegessen.
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23.02.2017, 09:45
Beitrag: #58
RE: NS-Staat weiterexistieren ohne WKII?
Es gibt da schon verklausulierte Begriffe, nicht wahr @Adolina? "Internationale Hochfinanz" und "Wallstreet" ist doch nichts anderes als eine Umschreibung für "Weltjudentum". Wo ich das lesen muss, da sickert es garantiert braun heraus...

„Der Horizont der meisten Menschen ist ein Kreis mit dem Radius 0. Und das nennen sie ihren Standpunkt.“ (Albert Einstein)
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23.02.2017, 17:21
Beitrag: #59
RE: NS-Staat weiterexistieren ohne WKII?
So, und da mich ja ganz sicher niemand verdächtigt, braunem Gedankengut nachzuhängen, werfe ich jetzt hier einmal die Frage in den Raum, ob sich diejenigen, die an der Kritik der Finanzwelt gleich einen populisitschen Hintergrund wittern eigentlich schon einmal mit der Frage beschäftigt haben, wie Kredite und Bankvermögen zustandekommen?

Bitte mal Nachschlagen nach so Begriffen wie "Eigenkapitalquote" oder Geldschöpfung...

Hat nichts mit "brauer Soße" zu tun.... Eine zunehmende Anzahl von Wirtschaftswissenschaftlern sieht die derzeitige Gestaltung des Fiananzsmarktes- oder aber den Mangel daran- als Ursache für das immer weiter auseinanderklaffen der Schere zwischen arm und reich...

Es gab mal ein hervorragends Video, das die Zusammenhänge prima erklärt hat, wenn ich es finde, liefere ich den Link nach...

Auf dem Grabstein dess Kapitalismus wird stehen: "Zuviel war nicht genug"
Volker Pispers
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23.02.2017, 18:55
Beitrag: #60
RE: NS-Staat weiterexistieren ohne WKII?
(23.02.2017 09:45)Arkona schrieb:  Es gibt da schon verklausulierte Begriffe, nicht wahr @Adolina? "Internationale Hochfinanz" und "Wallstreet" ist doch nichts anderes als eine Umschreibung für "Weltjudentum". Wo ich das lesen muss, da sickert es garantiert braun heraus...

Kann sein, weiß ich aber nicht mit absoluter Sicherheit.
Und solang diese Sicherheit nicht da ist, halte ich mich ausschließlich an das, was in den Beiträgen steht.

Im Übrigen hat Bunbury ganz recht. Das Schuldgeldsystem ist ein Riesenproblem und Ursache für unzählige Fehlentwicklungen und Missstände.

Themen zu tabuisieren, weil es sich mutmaßlich um "vermintes" Gebiet handeln könnte, ist für die politische Debatte kontraproduktiv.

MfG, Titus Feuerfuchs
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