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Schule:
13.02.2017, 22:26
Beitrag: #21
RE: Schule:
(13.02.2017 20:56)Titus Feuerfuchs schrieb:  Statt an irgendwelchen Details entlang ideologischer Fragen herumzudoktern, sollten wir uns dem eigentlichen Problem widmen:

Ein Viertel Exclamation der österreichischen Schüler kann nach Abschluss der Volksschule nicht sinnerfassend lesen und schreiben.

Und was für Konsequenzen möchtest du daraus ziehen? Worin siehst du die Ursachen, welche bildungspolitischen Konequenzen sind daraus zu ziehen?

Ich habe vier Jahre ehrenamtlich in der Grundschulbücherei gearbeitet, mit den Grundschülern gelesen, Bücher rausgesucht und dergleiche mehr. Was ich im laufe dieser vier Jahre festgestellt habe, hat mich dann doch sehr getroffen. Wußten am Anfang alle Kinder wenigstens noch, was Bücher waren und konnten sich mit Büchern in die Ecke zurückziehen, (selbst wenn es nur "Wimmelbücher" waren), nahm im Laufe der Jahre die Anzahl der Kinder zu, die offensichtlich außerhalb der Schule nie mit Büchern in Berührung gekommen waren. Sie wußten einfach nicht, was das war. Stattdessen klebten sie förmlich am Computer, als ich die Bücher derjenigen, die Bücher noch zu benutzen pflegten, für die Ausleihe eingescannt habe. Anstatt selbst in einem Buch zu blättern, sahen sie lieber mir zu, wie ich einen Computer benutzte...

Auf dem Grabstein dess Kapitalismus wird stehen: "Zuviel war nicht genug"
Volker Pispers
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14.02.2017, 05:43
Beitrag: #22
RE: Schule:
(13.02.2017 22:26)Bunbury schrieb:  
(13.02.2017 20:56)Titus Feuerfuchs schrieb:  Statt an irgendwelchen Details entlang ideologischer Fragen herumzudoktern, sollten wir uns dem eigentlichen Problem widmen:

Ein Viertel Exclamation der österreichischen Schüler kann nach Abschluss der Volksschule nicht sinnerfassend lesen und schreiben.

Und was für Konsequenzen möchtest du daraus ziehen? Worin siehst du die Ursachen, welche bildungspolitischen Konequenzen sind daraus zu ziehen?


Imho gibt es nicht die eine Maßnahme, die diesen Missstand bekämpft.

Es braucht auf alle Fälle mehr Druck.
Denn man muss sich die Frage stellen, wie ein Analphabet überhaupt die Schule positiv abschließen kann.
Ich hab mit Hauptschullehrern gesprochen, die mir glaubhaft berichteten, sie dürfen nicht negativ beurteilen, egal wie schlecht der Schüler ist. Und das ist der blanke Wahnsinn.

Lehrer müssen wieder mehr Autorität haben. Eltern dürfen Lehrer nicht unter Druck setzen können, weil ihr Kind nicht die Note bekommt, die es gerne hätte. Die Beurteilungen müssen wieder gerecht sein. Sehr gut nur für diejenigen, die eine besondere Leistung erbringen. Genügend nur für diejenigen, die ein gewisses Minimum an Lernzielen erreichen.

Wenn man weiß, ohne eine bstimmte Mindestleistung gibt es keinen positiven Abschluss, würde sich bestimmt etwas bewegen.

Und vor Schuleintritt müssen die Deutschkenntnisse überprüft werden. Sind diese nicht ausreichend vorhanden, braucht es ein Vorschuljahr, indem die nötigen Deuschkenntnisse erarbeitet werden.




(13.02.2017 22:26)Bunbury schrieb:  Ich habe vier Jahre ehrenamtlich in der Grundschulbücherei gearbeitet, mit den Grundschülern gelesen, Bücher rausgesucht und dergleiche mehr. Was ich im laufe dieser vier Jahre festgestellt habe, hat mich dann doch sehr getroffen. Wußten am Anfang alle Kinder wenigstens noch, was Bücher waren und konnten sich mit Büchern in die Ecke zurückziehen, (selbst wenn es nur "Wimmelbücher" waren), nahm im Laufe der Jahre die Anzahl der Kinder zu, die offensichtlich außerhalb der Schule nie mit Büchern in Berührung gekommen waren. Sie wußten einfach nicht, was das war. Stattdessen klebten sie förmlich am Computer, als ich die Bücher derjenigen, die Bücher noch zu benutzen pflegten, für die Ausleihe eingescannt habe. Anstatt selbst in einem Buch zu blättern, sahen sie lieber mir zu, wie ich einen Computer benutzte...

Ein entmutigender Einblick. Denkst du, er ist repräsentativ?

MfG, Titus Feuerfuchs
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14.02.2017, 16:40
Beitrag: #23
RE: Schule:
(14.02.2017 05:43)Titus Feuerfuchs schrieb:  Imho gibt es nicht die eine Maßnahme, die diesen Missstand bekämpft.

Es braucht auf alle Fälle mehr Druck.
Druck? Auf wen? Auf den Schüler? Oder die Lehrer?

(14.02.2017 05:43)Titus Feuerfuchs schrieb:  Denn man muss sich die Frage stellen, wie ein Analphabet überhaupt die Schule positiv abschließen kann.
Ich hab mit Hauptschullehrern gesprochen, die mir glaubhaft berichteten, sie dürfen nicht negativ beurteilen, egal wie schlecht der Schüler ist. Und das ist der blanke Wahnsinn.

Das ist nicht nur bei österreichischen Hauptschülern so. Ich habe eine schottische Freundin, ehemalige Grundschullehrerin, die genau das gleiche erzählt hat. Da geht es allerdings nicht um Migranten, damit hatte sie nicht wirklich viel zu tun, sondern sie nannte es "Kuschelpädagogik". Keinem Kind darf nach Ansicht der neueren Richtlinien zugemutet werden, mit etwas negativem konfrontiert zu werden- sie könnten ja einen Schaden fürs Leben davon tragen.

Warum muss eigentlich immer alles ins Gegenteil umschlagen?

(14.02.2017 05:43)Titus Feuerfuchs schrieb:  Lehrer müssen wieder mehr Autorität haben. Eltern dürfen Lehrer nicht unter Druck setzen können, weil ihr Kind nicht die Note bekommt, die es gerne hätte. Die Beurteilungen müssen wieder gerecht sein. Sehr gut nur für diejenigen, die eine besondere Leistung erbringen. Genügend nur für diejenigen, die ein gewisses Minimum an Lernzielen erreichen.

Auch hier ist der Machtmißbrauch von Lehrern, an den ich mich noch sehr gut aus meiner Schulzeit erinnere, leider völlig ins Gegenteil umgeschlagen. Ja, es ist gut, wenn sich ein Lehrer heute nicht mehr als Halbgott aufspielen kann, der aus purer Sympathie und Antipathie Schüler fördern oder unterdrücken kann.
Aber das darf natürlich nicht so weit gehen, dass der Lehrer zum Dienstleister verkommt...


(14.02.2017 05:43)Titus Feuerfuchs schrieb:  Und vor Schuleintritt müssen die Deutschkenntnisse überprüft werden. Sind diese nicht ausreichend vorhanden, braucht es ein Vorschuljahr, indem die nötigen Deuschkenntnisse erarbeitet werden.

Ohne bösartig zu sein-das würde wohl auch viele Deutsche treffen....

(14.02.2017 05:43)Titus Feuerfuchs schrieb:  
(13.02.2017 22:26)Bunbury schrieb:  Ich habe vier Jahre ehrenamtlich in der Grundschulbücherei gearbeitet, mit den Grundschülern gelesen, Bücher rausgesucht und dergleiche mehr.... Anstatt selbst in einem Buch zu blättern, sahen sie lieber mir zu, wie ich einen Computer benutzte...

Ein entmutigender Einblick. Denkst du, er ist repräsentativ?

Das weiß ich nicht, - mein Sohn hat die grundschule verlassen und ich habe dort aufgehört. Aber die Tendenz war nicht ermutigend. Ich vermutete, einen Zusammenhang mit E-Readern und Tablet Computern- ein Kind kann natürlich nicht klar erkennen, ob die Eltern jetzt spielen oder lesen, wenn sie so ein Gerät benutzen. Und die Eltern haben, das ist nachgewiesen, für die Kinder beim Lesen Vorbildfunktion. Wohl leider auch geschlechtsspezifisch...

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14.02.2017, 22:22
Beitrag: #24
RE: Schule:
(14.02.2017 16:40)Bunbury schrieb:  
(14.02.2017 05:43)Titus Feuerfuchs schrieb:  Imho gibt es nicht die eine Maßnahme, die diesen Missstand bekämpft.

Es braucht auf alle Fälle mehr Druck.
Druck? Auf wen? Auf den Schüler? Oder die Lehrer?

Auf Schüler und va. auf Eltern.



(14.02.2017 16:40)Bunbury schrieb:  
(14.02.2017 05:43)Titus Feuerfuchs schrieb:  Denn man muss sich die Frage stellen, wie ein Analphabet überhaupt die Schule positiv abschließen kann.
Ich hab mit Hauptschullehrern gesprochen, die mir glaubhaft berichteten, sie dürfen nicht negativ beurteilen, egal wie schlecht der Schüler ist. Und das ist der blanke Wahnsinn.

Das ist nicht nur bei österreichischen Hauptschülern so. Ich habe eine schottische Freundin, ehemalige Grundschullehrerin, die genau das gleiche erzählt hat. Da geht es allerdings nicht um Migranten, damit hatte sie nicht wirklich viel zu tun, sondern sie nannte es "Kuschelpädagogik". Keinem Kind darf nach Ansicht der neueren Richtlinien zugemutet werden, mit etwas negativem konfrontiert zu werden- sie könnten ja einen Schaden fürs Leben davon tragen.

Warum muss eigentlich immer alles ins Gegenteil umschlagen?

Diese Frage habe ich mir auch schon oft gestellt.
Meine diesbezügliche Ausführung zielte nicht auf Migrantenkinder ab.



(14.02.2017 16:40)Bunbury schrieb:  
(14.02.2017 05:43)Titus Feuerfuchs schrieb:  Lehrer müssen wieder mehr Autorität haben. Eltern dürfen Lehrer nicht unter Druck setzen können, weil ihr Kind nicht die Note bekommt, die es gerne hätte. Die Beurteilungen müssen wieder gerecht sein. Sehr gut nur für diejenigen, die eine besondere Leistung erbringen. Genügend nur für diejenigen, die ein gewisses Minimum an Lernzielen erreichen.

Auch hier ist der Machtmißbrauch von Lehrern, an den ich mich noch sehr gut aus meiner Schulzeit erinnere, leider völlig ins Gegenteil umgeschlagen. Ja, es ist gut, wenn sich ein Lehrer heute nicht mehr als Halbgott aufspielen kann, der aus purer Sympathie und Antipathie Schüler fördern oder unterdrücken kann.
Aber das darf natürlich nicht so weit gehen, dass der Lehrer zum Dienstleister verkommt...

Sehe ich genau so.



(14.02.2017 16:40)Bunbury schrieb:  
(14.02.2017 05:43)Titus Feuerfuchs schrieb:  Und vor Schuleintritt müssen die Deutschkenntnisse überprüft werden. Sind diese nicht ausreichend vorhanden, braucht es ein Vorschuljahr, indem die nötigen Deuschkenntnisse erarbeitet werden.

Ohne bösartig zu sein-das würde wohl auch viele Deutsche treffen....

Düfte eher die Ausnahme sein. Ich bezweifle, dass es viele "bio-deutsche" Erstklässler gibt, die so schlecht Deutsch verstehen, dass sie dem Unterricht deshalb nicht folgen können.



(14.02.2017 16:40)Bunbury schrieb:  
(14.02.2017 05:43)Titus Feuerfuchs schrieb:  Ein entmutigender Einblick. Denkst du, er ist repräsentativ?

Das weiß ich nicht, - mein Sohn hat die grundschule verlassen und ich habe dort aufgehört. Aber die Tendenz war nicht ermutigend. Ich vermutete, einen Zusammenhang mit E-Readern und Tablet Computern- ein Kind kann natürlich nicht klar erkennen, ob die Eltern jetzt spielen oder lesen, wenn sie so ein Gerät benutzen. Und die Eltern haben, das ist nachgewiesen, für die Kinder beim Lesen Vorbildfunktion. Wohl leider auch geschlechtsspezifisch...

Dabei drängt sich die Frage auf, was die von dir skizzierte Entwicklung für eine rohstoffarme Volkswirtschaft bedeutet, deren Wohlstand sich vorrangig auf dem know how seiner Bürger gründet.

MfG, Titus Feuerfuchs
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14.02.2017, 23:16
Beitrag: #25
RE: Schule:
(14.02.2017 22:22)Titus Feuerfuchs schrieb:  
(14.02.2017 16:40)Bunbury schrieb:  Druck? Auf wen? Auf den Schüler? Oder die Lehrer?

Auf Schüler und va. auf Eltern.

Sowohl auf Schülern als auch auf Eltern lastet ohnehin schon jede Menge Druck, ob es immer der richtige ist, sei dahingestellt.
Ich bin ja der Meinung, dass die Eltern vielleicht wieder vernünftiger werden würden, wenn sie weniger Druck hätten, perfekte Eltern sein zu müssen, die für jede kleinste Nichtperfektion der Kinder verantwortlich gemacht würden.
Auch wenn ich viele Miteleltern für völlig durchgeballert halte, muss ich ihnen doch zu gute halten, dass die meisten von der Sorge getrieben sind, dass sie es nicht gut genug machen fürs Kind und dass das Kind am Ende nicht gut genug ist.

Und da liegt der wahre Fehler im System...



(14.02.2017 22:22)Titus Feuerfuchs schrieb:  
(14.02.2017 16:40)Bunbury schrieb:  Ohne bösartig zu sein-das würde wohl auch viele Deutsche treffen....

Düfte eher die Ausnahme sein. Ich bezweifle, dass es viele "bio-deutsche" Erstklässler gibt, die so schlecht Deutsch verstehen, dass sie dem Unterricht deshalb nicht folgen können.

Täusch dich da mal nicht. Das ist gar nicht so selten.... Es gibt auch genug deutsche Eltern, die entweder aus Bequemlichkeit oder aus Stress dem Kind mal eben schnell das Smartphone in die Hand drücken, damit das Kind beschäftigt ist. Deutsch lernt es dabei jedenfalls nicht...


(14.02.2017 22:22)Titus Feuerfuchs schrieb:  Dabei drängt sich die Frage auf, was die von dir skizzierte Entwicklung für eine rohstoffarme Volkswirtschaft bedeutet, deren Wohlstand sich vorrangig auf dem know how seiner Bürger gründet.

Nichts Gutes. Du bist zwar Österreicher, aber dir sollte schon aufgefallen sein, dass "Made in Germany" nicht mehr das bedeutet, was es mal bedeutet hat. Das hat schon seine Gründe. Wir können nicht mehr groß. Keine großen Projekte durchziehen. Weil es zuviele Spezialisten gibt und kaum noch jemanden, der das ganze im Blick hat...

Sinnliche Erfahrungen sind einfach wichtig. "begreifen" kommt nicht ungefähr von "Greifen". Ja, da mache ich mir Sorgen, was die Zukunft anbetrifft...

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16.02.2017, 23:34
Beitrag: #26
RE: Schule:
(14.02.2017 23:16)Bunbury schrieb:  Sowohl auf Schülern als auch auf Eltern lastet ohnehin schon jede Menge Druck, ob es immer der richtige ist, sei dahingestellt.
Ich bin ja der Meinung, dass die Eltern vielleicht wieder vernünftiger werden würden, wenn sie weniger Druck hätten, perfekte Eltern sein zu müssen, die für jede kleinste Nichtperfektion der Kinder verantwortlich gemacht würden.
Auch wenn ich viele Miteleltern für völlig durchgeballert halte, muss ich ihnen doch zu gute halten, dass die meisten von der Sorge getrieben sind, dass sie es nicht gut genug machen fürs Kind und dass das Kind am Ende nicht gut genug ist.

Und da liegt der wahre Fehler im System...


Das ist imho die Blase, in der du dich bewegst. Die Eltern, mit denen du zu tun hast, sind nicht repräsentativ.

Die Schulen produzieren die vielen Analphabeten sicher nicht deshalb, weil die Eltern "perfekte" Kinder wollen.Exclamation

MfG, Titus Feuerfuchs
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16.02.2017, 23:38
Beitrag: #27
RE: Schule:
(16.02.2017 23:34)Titus Feuerfuchs schrieb:  Das ist imho die Blase, in der du dich bewegst. Die Eltern, mit denen du zu tun hast, sind nicht repräsentativ.

Die Schulen produzieren die vielen Analphabeten sicher nicht deshalb, weil die Eltern "perfekte" Kinder wollen.Exclamation

Was mich interessieren würde, wie du mit einem aktuellen Schulsystem verbunden bist, durch persönliche Erfahrung oder mediales Wissen? Und wenn letzteres, für die Öschies oder Deutschland?

Nie darf man so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken....
Erich Kästner
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17.02.2017, 12:52
Beitrag: #28
RE: Schule:
(16.02.2017 23:34)Titus Feuerfuchs schrieb:  Das ist imho die Blase, in der du dich bewegst. Die Eltern, mit denen du zu tun hast, sind nicht repräsentativ.

Mag sein. Aber es sind die, die etwas zu sagen haben. Die in den Vorständen von Banken sitzen. Gute Kontakte zu Politikern haben. Oder an Universtiäten unterrichten...

(16.02.2017 23:34)Titus Feuerfuchs schrieb:  Die Schulen produzieren die vielen Analphabeten sicher nicht deshalb, weil die Eltern "perfekte" Kinder wollen.Exclamation

Ich schließe mich hier gerne Floras Frage an: Welche persönlichen Erfahrungen hast du damit? Außer, dass du irgendwann mal, vermutlich vor Jahrzehnten zur Schule gegangen bist und das ganz offensichtlich keine posiitve Erfahrung für dich war?

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17.02.2017, 18:59
Beitrag: #29
RE: Schule:
(17.02.2017 12:52)Bunbury schrieb:  
(16.02.2017 23:34)Titus Feuerfuchs schrieb:  Das ist imho die Blase, in der du dich bewegst. Die Eltern, mit denen du zu tun hast, sind nicht repräsentativ.

Mag sein. Aber es sind die, die etwas zu sagen haben. Die in den Vorständen von Banken sitzen. Gute Kontakte zu Politikern haben. Oder an Universtiäten unterrichten...

Also auf gut Deutsch handelt es sich dabei um Leute, die weit weg von der Realität des "kleinen Mannes" leben und dementsprechen blind für die wirklichen Probleme sind.


(17.02.2017 12:52)Bunbury schrieb:  
(16.02.2017 23:34)Titus Feuerfuchs schrieb:  Die Schulen produzieren die vielen Analphabeten sicher nicht deshalb, weil die Eltern "perfekte" Kinder wollen.Exclamation

Ich schließe mich hier gerne Floras Frage an: Welche persönlichen Erfahrungen hast du damit? Außer, dass du irgendwann mal, vermutlich vor Jahrzehnten zur Schule gegangen bist und das ganz offensichtlich keine posiitve Erfahrung für dich war?

Meine Schulzeit ist schon lang vorbei und es hat sich seit damals einiges geändert - leider nicht zum Guten.

Mein Einblick reicht, um das mit Gewissheit sagen zu können.

MfG, Titus Feuerfuchs
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