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Die Anfänge der Eisenbahn
28.01.2017, 15:23
Beitrag: #1
Die Anfänge der Eisenbahn
Die Eisenbahn wurde in England erfunden, das steht fest. Oder?
Für mich ist das alles sehr verwirrend, was war denn nun die erste wirklich brauchbare Eisenbahn, also eine Maschine, die Menschen und Fracht von A nach B bringen konnte?

Stevenson "Rocket" ist berühmt, aber warum eigentlich? Wie bewegten sich die ersten Dampfloks voran? Ich meine, so ganz einleuchtend ist das ja nicht, dass sich glatte Stahlräder auf glatten Schienen nicht einfach nur wie wild drehen, wenn man sie in Bewegung versetzt.

"Es gibt nur eine Sache die größer ist als die Liebe zur Freiheit: Der Hass auf die Person, die sie dir weg nimmt."(Che Guevara)
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28.01.2017, 15:46
Beitrag: #2
RE: Die Anfänge der Eisenbahn
Schwere Wagen auf eisernen Schienen ließ man schon viel früher in den englischen Kohlegruben laufen, gezogen von Ponies. Da die Wattsche Dampfmaschine damals hauptsächlich im Bergbau als Wasserpumpe lief, war es naheliegend, so ein Teil auf Räder zu setzen.
Stevensons Rocket war keineswegs die erste Lokomotive, aber sie war auch anderweitig tauglich, da relativ leicht und schnell.

„Der Horizont der meisten Menschen ist ein Kreis mit dem Radius 0. Und das nennen sie ihren Standpunkt.“ (Albert Einstein)
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28.01.2017, 15:54
Beitrag: #3
RE: Die Anfänge der Eisenbahn
(28.01.2017 15:23)Triton schrieb:  Die Eisenbahn wurde in England erfunden, das steht fest. Oder?
Für mich ist das alles sehr verwirrend, was war denn nun die erste wirklich brauchbare Eisenbahn, also eine Maschine, die Menschen und Fracht von A nach B bringen konnte?

Stevenson "Rocket" ist berühmt, aber warum eigentlich? Wie bewegten sich die ersten Dampfloks voran? Ich meine, so ganz einleuchtend ist das ja nicht, dass sich glatte Stahlräder auf glatten Schienen nicht einfach nur wie wild drehen, wenn man sie in Bewegung versetzt.

Nun ja, die Eisenbahn gründet nicht in erster Linie an eine Maschine mit Dampfantrieb auf Schienen, sondern das Schienensystem an sich ist die Basis der Eisenbahn, so gab es schon weit vor dem 19.Jahrhundert Transportmittel auf Schienen oder schienenähnlichen Wegen.

Der Dampfantrieb an sich war durch seine Stärke gegenüber den herkömmlichen Fortbewegung durch Tiere z.B. oder durch die Elemente Wind und Wasser, siehe hier Schifffahrt.

Somit war das Schienensystem mit Eisen und Rädern aus Eisen schon vor dem Einsatz als Antrieb mit Dampfmaschinen vorhanden, weitere Erfahrungen, die neue Kraft auch in die Bewegung auf die Schiene zu bringen folgten.

Zum erlesen interessanter Fakten ein Link: Erste maschinelle Antriebe
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28.01.2017, 15:56
Beitrag: #4
RE: Die Anfänge der Eisenbahn
Also war alles ganz einfach und naheliegend?
Leuchtet mir eigentlich ein, aber warum dauerte es dann zwischen Trevithick und dem deutschen Adler über 30 Jahre, bevor der erste Zug in Deutschland herumrollte? Der dazu noch ein Nachbau einer englischen Lok war. Oder gar ein Lizenzbau?
Was war denn so schwer, Eisenbahnen wirklich funktionieren zu lassen?

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28.01.2017, 16:21
Beitrag: #5
RE: Die Anfänge der Eisenbahn
Von der Rocket bis zur Adler war es ja nicht solange. Das Knowhow für Eigenkonstruktionen musste auch erstmal vorhanden sein. Eigentlich ist es ganz im Gegenteil fast ein Wunder, dass das heutige grundsätzliche Eisenbahnnetz innerhalb von 1-2 Generationen geschaffen wurde.

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28.01.2017, 20:05
Beitrag: #6
RE: Die Anfänge der Eisenbahn
(28.01.2017 16:21)Arkona schrieb:  Von der Rocket bis zur Adler war es ja nicht solange. Das Knowhow für Eigenkonstruktionen musste auch erstmal vorhanden sein. Eigentlich ist es ganz im Gegenteil fast ein Wunder, dass das heutige grundsätzliche Eisenbahnnetz innerhalb von 1-2 Generationen geschaffen wurde.

Die Adler war eine englische Lok, gefahren von englischem Personal.
Die Saxonia 1839 war die erste in Deutschland gebaute Lok. Schubert der Erbauer hätte sie gerne den Eröffnungszug der Dresden-Leipziger Eisenbahn ziehen lassen, die Bahngesellschaft traute aber nicht, und ließ den Zg von einer englischen Lok ziehen, die Saxonia durfte jedoch hinterherfahren.

Zum Schienengebundenen Verkehr.
Den gab es schon im antiken Griechenland!
Über die Landenge von Korinth verliet eine solche "Schienenbahn" auf der die Schiffe hinüber gezogen wurden. Diolkos nanntes sie die Griechen

[Bild: th?id=OIP.M9d77b029c489f0297258c7891e285...;amp;h=119]

Hätt Adam unser Bier besessen, er hätt den Apfel nicht gegessen.
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28.01.2017, 20:45
Beitrag: #7
RE: Die Anfänge der Eisenbahn
(28.01.2017 20:05)Suebe schrieb:  Die Adler war eine englische Lok, gefahren von englischem Personal.
Die Saxonia 1839 war die erste in Deutschland gebaute Lok. Schubert der Erbauer hätte sie gerne den Eröffnungszug der Dresden-Leipziger Eisenbahn ziehen lassen, die Bahngesellschaft traute aber nicht, und ließ den Zg von einer englischen Lok ziehen, die Saxonia durfte jedoch hinterherfahren.

In dem Zusammenhang sei auch der Reutlinger Friedrich List zu benennen, der einen deutschen Pionier des Eisenbahnwesens darstellte.
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28.01.2017, 20:59
Beitrag: #8
RE: Die Anfänge der Eisenbahn
(28.01.2017 20:45)Köbis17 schrieb:  
(28.01.2017 20:05)Suebe schrieb:  Die Adler war eine englische Lok, gefahren von englischem Personal.
Die Saxonia 1839 war die erste in Deutschland gebaute Lok. Schubert der Erbauer hätte sie gerne den Eröffnungszug der Dresden-Leipziger Eisenbahn ziehen lassen, die Bahngesellschaft traute aber nicht, und ließ den Zg von einer englischen Lok ziehen, die Saxonia durfte jedoch hinterherfahren.

In dem Zusammenhang sei auch der Reutlinger Friedrich List zu benennen, der einen deutschen Pionier des Eisenbahnwesens darstellte.


ganz zweifellos.
was er alles angeleiert hat, auf den Weg gebracht hat. Zollverein und Eisenbahn
Und die ersehnte Festanstellung hat man ihm aber auch nirgends gegeben.
Nicht zuletzt, weil der König von Württemberg ihn einst auf dem Asperg einkerkerte - warum versteht kein Mensch. Hat schon in den 1880er Jahren keiner mehr verstanden.

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28.01.2017, 22:22
Beitrag: #9
RE: Die Anfänge der Eisenbahn
(28.01.2017 16:21)Arkona schrieb:  Von der Rocket bis zur Adler war es ja nicht solange. Das Knowhow für Eigenkonstruktionen musste auch erstmal vorhanden sein. Eigentlich ist es ganz im Gegenteil fast ein Wunder, dass das heutige grundsätzliche Eisenbahnnetz innerhalb von 1-2 Generationen geschaffen wurde.
Da ist wohl etwas dran. Das Eisenbahn-Land schlechthin in Europa, die Schweiz, brauchte bis 1847 um die erste Lokomotive rollen zu lassen. Und auch hier war es keine Eigenkonstruktion sondern eine aus dem nördlichen Nachbarland.
Deutschland hatte die Briten technisch in wenigen Jahren erreicht, wenn nicht überholt.

Mich wundert einfach, wie man auf die Idee kam, einfach glatte Stahlräder auf glatte Schienen zu stellen und diese anzutreiben. Oder warum man den Kessel der Lokomotiven waagrecht und nicht senkrecht anordnete, wie mir das zuerst logischer erscheint.

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28.01.2017, 22:37
Beitrag: #10
RE: Die Anfänge der Eisenbahn
(28.01.2017 22:22)Triton schrieb:  ./.

Mich wundert einfach, wie man auf die Idee kam, einfach glatte Stahlräder auf glatte Schienen zu stellen und diese anzutreiben. Oder warum man den Kessel der Lokomotiven waagrecht und nicht senkrecht anordnete, wie mir das zuerst logischer erscheint.

das war Anfangs überhaupt das Hauptproblem, die Schienen.

Vielleicht schreib ich da mal morgen was dazu

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28.01.2017, 22:37
Beitrag: #11
RE: Die Anfänge der Eisenbahn
(28.01.2017 22:22)Triton schrieb:  Oder warum man den Kessel der Lokomotiven waagrecht und nicht senkrecht anordnete, wie mir das zuerst logischer erscheint.

Naja, der Lokomotivenkessel besteht aus dem Steh- oder Hinterkessel und dem Langkessel mit den Rauch- und Heizrohren für die größere Oberfläche.
In der Waagerechten Ausführung kann so mehr Fläche erzeugt werden, um den Kessel noch höher zu heizen.
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28.01.2017, 22:42
Beitrag: #12
RE: Die Anfänge der Eisenbahn
(28.01.2017 22:37)Suebe schrieb:  
(28.01.2017 22:22)Triton schrieb:  ./.

Mich wundert einfach, wie man auf die Idee kam, einfach glatte Stahlräder auf glatte Schienen zu stellen und diese anzutreiben. Oder warum man den Kessel der Lokomotiven waagrecht und nicht senkrecht anordnete, wie mir das zuerst logischer erscheint.

das war Anfangs überhaupt das Hauptproblem, die Schienen.

Vielleicht schreib ich da mal morgen was dazu

Na entscheidend zur Spursicherheit war den Radreifen konisch zu formen, der sich so selbst zentriert.
[Bild: Hunting_oscillation_section_ja_150px.gif]
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28.01.2017, 22:43
Beitrag: #13
RE: Die Anfänge der Eisenbahn
Neben Friedrich List sind sicher auch die Brüder Friedrich und Gustav Harkort als wichtige Eisenbahnpioniere zu nennen. Friedrich Harkort (1793-1880) gilt mit seinen Aktivitäten als Industrieller und Eisenbahnpionier als einer der Väter des Ruhrgebiets. Gustav Harkort (1795-1865) förderte als Bankier Eisenbahnprojekte in Sachsen, er gilt neben Friedrich List und Albert Dufour (1801-1870), einen Bankier, als die wichtigste Persönlichkeit des frühen Eisenbahnwesens. Ein weiterer Bruder der Harkorts, Eduard (1797-1836), wirkte in Nordamerika als Bergbauingenieur und Generaloberst. Er beteiligte sich 1836 an der Loslösung Texas von Mexiko.

Etwa eine Generation jünger als die Harkortbrüder ist Bethel Henry Strousberg (1823-1884) - eine sehr interessante Figur deutscher Wirtschaftsgeschichte.

Während die oben genannten Eisenbahnpioniere vor allem dem Bau des Schienennetzes vorantrieben, müssen der Berliner Maschinenbauer August Borsig (1804-1854) oder der in Chemnitz tätige Unternehmer Richard Hartmann (1809-1878) als wichtigste Lokomotivenpioniere genannt werden. Nicht vergessen darf man die ersten Waggonbauer z.B. aus Görlitz oder aus Ammendorf bei Halle, die bereits 1849 mit der Herstellung von Waggons begannen. Die Keimzelle des Görlitzer Waggonbaus war die Sattler- und Lackierwerkstatt Lüders, in Ammendorf war es der Sattler und Stellmacher Gottfried Lindner, der die Zeichen der Zeit erkannte und seinen Betrieb umstellte. Die Geschichte der Krupps wäre sicher auch anders verlaufen, wenn es nicht so einen Bedarf an Schienen, Rädern usw. gegeben hätte.

Als einer der ersten in Deutschland gebauten Bahnhöfe gilt der heutige Bayrische Bahnhof in Leipzig, der vom Architekten Eduard Pötzsch entworfen und von 1842 bis 1844 erbaut wurde. Der Bahnhof zählt noch zu den letzten spätklassizistischen (nicht neoklassizistischen!) Bauwerken. Eduard Pötzsch baute bereits 1839 den sog. Dresdner Bahnhof in Leipzig. Dieser Bahnhof wurde aber bereits gegen 1910 abgerissen, da ein Neubau, der heutige Leipziger Hauptbahnhof gebaut werden sollte. Es dauerte auch nicht mehr lange und Bahnhöfe wurden etwa ab den 1860er Jahren als Kathedralen der Moderne erbaut. Einer der wichtigsten Bahnhofsbauer war übrigens Gustave Eiffel, der z.B. auch den Budapester Nygati-Bahnhof (Westbahnhof) oder den Bahnhof in Porto gebaut hatte.

Zusammenfassend kann man wohl sagen, dass der Eisenbahnbau mit seinen Sparten Schienenherstellung, Brückenbau, Tunnelbau, Herstellung von Lokomotiven, Herstellung von Waggons und Bahnhofsbau eine "Lokomotive" der industriellen Entwicklung war.

"Geschichte erleuchtet den Verstand, veredelt das Herz, spornt den Willen und lenkt ihn auf höhere Ziele." Cicero
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29.01.2017, 13:49
Beitrag: #14
RE: Die Anfänge der Eisenbahn
(28.01.2017 22:42)Köbis17 schrieb:  
(28.01.2017 22:37)Suebe schrieb:  das war Anfangs überhaupt das Hauptproblem, die Schienen.

Vielleicht schreib ich da mal morgen was dazu

Na entscheidend zur Spursicherheit war den Radreifen konisch zu formen, der sich so selbst zentriert.
[Bild: Hunting_oscillation_section_ja_150px.gif]

Gehört zusammen.
Die Schienen aus Gusseisen waren weder den zuvor schon angedachten Spurkranzrädern noch den Gewichten der Züge gewachsen.
Die gewalzten Eisenbahnschienen aus dem unmittelbar zuvor entwickelten Puddeleisen waren dann die Lösung.
Das ist übrigends der entscheidende Teil den Stephenson zum Verkehrsmittel
Eisenbahn beigetragen hat.

Was nicht vergessen werden darf, die Maschine der Loks ist nicht aus Watts Niederdruck-Dampfmaschine entstanden, sondern aus der Hochdruck-Dampfmaschine,
Watt hat nicht so arg viel mit der Eisenbahn zu tun.

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29.01.2017, 20:49
Beitrag: #15
RE: Die Anfänge der Eisenbahn
(29.01.2017 13:49)Suebe schrieb:  Was nicht vergessen werden darf, die Maschine der Loks ist nicht aus Watts Niederdruck-Dampfmaschine entstanden, sondern aus der Hochdruck-Dampfmaschine,
Watt hat nicht so arg viel mit der Eisenbahn zu tun.
Weshalb die ersten Lokomotiven für das Personal nicht ganz ungefährlich waren. Explodierte Kessel waren wohl mehr oder weniger "normal" in der Anfangszeit. Würde mich mal interessieren, wann die Loks zuverlässig wurden.
Spätere Dampfloks waren dagegen beinahe unzerstörbar und laufen in der dritten Welt auch noch nach 100 und mehr Jahren im normalen Betrieb, wenn auch nur halbwegs gewartet.

Weiß eigentlich jemand, wer (und wann) auf die Idee kam, mit Sand Lokomotiven bei Steigungen zu unterstützen. Oder war das von Anfang an sonnenklar?

Auf die Zukunft der Eisenbahn darf man genauso gespannt sein. Autonomes Fahren macht ihr vielleicht mehr Konkurrenz als ihr lieb ist. Vielleicht erleben wir ja im Moment die letzten "großen" Jahre eines Verkehrsmittels.

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30.01.2017, 08:56
Beitrag: #16
RE: Die Anfänge der Eisenbahn
(29.01.2017 20:49)Triton schrieb:  ./.

Weiß eigentlich jemand, wer (und wann) auf die Idee kam, mit Sand Lokomotiven bei Steigungen zu unterstützen. Oder war das von Anfang an sonnenklar?

./.

ich glaube das war eher umgekehrt.
Man hatte Anfangs Bedenken, dass die Reibung zwischen Rad und Schiene schon für den Betrieb in der Ebene nicht ausreichen würde.
1812 hat "einer" (Name derzeit entfallen) mit einem Messwagen den Beweis erbracht, dass es doch reichen muss.

Wobei, die ersten Eisenbahnstrecken bis 1830 hatten alle! an Steigungen stationäre Dampfmaschinen stehen, die die Züge hochzogen. Da die Loks noch zu schwach waren

OT: Mein Vater erzählte, dass es vor Ort noch ca. 1912 ein beliebter Lausbubenspass war, die Schienen der örtlichen Nebenbahn mit Schmierseife einzureiben, und der Schellenmatteis dann seine liebe Not hatte, die erste Steigung zu schaffen.

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30.01.2017, 15:47
Beitrag: #17
RE: Die Anfänge der Eisenbahn
(30.01.2017 08:56)Suebe schrieb:  1812 hat "einer" (Name derzeit entfallen) mit einem Messwagen den Beweis erbracht, dass es doch reichen muss.
William Hedley hieß der wohl.

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