Antwort schreiben 
 
Themabewertung:
  • 0 Bewertungen - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Antideutsch sein
13.09.2012, 17:50
Beitrag: #41
RE: Antideutsch sein
Auch wenn es nicht zum Thema passt: Derart einfach liegt die Sache nun nicht. Ich kann Titus mit Katja Kipping und Sahra Wagenknecht gleich zwei Frauen der Linken nennen, die sich nicht sonderlich männlich geben. Letztere hat harte Gesichtszüge, aber die sind wohl angeboren. Von demher kann diese These schonmal verneint werden, zumal es andere, treffendere und bessere Dinge gibt für die zu kritisieren die Linke sich lohnt.
Bei den Grünen kann zwischen Realos und Fundis unterschieden werden. Nicht erst seit gestern bestimmen die Realos die Richtung der Partei.
Mehr muss man dazu nicht mehr sagen, bzw. kann dafür eigene Threads aufmachen.


Fand den Gedanken mit den Fahnen ganz interessant. Vielleicht führen wir das man aus?!
Wenn man mich fragt ob ich stolz auf Deutschland bin oder wofür ich Deutschland mag, bejahe ich das (ich kann auch auf Dinge stolz sein, die nicht ich selbst allein erreicht habe). Begründen tue ich das dann mit der Art und Weise wie man das Dritte Reich aufgearbeitet hat und noch heute zu dieser Vergangenheit und Erinnerung steht, mit der Sprache (die für mich persönlich einfach eine sehr schöne, vielseitige ist), und mit den grundsätzlich freiheiltlich, aufgeklärten Werten. All das bedeutet aber nicht, dass man unkritisch sein sollte und alles Gold ist was glänzt!

Der vernetzte Mensch von heute gerät in Gefahr,
die globalisierte Welt als eine Ansammlung von Zitaten zu erleben.

Doug Mack
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
14.09.2012, 23:24
Beitrag: #42
RE: Antideutsch sein
(12.09.2012 17:50)Annatar schrieb:  
(12.09.2012 02:57)Titus Feuerfuchs schrieb:  Das ist jetzt ziemlich vage und ändert rein gar nichts an meiner Kritik.
Okay, dann ein bischen ausfürlicher. Die Umweltpolitik der Grünen war und ist für Deutschland viel besser, als die Umweltpolitik der CDU und FDP. Unter der rot-grünen Regierung von Schröder wurde ein vernünftiger Ausstieg aus der Atomkraft vereinbart, welcher verhindern sollte, dass die Strom- und Energiepreise zu stark ansteigen. Der schwarz-gelbe Atomausstieg ist bei weitem nicht so und macht genau das, was der Atomausstieg von rot-grün nicht getan hat.

Ja damit hast du allerdings recht. Schwarz-Gelb hat kopflos grüne Politik gemacht.
Grundsätzlich ist die Vermeidung von Kernenergie sehr zu begrüßen, aber es gibt nicht immer und überall Alternativen.

MfG, Titus Feuerfuchs
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
14.09.2012, 23:43
Beitrag: #43
RE: Antideutsch sein
(12.09.2012 22:18)Bunbury schrieb:  
(12.09.2012 02:57)Titus Feuerfuchs schrieb:  Zudem reden sie Frauen, die gerne "nur" Hausfrau sind (was für ein wichtiger und gesellschaftlich wahnsinnig unterbewerteter Job!) ein schlechtes Gewissen ein. Diese Frauen gibt es nämlich gar nicht so selten, wie Umfragen laufend bestätigen.

Das runiert dauerhaft familiere Strukturen.

So viele Frauen, die gerne "nur" Hausfrauen sind, gibt es letztendlich nicht wirklich. Es gibt nur viele Frauen, die einfach keine Möglichkeit sehen, ihre familiären Vorstellungen mit der Arbeitswelt in Einklang zu bringen- und dann entweder auf das eine oder das andere verzichten.

Ich nahm auf Studien, wie z.B. die hier Bezug.

http://diepresse.com/home/meinung/querge...ern.portal


(12.09.2012 22:18)Bunbury schrieb:  Würden mehr Arbeitsstellen geschaffen, die deren Hilfe sich Beruf und Familie vereinbaren lassen würden, würden sich mehr "nur"- Hausfrauen für eine Berufstätigkeit und mehr Berufstätige für ein Kind entscheiden.

Stimmt, da gibt es große Defizite.

(12.09.2012 22:18)Bunbury schrieb:  Hausarbeit ist selten erfüllend. Wer hat schon Lust dazu, den ganzen Tag Wäsche zu waschen, die dann wieder schmutzig wird? Staub zu wischen, der sich dann eh wieder absetzt. Eine Küche aufzuräumen, die man nach dem Kochen gerade wieder aufräumen kann? Niemand mag eintönige, montone Arbeit, die einfach nie aufhört. Darin geht nun wirklich keiner auf.

Gut, nach der Logik ist eh alles unnötig.

Wozu waschen, ich werde eh wieder dreckig, wozu essen, wenn ich eh wieder hungrig werde, wozu leben, wenn ich sowieso irgendwann sterben muss? Der Mechaniker repariert Autos, die eh wieder kaputt werden, der Friseur schneidet Haare, die eh wieder wachsen, der Architekt plant Häuser, die wieder verfallen oder geschleift werden....



(12.09.2012 22:18)Bunbury schrieb:  Das nimmt man vielleicht noch hin, solange die Kinder klein sind- aber wenn die dann zur Schule gehen,wird es unerträglich. Und die Frauen, die dann nichts anderes zu tun haben, werden in der Regel in der einen oder anderen Form der Schrecken ihrer Nachbarschaft...

Manchmal, ja. Andere beschäftigen sich sinnvoller, manche schaffen sogar den beruflichen (Wieder)einstieg.

MfG, Titus Feuerfuchs
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
14.09.2012, 23:52
Beitrag: #44
RE: Antideutsch sein
(13.09.2012 17:50)Viriathus schrieb:  Auch wenn es nicht zum Thema passt: Derart einfach liegt die Sache nun nicht. Ich kann Titus mit Katja Kipping und Sahra Wagenknecht gleich zwei Frauen der Linken nennen, die sich nicht sonderlich männlich geben.[...]


Die beiden haben es auch nicht nötig. Bei Wagenknecht (Kipping kenn' ich zuwenig) kommt m.E. auch noch eine hohe Intelligenz dazu.

(13.09.2012 17:50)Viriathus schrieb:  Fand den Gedanken mit den Fahnen ganz interessant. Vielleicht führen wir das man aus?!
Wenn man mich fragt ob ich stolz auf Deutschland bin oder wofür ich Deutschland mag, bejahe ich das (ich kann auch auf Dinge stolz sein, die nicht ich selbst allein erreicht habe). Begründen tue ich das dann mit der Art und Weise wie man das Dritte Reich aufgearbeitet hat und noch heute zu dieser Vergangenheit und Erinnerung steht, mit der Sprache (die für mich persönlich einfach eine sehr schöne, vielseitige ist), und mit den grundsätzlich freiheiltlich, aufgeklärten Werten. All das bedeutet aber nicht, dass man unkritisch sein sollte und alles Gold ist was glänzt!

Sieh an, da sind wir nicht weit voneindander entfernt, sehe ich ähnlich.

Ich bin nicht stolz auf Österreich, ich habe nur eine große Heimatverbundenheit und bin heilfroh, dass ich hier geboren wurde.

Wenn ich stolz auf nicht selbst Geleistetes bin, dann sind es Personen aus meinem pers. Umfeld.

MfG, Titus Feuerfuchs
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
17.09.2012, 09:47
Beitrag: #45
RE: Antideutsch sein
(11.09.2012 12:15)krasnaja schrieb:  WM vor 6 Jahren in Berlin, ich war beim Spiel Türkei-Deutschland zufällig in diesem Hexenkessel in der Stadt. Nicht ging mehr, Verkehrsfluss: O nach dem Spiel.
neben mir ein Wagen mit schwarz rot gold auf der Haube, 20 x Schwarz-rot-Gold an der Regenrinne. Drinnen: 4 Türken

Wer diejenigen kritisiert, die, unberechtigt, Angst vor einem übersteigerten Patriotismus haben, die meinen, ein übersteigerter Patriotismus müsse in Deutschland wieder zum Nationalismus führen, wer diese Kritiker kritisiert, der führt etwas anderes im Schilde, der will gerade diesen neuen Nationalismus als Reaktion auf die Kritik an den Kritikern.

Natürlich hast Du nicht vor 6 Jahren das Spiel Türkei-Deutschland in Berlin erlebt, denn die Türkei hat sich für das Endrundenturnier in Deutschland gar nicht qualifiziert, nebenbeibemerkt sie sind höchst unsportlich ausgeschieden. In Berlin war auch nicht das Spiel T-D EM 2008, sondern das Turnier fand in Schweiz/Österreich statt, da trafen diese Teams aufeinander.
Man sollte , wenn man schon sehr penibel auf andere zeigt , mal schauen ob man seine eigenen Ansprüche an Glaubwürdigkeit genügt.
Zum Thema, hier in Berlin gibt es eine sehr starke "Antideutsche" Fraktion innerhalb der autonomen Antifa, die auch sehr auf sich aufmerksam machen.In der Zeitung "Junge Welt" bekommen sie manchmal ein geeignetes Podium um sich nach Außen darzustellen. Da ihre Thesen krude bis absurd sind, werden sie nicht richtig ernst genommen, sind aber bei jeder Auseinandersetzung mit dem "Scheiss-Staat" oder irgendwelchen Antidemos in vorderster Front mit dabei, verteilen da ihre Schriften und kleben ihre Aufkleber. Ein Hirngespinst sind die Leute nicht, weil präsent und leider auch Gewalttätig.
Einige in Flugblattform oder Demoplakat verbreiteten Aussagen:
"Deutschland von der Karte streichen , Polen muß bis Frankreich reichen"
" Deutschland halt die Schnauze"
In Dresden (02/2011) voran mit dem Plakat: "Bomber Harris do it again"
"Deutschland halts Maul"
"Deutschland verrecke"
Der letzte Spruch prangt seit ein paar Monaten weit sichtbar, ungetilgt von einem Hausdach und ist vom S-Bahnhof Warschauer Straße beim Vorüberfahren sichtbar. Weder Eigentümer , noch Stadt scheint es zu interessieren. Friedrichshain ist die Hochburg der "Antideutschen" in Berlin.
Aber kann ja durchaus möglich sein, das ich das alles falsch sehe und die lieben "Kritiker" nicht kritisiere darf, damit user krasnaja die richtigen Folgerungen ziehen kann.
solon
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
17.09.2012, 12:23
Beitrag: #46
RE: Antideutsch sein
mir ist es ziemlich egal, wann Deutschland in Berlin gegen die Türkei gespielt hat und ob überhaupt, zumindest war dieser Reigen in Berlin, wo sich beide Nationen gegenseitig in den Armen lagen.
Und was soll denn Dein liebenswürdiger Seitenhieb auf mich ?

So wie die Rechtsextremen Spinner sind, , so gibt es sie auch bei den Linksautonomen Spinner, Verderber, .
Beide, ich betone beide sind vaterlandslose Gesellen, beide auf ihre spezielle Art.
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
17.09.2012, 17:07
Beitrag: #47
RE: Antideutsch sein
(17.09.2012 12:23)krasnaja schrieb:  mir ist es ziemlich egal, wann Deutschland in Berlin gegen die Türkei gespielt hat und ob überhaupt, zumindest war dieser Reigen in Berlin, wo sich beide Nationen gegenseitig in den Armen lagen.

Du verspielst damit deine eigene Glaubwürdigkeit. Zumindest bei mir.



Und antideutsch sind zuerst einmal einige Ausländer (natürlich nicht alle). Es gibt Schulen, auf man als Deutscher am besten gar nicht erst kommt. Beschimpfungen und auch mehr sind an der Tagesordnung, die Bezeichnung "Kartoffel" noch eine der höflicheren.
Das gilt nicht nur für Schüler, auch für Lehrer.

Es ist mittlerweile dazu gekommen, dass sich immer mehr Leute ihres Landes schämen.
Und von dort ist es nur noch ein kurzer Schritt zu den "Antideutschen Deutschen".

Wäre ich Antiquar, ich würde mich nur für altes Zeug interessieren. Ich aber bin Historiker, und daher liebe ich das Leben. (Marc Bloch)
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
17.09.2012, 21:14
Beitrag: #48
RE: Antideutsch sein
(17.09.2012 17:07)Maxdorfer schrieb:  
(17.09.2012 12:23)krasnaja schrieb:  mir ist es ziemlich egal, wann Deutschland in Berlin gegen die Türkei gespielt hat und ob überhaupt, zumindest war dieser Reigen in Berlin, wo sich beide Nationen gegenseitig in den Armen lagen.

Du verspielst damit deine eigene Glaubwürdigkeit. Zumindest bei mir.



Und antideutsch sind zuerst einmal einige Ausländer (natürlich nicht alle). Es gibt Schulen, auf man als Deutscher am besten gar nicht erst kommt. Beschimpfungen und auch mehr sind an der Tagesordnung, die Bezeichnung "Kartoffel" noch eine der höflicheren.
Das gilt nicht nur für Schüler, auch für Lehrer.

Es ist mittlerweile dazu gekommen, dass sich immer mehr Leute ihres Landes schämen.
Und von dort ist es nur noch ein kurzer Schritt zu den "Antideutschen Deutschen".

maxdorfer, für dich mögen ja Fußballspiele höchste Prioritäten haben, für mich ist Fußball, selbst bei der Weltmeisterschaft, noch nicht einmal wichtig, Sicher liegen nicht nur aus diesem Grunde zwischen uns beiden Welten,
Vielleicht hast Du es noch nicht erkannt, dass es hier nicht um den Austragungsort einer Sportveranstantung ging sondern um die gemeinsame Freude von Türken und Deutschen am Sport. Und genau DAS ist gelungene Integration, dass sich Türken in Deutschland über einen Sieg Deutschland freuen können , auch über das eigene Land.

Wenn Du völlig uninformiert behauptest, dass es "mittlerweile dazu gekommen ist, dass sich immer mehr Leute ihres Landes schämen" dann redest Du Humburg.
Und Du willst mit hier einen Commerce über MEINE Glaubwürdigkeit halten ?

Bist nicht Du es gewesen, der sich darüber beklagte, dass es aufgrund meiner Beiträge dazu gekommen ist, dass die Moderation Themen schloss ?
Denn in diesen Themen war es doch so schön gewesen , gegen Ausländer zu hetzen ?

Dein Beitrag ist viel zu nebulös: einige Ausländer hetzen gegen Deutsche, (zum Glück schießt du dann den Satz nach: aber nicht alle)
Es ist wie mit den Deutschen, einige sind Mörder, aber nicht alle.
Fällt nun der Groschen ?
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
18.09.2012, 10:27
Beitrag: #49
RE: Antideutsch sein
Mal ein Beispiel aus meiner Heimatstadt.

Wir haben hier in der Kernstadt mit knapp 10 000 Einwohnern einen Anteil an Mitbürgern mit Migrationshintergrund von etwas über 60%. (Die Teilorte ausgenommen) An den innerstädtischen Schulen haben wir je nach Jahrgang eine Quote von bis zu 80%.
Gleichzeitig hatten wir aber jahrzehntelang die niedrigste Kriminalitätsrate von gesamt Baden-Württemberg. Dass sich das in den letzten 3-5 Jahren geändert hat, liegt hauptsächlich an zwei Faktoren:
1. leider hat auch hier das organisierte Verbrechen Einzug gehalten. Erst kürzlich konnten zwei Banden aus dem rumänischen Raum dingfest gemacht werden. Es sind aber wohl noch mehr unterwegs.
2. Die Jugendkriminalität hat stark zugenommen.

Zu Punkt 2.: Jugendkriminalität.
Letzten Herbst wurden hierzu Statistiken veröffentlicht. Die an den aufgeklärten Verbrechen beteiligten Jugendlichen waren etwa zu 50% deutsch. Die anderen 50% waren Jugendliche mit Migrationshintergrund, von denen aber der überwiegende Anteil bereits in Deutschland geboren ist, somit ebenfalls als Deutsche gerechnet werden können.

Also was sagt uns das? Es macht wenig Sinn, alles auf DIE Ausländer zu schieben. Wir sollten uns eher alle an der eingen Nase packen und mal überlegen, welche Perspektiven junge Menschen - gleich welcher Herkunft - in unserem Land denn noch haben.

Zum Topic Fussball:
Bei der WM 2006 zum 'kleinen Finale' Portugal gegen Deutschland saßen Portugiesen und Deutsch einträchtig auf dem Marktplatz zum public viewing nebeneinander, lagen sich weinend in den Armen, jubelten gemeinsam, trösteten sich gegenseitig.

Antideutsch ist für mich jeder, der bewusst und in voller Absicht dem Land und seinen Leuten Schaden zufügt. Sei es durch übles Rumgerede, durch Abzocke oder sonstiges Asoziales Verhalten.

nicht ärgern, nur wundern...
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
18.09.2012, 16:28
Beitrag: #50
RE: Antideutsch sein
(17.09.2012 21:14)krasnaja schrieb:  maxdorfer, für dich mögen ja Fußballspiele höchste Prioritäten haben, für mich ist Fußball, selbst bei der Weltmeisterschaft, noch nicht einmal wichtig, Sicher liegen nicht nur aus diesem Grunde zwischen uns beiden Welten,

Nein, nicht wirklich, Fußball-Veranstaltung interessieren mich höchstens mal ein bisschen, aber vermutlich nicht viel mehr als dich.

(17.09.2012 21:14)krasnaja schrieb:  Vielleicht hast Du es noch nicht erkannt, dass es hier nicht um den Austragungsort einer Sportveranstantung ging sondern um die gemeinsame Freude von Türken und Deutschen am Sport. Und genau DAS ist gelungene Integration, dass sich Türken in Deutschland über einen Sieg Deutschland freuen können , auch über das eigene Land.

Das ist schön. Aber ich wurde jetzt eben auf diesen einen Fehler in deinen Beiträgen hingewiesen. Wie soll ich sicher sein, dass es nicht noch viel mehr und größere sind? Ich weiß nicht ob besagte Türken in dem Auto bei einem Fußballspiel Deutschland-Türkei immer noch auf deutscher Seite gewesen wären.

(17.09.2012 21:14)krasnaja schrieb:  Wenn Du völlig uninformiert behauptest, dass es "mittlerweile dazu gekommen ist, dass sich immer mehr Leute ihres Landes schämen" dann redest Du Humburg.

Ich habe mich darüber schon sehr genau informiert und könnte dir auch einen längeren Beitrag dazu (in Stichpunkten) liefern, mit Quellen, versteht sich.
Ich sage ja nicht, dass es alle sind, aber wenn du in Ludwigshafen in dem Stadtteil neben meiner Schule abends laut rufst "Ich bin Deutscher", dann ist es garantiert das letzte Mal, dass du das rufst.
Es mag ja sein, dass die dortigen Bewohner gar nicht mal etwas gegen Deutsche haben, aber dass diese stolz auf ihr Land sind, das ist schon zu viel.

Wie kommst du zu der Meinung, dass es in Deutschland KEINE Leute gibt, die sich ihres Landes schämen? Umfrage? Studie? wissenschaftlicher Artikel?

Das einzige, was an meinem Satz, den du zitierst, falsch sein könnte, ist das "immer mehr". Ich weiß nicht, ob es wirklich immer mehr werden, aber mir kommt es zumindest so vor.

(17.09.2012 21:14)krasnaja schrieb:  Dein Beitrag ist viel zu nebulös: einige Ausländer hetzen gegen Deutsche, (zum Glück schießt du dann den Satz nach: aber nicht alle)
Es ist wie mit den Deutschen, einige sind Mörder, aber nicht alle.
Fällt nun der Groschen ?

Ich verstehe echt nicht, was du meinst.
Einige Ausländer hetzten gegen Deutsche, ABER NICHT ALLE.
Einige Deutsche sind Mörder, ABER NICHT ALLE.
Stimmt doch beides.
Es ist traurig, dass ich diesen Nachtrag extra noch mal hinschreiben muss, eigentlich sollte ja schon das Wort "Einige" alles aussagen.
Welcher Groschen soll jetzt noch fallen?

Wäre ich Antiquar, ich würde mich nur für altes Zeug interessieren. Ich aber bin Historiker, und daher liebe ich das Leben. (Marc Bloch)
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
18.09.2012, 20:04
Beitrag: #51
RE: Antideutsch sein
Als heute der Armutsbericht veröffentlicht wurde, ist mir eingefallen, wen oder was ich so richtig schön antideutsch finde- Leute, die ihr Vermögen als Deutscher gemacht haben und sich dann einen Wohnsitz im Ausland suchen und den zweitwohnsitz hier, damit sie hier keine Steuern zahlen müssen...

Auf dem Grabstein dess Kapitalismus wird stehen: "Zuviel war nicht genug"
Volker Pispers
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
18.09.2012, 21:54
Beitrag: #52
RE: Antideutsch sein
(18.09.2012 20:04)Bunbury schrieb:  Als heute der Armutsbericht veröffentlicht wurde, ist mir eingefallen, wen oder was ich so richtig schön antideutsch finde- Leute, die ihr Vermögen als Deutscher gemacht haben und sich dann einen Wohnsitz im Ausland suchen und den zweitwohnsitz hier, damit sie hier keine Steuern zahlen müssen...

So wie der deutsche aber auch der österreichische Staat mit Steuergeldern umgeht, wird die Steuermoral nicht gerade gehoben.

Die aktuelle Finanzpolitik sorgt mit ihrer massiven Geldmengenausweitung dafür, dass sich überschuldete Staaten an den angesparten Vermögen gütlich tun.

Zudem liegt es in der Natur des Menschen, seine Schäfchen ins Trockene zu bringen und solange das auf rechtsstaatlichem Weg passiert, ist auch nichts dagegen einzuwenden.

Und ehrlich:
Wer hält sich im Kleinen an diese moralischen Standards? Meiner Erfahrung nach fast niemand.

Du hast zb. noch nie eine Reinigungskraft, eine Babysitterin oder einen Handwerker "schwarz" beschäftigt?

Du bestehst bei sämtlichen Dienstleistungen, die du in Anspruch nimmst, auf eine ordnungsgemäße Rechnung?

Der von dir angeführte Punkt hat ausschließlich opportunistische, sprich monetäre Motive, oder glaubst du wirklich, das Interesse jener sog. "Steuerflüchtlinge" liegt in einem Hass bzw. Ablehnung Deutschlands begründet?Huh

Nur wenn du diese Frage mit "ja" beantworten kannst, liegt Germanophobie vor.Rolleyes

ZZ flüchten angesichts der jüngsten politischen Kampagne von Hollande eine ganze Reihe von Reichen aus Frankreich (und nehmen Vermögen und Arbeitsplätze mit), vorallem nach GB, und das tun sie bestimmt nicht aus Hass auf die eigene Nation.

Außerdem gehört freier Personen- und Kapitalverkehr neben dem freien Warenverkehr zu dem Grundfreiheiten der EU.

MfG, Titus Feuerfuchs
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
18.09.2012, 22:55
Beitrag: #53
RE: Antideutsch sein
Ob das als Ausrede für Steuerflucht herhalten sollte? Huh

Der vernetzte Mensch von heute gerät in Gefahr,
die globalisierte Welt als eine Ansammlung von Zitaten zu erleben.

Doug Mack
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
18.09.2012, 23:18
Beitrag: #54
RE: Antideutsch sein
Ich sehe, unter "antideutsch" kann man vieles verstehen.

Nein, diese "steuerflüchtigen", wie Titus sie so nett umschreibt, als wären sie von Notwehr gezwungen, hassen Detuschland nicht. Sie haben hier die Schule besucht, die von anderen bezahlt wurden, die nicht die Möglichkeit haben, sich ins Ausland zu flüchten, die Infrastrukturen hier genutzt, um zu werden, was sie sind- aber weil der Staat das Geld nicht so ausgibt, wie es den Herrschaften paßt, braucht man auch nichts zurückgeben und kann sein Vermögen ruhig ins Ausland schaffen...

Nun, ja, ich für mich nenne so etwas dann schon mal antideutsch... Aber da wir ja in einem freien Land leben, kann das jeder so halten, wie er will.Wink

Auf dem Grabstein dess Kapitalismus wird stehen: "Zuviel war nicht genug"
Volker Pispers
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
19.09.2012, 00:00
Beitrag: #55
RE: Antideutsch sein
(18.09.2012 22:55)Viriathus schrieb:  Ob das als Ausrede für Steuerflucht herhalten sollte? Huh

Von einer Ausrede kann überhaupt nicht gesprochen werden.
Es geht um eine differenziertere Betrachtungsweise der Kausalitäten.

Die von mir aufgezählten Punkte sind evident, du bist eingeladen, auf diese im Detail einzugehen, statt vage Mutmaßungen aufzustellen.Wink

MfG, Titus Feuerfuchs
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
19.09.2012, 00:01
Beitrag: #56
RE: Antideutsch sein
(18.09.2012 23:18)Bunbury schrieb:  Ich sehe, unter "antideutsch" kann man vieles verstehen.

Nein, diese "steuerflüchtigen", wie Titus sie so nett umschreibt, als wären sie von Notwehr gezwungen, hassen Detuschland nicht. Sie haben hier die Schule besucht, die von anderen bezahlt wurden, die nicht die Möglichkeit haben, sich ins Ausland zu flüchten, die Infrastrukturen hier genutzt, um zu werden, was sie sind- aber weil der Staat das Geld nicht so ausgibt, wie es den Herrschaften paßt, braucht man auch nichts zurückgeben und kann sein Vermögen ruhig ins Ausland schaffen...

Nun, ja, ich für mich nenne so etwas dann schon mal antideutsch... Aber da wir ja in einem freien Land leben, kann das jeder so halten, wie er will.Wink

Mit dieser Argumentation bekam einer meiner Neffen einst eine schlechte Note. Er war der einzige in seiner damaligen Klasse, der einen bekannten Formel-1-Rennfahrer aus o.g. Gründen nicht als Vorbild benennen wollte. Naja, die Lehrerin fuhr mit 'nen roten Trabi mit entsprechenden Aufkleber ... da wäre mein Neffe wohl besser beraten gewesen, ein bisschen zu heucheln.

"Geschichte erleuchtet den Verstand, veredelt das Herz, spornt den Willen und lenkt ihn auf höhere Ziele." Cicero
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
19.09.2012, 00:42
Beitrag: #57
RE: Antideutsch sein
(18.09.2012 23:18)Bunbury schrieb:  Ich sehe, unter "antideutsch" kann man vieles verstehen.

Nein, diese "steuerflüchtigen", wie Titus sie so nett umschreibt, als wären sie von Notwehr gezwungen, hassen Detuschland nicht. Sie haben hier die Schule besucht, die von anderen bezahlt wurden, die nicht die Möglichkeit haben, sich ins Ausland zu flüchten, die Infrastrukturen hier genutzt, um zu werden, was sie sind-

Das hat zwar mit dem 3D m.E. nichts zu tun, aber gehen wir in medias res.

Die deutsche Infrastruktur wird von Reichen überproportional finanziert. Um ins Ausland "flüchten" zu können, müssen sie ja auch mal in D gelebt und Steuern gezahlt haben.

Aber bevor wir uns von an den Neidinstinkt appellierenden linken Parolen blenden lassen, begeben wir uns ins Reich der Fakten.

Zahlen dazu:
Die reichsten 10% zahlen 50%, das reichste Prozent 20% des Steueraufkommens.

Die Details:
[Bild: 2342617498.jpg]

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/re...90750.html


Dein Argument ist also Schall und Rauch.

(18.09.2012 23:18)Bunbury schrieb:  aber weil der Staat das Geld nicht so ausgibt, wie es den Herrschaften paßt, braucht man auch nichts zurückgeben und kann sein Vermögen ruhig ins Ausland schaffen...

Verdrehe mir nicht die Worte im Mund. Das ist eine von mehreren Erklärungen für miese Steuermoral, mehr nicht.

(18.09.2012 23:18)Bunbury schrieb:  Nun, ja, ich für mich nenne so etwas dann schon mal antideutsch... Aber da wir ja in einem freien Land leben, kann das jeder so halten, wie er will.Wink

Ja.Wink

Dazu noch eine Frage an dich:

Siehst du Steuerflüchtlinge generell als Heimathasser, also z.B. auch die, welche aus Griechanland,Italien oder Frankreich fliehen (alles sehr aktuelle Beispiele), oder trifft das nur auf die Deutschen zu?

Verfolgt man diese Argumentation weiter, könnte man auch fragen, ob diejenigen, die sich statt eines VWs einen Peugeot kaufen, ebenfalls antideutsch sind...

MfG, Titus Feuerfuchs
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
19.09.2012, 00:47
Beitrag: #58
RE: Antideutsch sein
(19.09.2012 00:01)Sansavoir schrieb:  
(18.09.2012 23:18)Bunbury schrieb:  Ich sehe, unter "antideutsch" kann man vieles verstehen.

Nein, diese "steuerflüchtigen", wie Titus sie so nett umschreibt, als wären sie von Notwehr gezwungen, hassen Detuschland nicht. Sie haben hier die Schule besucht, die von anderen bezahlt wurden, die nicht die Möglichkeit haben, sich ins Ausland zu flüchten, die Infrastrukturen hier genutzt, um zu werden, was sie sind- aber weil der Staat das Geld nicht so ausgibt, wie es den Herrschaften paßt, braucht man auch nichts zurückgeben und kann sein Vermögen ruhig ins Ausland schaffen...

Nun, ja, ich für mich nenne so etwas dann schon mal antideutsch... Aber da wir ja in einem freien Land leben, kann das jeder so halten, wie er will.Wink

Mit dieser Argumentation bekam einer meiner Neffen einst eine schlechte Note. Er war der einzige in seiner damaligen Klasse, der einen bekannten Formel-1-Rennfahrer aus o.g. Gründen nicht als Vorbild benennen wollte. Naja, die Lehrerin fuhr mit 'nen roten Trabi mit entsprechenden Aufkleber ... da wäre mein Neffe wohl besser beraten gewesen, ein bisschen zu heucheln.

Da war der meinige D-Lehrer anno dazumal weitaus fairer. Er sagte mir, meine Sichweise sei absolut nicht die seine, aber da ich so gut und schlüssig argumentiert und geschrieben habe, würde er mir trotzdem eine gute Note geben.

MfG, Titus Feuerfuchs
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
19.09.2012, 09:21
Beitrag: #59
RE: Antideutsch sein
(19.09.2012 00:01)Sansavoir schrieb:  
(18.09.2012 23:18)Bunbury schrieb:  Ich sehe, unter "antideutsch" kann man vieles verstehen.

Nein, diese "steuerflüchtigen", wie Titus sie so nett umschreibt, als wären sie von Notwehr gezwungen, hassen Detuschland nicht. Sie haben hier die Schule besucht, die von anderen bezahlt wurden, die nicht die Möglichkeit haben, sich ins Ausland zu flüchten, die Infrastrukturen hier genutzt, um zu werden, was sie sind- aber weil der Staat das Geld nicht so ausgibt, wie es den Herrschaften paßt, braucht man auch nichts zurückgeben und kann sein Vermögen ruhig ins Ausland schaffen...

Nun, ja, ich für mich nenne so etwas dann schon mal antideutsch... Aber da wir ja in einem freien Land leben, kann das jeder so halten, wie er will.Wink



Mit dieser Argumentation bekam einer meiner Neffen einst eine schlechte Note. Er war der einzige in seiner damaligen Klasse, der einen bekannten Formel-1-Rennfahrer aus o.g. Gründen nicht als Vorbild benennen wollte. Naja, die Lehrerin fuhr mit 'nen roten Trabi mit entsprechenden Aufkleber ... da wäre mein Neffe wohl besser beraten gewesen, ein bisschen zu heucheln.

Für einige Zeitgenossen ist jedes Mittel recht, für x-beliebige Personenkreisen ein schmähliches antideutsches Verhältnis zu insinuieren, nur um das behauptete generelle antideutsche Verhalten der Deutschen demonstrativ zu vermitteln.
Diese Zeitgenossen würden sogar argumentativ eine Geschwindigkeitsübertretung, ein Falschparken DARUM als antideutsch bezeichnen, weil damit gegen deutsche Gesetze verstoßen wird.

Ja selbst DIEJENIGEN, die aus der sog. linksautonomen Szene kommen, die lauthals ihre Ablehnung gegenüber Deutschland herausposauen, selbst DIEJENIGEN sind ja noch nicht einmal wirklich antideutsch, weil sie morgens genüsslich Brötchen mit Butter und Marmelade und nen Pott Kaffee in der trauten Gemeinsamkeit der Wohngemeinschaft zelebrieren.

Jeder kennt doch die Frühstücksgebaren in anderen Länder, in Frankreich der Kaffee an der Ecke, das Croissant eingetunkt, die Gauloise dazu,
English breakfast mit ham an egg.
Unsere sog. "Deutschenhasser" zelebrieren Deutsches Frühstück.

Die Einzigen, die wirklich antideutsch sind, dass sind die Rechtspopulisten, die sich mit ihrem vermeindlichen Einsatz für Deutschland gegen unser Land wenden, es im Ausland in Misskredit bringen, die aktuelle Haltung "Pro Deutschland" zeigt es.

Dass man sich in einigen Ländern wieder voll Abscheu von Deutschland abwendet ist das Werk dieser Rechtspopulisten
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
19.09.2012, 09:34
Beitrag: #60
RE: Antideutsch sein
(19.09.2012 09:21)krasnaja schrieb:  Jeder kennt doch die Frühstücksgebaren in anderen Länder, in Frankreich der Kaffee an der Ecke, das Croissant eingetunkt, die Gauloise dazu,
English breakfast mit ham an egg.
Unsere sog. "Deutschenhasser" zelebrieren Deutsches Frühstück.

Da sind wir doch endlich bei konkreten Fakten. An den Eßgewohnheiten und Vorlieben kann man regionale und nationale Unterschiede ganz gut festmachen. Smile
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
Antwort schreiben 


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste

Kontakt    |     Startseite    |     Nach oben    |     Zum Inhalt    |     SiteMap    |     RSS-Feeds