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Lilienthals Flieger im Windkanal Presseschau
26.05.2016, 13:52
Beitrag: #21
RE: Lilienthals Flieger im Windkanal Presseschau
Zitat: Die DDR hatte doch gar nicht die Mittel, den Jet wirklich zu Ende zu entwickeln und eine Serienfertigung aufzubauen

Irrtum
die Serie war doch schon angelaufen.

Nur haben die Sowjets da bemerkt, dass ihre inzwischen aufgebauten Kapazitäten auch für den Bau von Zivilflugzeugen ausreichen, und haben ihre Zusagen allesamt zurückgezogen.

Das war im Westen aber auch keinen Deut anders, was ging inder Zivilluftfahrt mit "Made in Germany" vor dem Airbus?
Ein Muckenseggele weniger als NICHTS.

Hätt Adam unser Bier besessen, er hätt den Apfel nicht gegessen.
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27.05.2016, 12:33
Beitrag: #22
RE: Lilienthals Flieger im Windkanal Presseschau
Zur Baade 152 gab es sogar schon einen Promo-Film:
https://www.youtube.com/watch?v=_cURB_AEoR4
Und typisch Werbung: Veralbert wurde man auch noch! Der Passagierraum ist natürlich nur eine Attrappe.

Für 28 Passagiere ausgelegt. Also eher eine "Chartermaschine" als ein Linienjet. Auf dem Gebiet war auch Dornier aktiv.

Was ich so gefunden habe: Die Beteiligten beurteilten den Flieger als "seiner Zeit voraus", wohlwollend neutrale Beobachter eher als unfertig, Kritiker als hoffnungslos veraltet. An einen verpassten großen Wurf glaube ich nicht. Typisch für die DDR der 60er Jahre waren interessante Prototypen, auch im Automobilbereich, die sich nie dem harten Prüfstand des realen Lebens stellen mussten.

"Es gibt nur eine Sache die größer ist als die Liebe zur Freiheit: Der Hass auf die Person, die sie dir weg nimmt."(Che Guevara)
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27.05.2016, 18:47
Beitrag: #23
RE: Lilienthals Flieger im Windkanal Presseschau
(27.05.2016 12:33)Triton schrieb:  Zur Baade 152 gab es sogar schon einen Promo-Film:
https://www.youtube.com/watch?v=_cURB_AEoR4
Und typisch Werbung: Veralbert wurde man auch noch! Der Passagierraum ist natürlich nur eine Attrappe.

Für 28 Passagiere ausgelegt. Also eher eine "Chartermaschine" als ein Linienjet. Auf dem Gebiet war auch Dornier aktiv.

Was ich so gefunden habe: Die Beteiligten beurteilten den Flieger als "seiner Zeit voraus", wohlwollend neutrale Beobachter eher als unfertig, Kritiker als hoffnungslos veraltet. An einen verpassten großen Wurf glaube ich nicht. Typisch für die DDR der 60er Jahre waren interessante Prototypen, auch im Automobilbereich, die sich nie dem harten Prüfstand des realen Lebens stellen mussten.


Die Sowjets hatten zeitweilig vor, die Flugzeuge für die Zivilluftfahrt bei ihren Satelliten bauen zu lassen, wie das bis zum Ende des Sowjetimperiums bei der Hendelsflotte tatsächlich geschah.
Sowjetwerften bauten Kriegsschiffe, fast ausschließlich, den Bedarf der Handelsflotte deckte man bei den Satelliten.

Baade war zuvor in Leitender Stellung bei Junkers, leitete bis in die 50er Jahre hinein ein Entwicklungsteam das Junkers-Bomber-Projekte für die Sowjets fertigentwickelte.
Er war soweit ich das beurteilen kann, schon der richtige Mann am richtigen Platz.

Das Verhängnis für die 152 war eben, dass die Sowjets ihre Passagierfkugzeuge dann doch selbst bauten.

Hier ist übrigens das erste in der BRD in Serie gebaute Düsenflugzeug für den Zivilverkehr. HFB Hansa 320 Vulgo "Hansajet" 12 Passagiere.

https://de.wikipedia.org/wiki/HFB_320

aus dem Link:
Zitat:Der Erstflug der HFB 320 fand am 21. April 1964 statt. Im Rahmen der Flugerprobung stürzte einer der Prototypen am 12. Mai 1965 unweit von Torrejón de Ardoz in Spanien bei Überziehversuchen ab (sog. „Anti-Stall-Versuche“; siehe auch Strömungsabriss). Bei diesem Flugversuch kam die HFB 320 in ein Flachtrudeln und damit die Höhenflosse (T-Leitwerk) in einen von der Strömung abgeschirmten Bereich. Damit war das Höhenruder wirkungslos und das Flachtrudeln konnte nicht mehr beendet werden. Als letzte Maßnahme lösten die Piloten den Bremsschirm aus, was jedoch ohne ausreichende Wirkung blieb. Der Testpilot Loren Davis kam dabei ums Leben. Der zweite Testpilot Hans Bardill konnte sich mit dem Fallschirm rette

Hätt Adam unser Bier besessen, er hätt den Apfel nicht gegessen.
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