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Vom Sprung zum Flug + der Schneider von Ulm
13.08.2015, 18:42
Beitrag: #1
Vom Sprung zum Flug + der Schneider von Ulm
Wer kennt ihn nicht, den Schenider von Ulm, Albrecht Berblinger
Der fliegen wollte, es aber nicht konnte, und in die Donau fiel.
Zahllose Romane Filme und Hörspiele befassen sich mit ihm. Der bekannteste von Max Eyth.

Die historische Person Berblingers ist hinter all diesen "Romanen" längst verschwunden.

Wobei, Grund und Anlass meines aktullen Posts, in einem dieser Romane über Berblinger, lässrt der Schreiber die Flügel Berblingers beim Lumpenhandel landen.
Roman, also schon OK,
der Fakt ist aber viel dramatischer, das Fluggerät Berblingers wurde verbrannt.
Kontinentalsperre! das Bambusgerüst, das Berblinger viel Geld gekostet hatte, wurde als "Britisch" entlarvt.
Und was passiert in enem solchen Fall? Die Organe werden tätig, nach Rechtslage.
Und mit einem Haufen anderer englischer Waren wurden Berblingers Flügel unter zollamtlicher Aufsicht ein Raub der Flammen.

Noch zum Schluss des Posts, Berblinger ist geflogen,
inzwischen definitiv nachgewiesen. Er wusste aber nicht warum es ihm gelngen war, resp.er hatte falsche Vorstellungen davon.
Und darum hat er sich zu dem Sturzflug über die Donau verleiten lassen.
Erst vor ein paar Jahren ist an der historischen Stelle ein Flug über die Donau gelungen, Mit knapper Not, wie wir Schwaben sagen, wäre die Donau einen halben Meter breiter, wäre es auch mit Hightech des 21. Jahrhunderts nicht gelungen.
Die Winde an der Stelle sind überaus ungünstig, und Thermik gibt es über Wasser ja eh keine.

Wobei,
die meisten großen Erfindungen wurden gemacht, ohne dass der Erfinder die wissenschaftlichen Grundlagen kannte.
Warum Drais (still biste, Arkona) auf zwei Rädern fahren konnte, und alle vor ihm nicht, wusste keiner.
Der physikalische Effekt durch den es möglich wird, wurde erst ca. 100 Jahre nach Drais entdeckt.

Hätt Adam unser Bier besessen, er hätt den Apfel nicht gegessen.
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27.08.2015, 12:50
Beitrag: #2
RE: Vom Sprung zum Flug + der Schneider von Ulm
Im Wiki-Artikel zu Berblinger, dem Schneider von Ulm, war die Tränenrührende Geschichte zu lesen, dass man bei Berblingers Tod die Flügel bei ihm auf dem Dachboden gefunden hätte.

Ich habe mir erlaubt dies richtigzustellen,
die Flügel, er hatte 4 Sätze, wurden als britische Ware (Bambus, Fischbein usw.) mit vielen anderem auf einem großen Scheiterhaufen in Ulm öffentlich verbrannt. Als allgemeine Maßnahme im Zuge der Kontinentalsperre.

Man hat Quellen von mir verlangt, die ich natürlich liefern konnte. Und jetzt stehts drin.

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