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Hohe Arbeitslosenrate:
02.02.2015, 12:30
Beitrag: #1
Hohe Arbeitslosenrate:
Die Zahl der Arbeitslosen ist im Januar so hoch wie nie in Österreich. Diese Aussage liest man jetzt, so mein Eindruck schon seit Monaten. Und es ist keineswegs ein Problem aus Österreich, denn wir stehen im EU-Vergleich noch ganz gut da. Diese Aussage hört man meist auch von der Regierung „wir nehmen das Problem ernst, man muss aber auch sehen, das man im EU-Vergleich gut dasteht (ein Detail am Rande: Von der heute Regierenden SPÖ hörte man als sie noch in der Opposition waren, auf diese Aussage „davon können sich die betroffenen auch nichts kaufen“).

Nun zu meiner Frage: Was denkt ihr wären Lösungsansätze um aus dem ganzen wieder rauszukommen? Kann man das Problem lösen oder ist es künftig so, dass die heutigen 10,5% (Österreich im Januar laut ORF-Teletext) eh schon normal sein werden.

Freue mich auf eine spannende Diskussion.
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02.02.2015, 12:32
Beitrag: #2
Warum Europa Allgemein:
Habe das Thema absichtlich in Europa Allgemein gegeben, denn auch wenn das "in Europa gehts noch viel schlechter" eher eine Ausrede ist, ist es so das andere Länder hier weit höhere Probleme haben, als Österreich. Es soll also auch um diese gehen.

Interessant wäre es auch über die Folgen der hohen Arbeitslosenzahlen zu diskutieren.
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03.02.2015, 00:00
Beitrag: #3
RE: Hohe Arbeitslosenrate:
Arbeitslosigkeit ist ein relativer Begriff, je nachdem, welche Basis man zugrundelegt. Nimmt man alle im erwerbsfähigen Alter, also von 18 - 65, ist die Quote hoch, jedenfalls wenn man die sozialversicherungspflichtigen Vollzeit-Beschäftigungsverhältnisse als Ziel ansetzt.

Die vielen Minijobs, Selbständigkeiten, Subunternehmer, Franchisenehmer und was es sonst noch so alles gibt, um den Arbeitsmarkt zu diversifizieren, machen die Einschätzung undurchsichtig.

Außerdem müssen wir uns nichts vormachen, die Technik hat nicht nur mit Industrierobotern fast komplett die Fertigung von Industriegütern übernommen. Auch die Landwirtschaft und die gesamte Lebensmittelerzeugung kann heute fast ohne Menschen erledigt werden, von ein paar Sonderkulturen mal abgesehen. In Verwaltung und Dienstleistung ersetzen Computer und Selbstbedienungssysteme die menschliche Dienstleistung und persönliche Beratung.
In nicht allzu ferner Zukunft werden auch Transporte ohne menschliche Fahrer möglich sein.
Was bleibt da noch?
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03.02.2015, 11:24
Beitrag: #4
RE: Hohe Arbeitslosenrate:
Ich sehe vor allem ein Problem darin, daß durch die voranschreitende Technik nicht nur immer mehr Arbeitsplätze abgebaut werden- vorgestern kam die Meldung von VW in Zukunft in der Fertigung mehr Roboter einsetzen zu wollen (und nein, natürlich werden damit keine Arbeitsplätze vernichtet- wers glaubt haha...)- sondern daß immer mehr Arbeitsplätze sinnentleert werden und somit die gut ausgebildeten Menschen, die immer gefordert werden, gnadenlos unterfordern. Man wird zu Bedienern von Programmen degradiert.

Ich lese gerade ein hochinteressantes Buch "geplanter Verschleiss"- dort wird beschrieben, daß Ingenieure heute nicht mehr unbedingt die Aufgabe haben, Produkte weiterzuentwickeln, sondern eher, sie so zu konstruieren, daß sie nach einer bestimmten Zeit kaputt gehen.

Beides sind Faktoren, die das kreative Potential der Menschen völlig brach liegen lassen und somitKreativität und Weiterentwicklung hemmen. Und ohne Kreativität und Weiterentwicklung ist eine weiter ansteigende Arbeitslosenrate vorhersehbar. Kosten müssen gesenkt werden. Der mensch ist das teuerste im Prozess. Also muss der Mensch durch Technik ersetzt werden. Übrig bleibt die Dienstleistungsbranche. Da zahlt aber keiner wirklich gut.
Nee, ich bin da höchst pessimistisch....

Auf dem Grabstein dess Kapitalismus wird stehen: "Zuviel war nicht genug"
Volker Pispers
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03.02.2015, 13:51
Beitrag: #5
RE: Hohe Arbeitslosenrate:
Sehr interessante Ansätze, ein Grund warum ich diesen Tread eröffnet habe ist, dass es mich etwas ärgert, das ein Thema von dem so viele Menschen betroffen sind, so unter den Tisch gekehrt wird. Las zur gestern veröffentlichten Statistik kein einziges Politikerinterview. Dachte vielleicht in den abendlichen Diskussionssendungen, aber da ging es lieber um eine Österreichische Pegida-Demo die sowieso nur ein paar hundert Leute anlockte oder um Themen die man in der letzten Zeit schon 1000 mal durchdiskutiert hat.
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03.02.2015, 13:56
Beitrag: #6
RE: Hohe Arbeitslosenrate:
Noch ein Grund für die hohe Arbeitslosigkeit. Viele Arbeiten die 1-2 Generationen vor mir noch in Europa stattgefunden haben, werden heute in „Billiglohnländern“ verrichtet. Man kann sagen fast die gesamte Textilproduktion um nur ein Beispiel zu nennen. Uns bleiben dann natürlich nur die Arbeitsplätze in Verkauf, Marketing, Verwaltung usw. Doch weil es ja ums Geld geht wird auch hier die Anzahl der Arbeitsplätze möglichst gering gehalten. Ein weiterer Grund den ich jetzt nicht nachweisen kann, aber in manchen Ländern durchaus vorstellbar ist, ist das auch die Staaten sparen müssen. Verwaltungen werden verkleinert, Bauprojekte verschoben usw. Das kann auch ein Grund sein, warum sich das ganze seit ein paar Jahren so markant verschlechtert?

Eine Frage ans Forum: Hauptsächlich links stehende Parteien und Gewerkschaften sprechen immer wieder von der „Lösung Arbeitszeitverkürzung“. Was denkt ihr, würde das was bringen?
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03.02.2015, 14:12
Beitrag: #7
RE: Hohe Arbeitslosenrate:
(03.02.2015 11:24)Bunbury schrieb:  Ich sehe vor allem ein Problem darin, daß durch die voranschreitende Technik nicht nur immer mehr Arbeitsplätze abgebaut werden- vorgestern kam die Meldung von VW in Zukunft in der Fertigung mehr Roboter einsetzen zu wollen (und nein, natürlich werden damit keine Arbeitsplätze vernichtet- wers glaubt haha...)- sondern daß immer mehr Arbeitsplätze sinnentleert werden und somit die gut ausgebildeten Menschen, die immer gefordert werden, gnadenlos unterfordern. Man wird zu Bedienern von Programmen degradiert.

Ich lese gerade ein hochinteressantes Buch "geplanter Verschleiss"- dort wird beschrieben, daß Ingenieure heute nicht mehr unbedingt die Aufgabe haben, Produkte weiterzuentwickeln, sondern eher, sie so zu konstruieren, daß sie nach einer bestimmten Zeit kaputt gehen.

Beides sind Faktoren, die das kreative Potential der Menschen völlig brach liegen lassen und somitKreativität und Weiterentwicklung hemmen. Und ohne Kreativität und Weiterentwicklung ist eine weiter ansteigende Arbeitslosenrate vorhersehbar. Kosten müssen gesenkt werden. Der mensch ist das teuerste im Prozess. Also muss der Mensch durch Technik ersetzt werden. Übrig bleibt die Dienstleistungsbranche. Da zahlt aber keiner wirklich gut.
Nee, ich bin da höchst pessimistisch....

Die Arbeitsplätze bei VW, Mercedes, also des 2. Sektors machen nicht mal mehr 1/4 der Wirtschaft aus, der 1. Sektor nur noch ein 1/100. https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/...rw013.html
Die können wir also vernachlässigen.

Fast 75 % arbeiten in D im 3. Sektor, den Dienstleistungen. Darin ist alles enthalten, Handel, Transport, Gastronomie, Verwaltung, Banken aber auch Pflege, Gesundheit, Bildung.
Der privatwirtschaftliche Teil des 3. Sektors ist in den letzten Jahrzehnten bereits ausgiebig auf Effizienz gebürstet worden, wie du das beschrieben hast, mit den sinnentleerten Prozessen als Computerbediener, in teilautomatisierten Call-Centern oder, oder....
Auch in die öffentliche Verwaltung werden solche Prozesse übernommen, ist ja klar, weil auch dort Geld gespart werden muß.
Für mich wären die Sektoren klarer, wenn man den infrastrukturellen Teil, also öffentliche Dienste, öffentlichen Transport, Pflege, Krankenversorgung und Bildung gesondert betrachten würde. Dieser 4. Sektor ist auf Steuereinnahmen oder Solidarleistungen angewiesen. Diese fehlen zunehmend, weil Maschinen, Roboter und Computerprogramme daran nur sehr indirekt zu beteiligen sind. Die brauchen nämlich keine Krankenpflege, Altersversorgung und gute Schulbildung.
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03.02.2015, 14:46
Beitrag: #8
RE: Hohe Arbeitslosenrate:
(03.02.2015 13:56)WDPG schrieb:  Eine Frage ans Forum: Hauptsächlich links stehende Parteien und Gewerkschaften sprechen immer wieder von der „Lösung Arbeitszeitverkürzung“. Was denkt ihr, würde das was bringen?
Nur theoretisch ja, da ist das eine einfache Rechnung. Habe ich zu wenig Arbeit, kürze ich die Arbeitszeit und alle haben mehr Freizeit. Das funktioniert leider nur in der Utopie, denn Menschen bringen unterschiedliche Fähigkeiten in den Arbeitsprozess ein, also wird immer sortiert werden, auch nach dem Preis.
Die Textilindustrie ist ja nicht nach Fernost verlagert worden, weil die Deutschen nicht nähen konnten und wollten, sondern weil sie davon in D auskömmlich leben wollten.
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03.02.2015, 15:52
Beitrag: #9
RE: Hohe Arbeitslosenrate:
(03.02.2015 14:12)Renegat schrieb:  Die Arbeitsplätze bei VW, Mercedes, also des 2. Sektors machen nicht mal mehr 1/4 der Wirtschaft aus, der 1. Sektor nur noch ein 1/100. https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/...rw013.html
Die können wir also vernachlässigen.

Weiß ich nicht. Ein Viertel der Wirtschaft ist immer noch eine Größe, die wichtig ist...

(03.02.2015 14:12)Renegat schrieb:  Für mich wären die Sektoren klarer, wenn man den infrastrukturellen Teil, also öffentliche Dienste, öffentlichen Transport, Pflege, Krankenversorgung und Bildung gesondert betrachten würde. Dieser 4. Sektor ist auf Steuereinnahmen oder Solidarleistungen angewiesen. Diese fehlen zunehmend, weil Maschinen, Roboter und Computerprogramme daran nur sehr indirekt zu beteiligen sind. Die brauchen nämlich keine Krankenpflege, Altersversorgung und gute Schulbildung.

Wobei da auffällt, daß abgesehen von bestimmten Lehrergruppen, alle von dir genannten Berufe sauschlecht bezahlt werden... Tja, der Dienst am Menschen ist dne Menschen halt nicht so viel Wert wie der Dienst am Kapital...

Auch der Arbeitgeber Staat verhält sich inzwischen ja zunehmend mieser. Kürzlich habe ich einen Bericht über Erzieher gesehen, die über Jahre hinweg keine Festanstellung erhielten.Junge Menschen, denen damit regelrecht die Möglichkeit genommen wird, sich etwas eigenes aufzubauen. Wer vermietet schon eine Wohnung an jemanden, der nur einen Jahresvertrag hat? Wer gründet dann eine Familie, wenn er nur einen Jahresverstrag hat?
Mit Lehrern ist es nicht besser- die bekommen einen Arbeitsvertrag vom 1. Schultag bis zum letzten. In der Regel also 10 1/2 Monate. Anderthlab Monate müssen sie sich arbeitslos melden. Bekommen aber kein Arbeitslosengeld, weil sie ja kein Jahr eingezahlt haben. An der hiessien grundschule wurde eine Lehrerin nach den Ferein nicht wieder eingestellt, weil sie dann eine Festanstellung hätte bekommen müssen. Also wird sie in frühestens zwei Jahren wieder eingestellt. Und ist zwei Jahre arbeitslos.
Der Staat geht hier also mit sauschlechtem Beispiel voran...

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03.02.2015, 16:02
Beitrag: #10
RE: Hohe Arbeitslosenrate:
(03.02.2015 14:46)Renegat schrieb:  
(03.02.2015 13:56)WDPG schrieb:  Eine Frage ans Forum: Hauptsächlich links stehende Parteien und Gewerkschaften sprechen immer wieder von der „Lösung Arbeitszeitverkürzung“. Was denkt ihr, würde das was bringen?
Nur theoretisch ja, da ist das eine einfache Rechnung. Habe ich zu wenig Arbeit, kürze ich die Arbeitszeit und alle haben mehr Freizeit. Das funktioniert leider nur in der Utopie, denn Menschen bringen unterschiedliche Fähigkeiten in den Arbeitsprozess ein, also wird immer sortiert werden, auch nach dem Preis.
Die Textilindustrie ist ja nicht nach Fernost verlagert worden, weil die Deutschen nicht nähen konnten und wollten, sondern weil sie davon in D auskömmlich leben wollten.

Eine Arbeitszeitverkürzung wäre durchaus möglich und auch sinnvoll.
Die unterscheidlichen Fertigkeiten, die du ansprichst, werden ja gerade durch den Einsatz von Technik immer weiter angeglichen. Künftig wird es nur noch drei Fertigkeitsstufen geben- die die Technik ausführen, die die sie in geringem Maß beeinflussen und die, die sie programmieren.

Eine Arbeitszeitverkürzung wäre möglich. Dazu wäre es aber nötig, sich von dem Märchen "Wachstum schafft Arbeitsplätze" zu verabschieden. Das Wachstum, das wir derzeit haben, wird durch verdeckte Preiserhörungen erzeugt. Nichts anderes ist es nämlich, wenn Wachstum dadurch "generiert" wird, daß der Verschleiß vorprogrammiert wird. Aber das ist schon wieder eine neue Wirtschaftstheorie... Eine, die an dem Grundgedanken ansetzt, daß die Wirtschaft dazu da ist, das Leben der Menschen angenehm zu machen und ihnen zu dienen.
Wenn man es genau betrachtet, ist es nämlich mittlerweile genau umgekehrt...

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04.02.2015, 11:40
Beitrag: #11
RE: Hohe Arbeitslosenrate:
Wenn man über Arbeitslosigkeit redet, muss man auch über die Arbeitslosigkeit reden, die in keiner Statistik auftauchen.
In Deutschland ist die Arbeitslosigkeit auch einfach deshlab verdammt niedrig, weil ein nicht unerheblicher Anteil der Arbeitslosen gar nicht in der Statistik drin steht.
Ich hatte jetzt in der letzten Woche Gelegenheit, mit rund 50 Frauen zu reden, bei diversen Veranstaltungen. Von diesen 50 Frauen arbeiten 18. Von diesen 18 sind gerade mal 3 (!) mit ihrem Job zufrieden. Die anderen arbeiten auf 450 € Basis, damit sie halt ein bißchen was zu tun haben, bevor ihnen die Decke auf den Kopf fällt. Spaß machts es nicht wirklich, aber wenigstens hockt man nicht den ganzen Tag allein daheim herum. Von den 32, die nicht arbeiten, wollen nur 4 (!) nicht arbeiten. Nur vier sagen aus, daß sie mit Haushalt und Kindern voll ausgelastet und glücklich wären. Alle anderen würden gerne arbeiten. Teilzeit. Vier bis fünf Stunden am Vormittag.
Aber Arbeitsplätze gibt es nicht. Und wenn es sie gibt, dann sind es einfache Bürotätigkeiten, für die man keine großartige Qualikation braucht. Ein bißchen Telefondienst, ein bißchen Word, ein bißchen email. Schlecht bezahlt außerdem. Dann bleiben die, die einen gut verdienenden Mann zu Hause haben, doch lieber zu Hause. Pubertierende Kinder zu erziehen ist nervig genug, da braucht man nicht auch noch einen Sklavenjob mit mieser, meist herablasender Behandlung (den die meisten der arbeitswilligen Frauen schon mal erlebt haben) und mieser Bezahlung.
Die meisten dieser Frauen haben im übrigen Studiert und sind hochgebildet.
Ein gewaltiges Potential, daß durch die Struktur des Arbeitmarktes brach liegt...

Aber andererseits natürlich wieder Wachstum generiert. Denn die Männer verdienen gut, die Frauen sind gelangweilt. Und dann brauchen sie Beschäftigung. Shoppen. Oder Pilates. Oder Yoga. Oder eine 27. Fremdsprache....Und nebenbei- ja, viele von ihnen arbeiten einmal die Woche irgendwo ehrenamtlich....

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04.02.2015, 15:02
Beitrag: #12
RE: Hohe Arbeitslosenrate:
(03.02.2015 14:46)Renegat schrieb:  Nur theoretisch ja, da ist das eine einfache Rechnung. Habe ich zu wenig Arbeit, kürze ich die Arbeitszeit und alle haben mehr Freizeit. Das funktioniert leider nur in der Utopie, denn Menschen bringen unterschiedliche Fähigkeiten in den Arbeitsprozess ein, also wird immer sortiert werden, auch nach dem Preis.
Die Textilindustrie ist ja nicht nach Fernost verlagert worden, weil die Deutschen nicht nähen konnten und wollten, sondern weil sie davon in D auskömmlich leben wollten.

Stimmt natürlich die Gefahr das erst wieder Arbeitsplätze ins Ausland verlegt werden wäre gegeben. Manche Arbeitsplätze (und das gar nicht so wenige) haben den Vorteil das man sie nicht verlegen kann und im Moment auch noch nicht durch Maschienen ersetzen kann.
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04.02.2015, 15:08
Beitrag: #13
RE: Hohe Arbeitslosenrate:
(03.02.2015 11:24)Bunbury schrieb:  Ich lese gerade ein hochinteressantes Buch "geplanter Verschleiss"- dort wird beschrieben, daß Ingenieure heute nicht mehr unbedingt die Aufgabe haben, Produkte weiterzuentwickeln, sondern eher, sie so zu konstruieren, daß sie nach einer bestimmten Zeit kaputt gehen.

Die Strategie das ein Verschleiss geplant wird ist finde ich vollkommen ideotisch. Bei vielen Dingen weiß man doch schon jetzt, dass die Rohstoffe in nicht allzuferner Zukunft knapp werden, das beschleunigt man durch solche Sachen nur noch. Arbeitsplätze usw. sind wichtig, keine Frage, aber den Planeten wie eine Zitrone nochmals kräftig auszupressen nur um kurzfristig die Illusion geschaffen zu haben ein Problem zu lösen, halte ich für total falsch. Und noch was: Der größte Teil des Produktionssektors liegt nicht in Ländern wie Deutschland oder Österreich, somit bringt das selbst in Richtung Arbeitslosigkeitsbekämpfung in unseren Ländern nicht wirklich viel.
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04.02.2015, 15:19
Beitrag: #14
RE: Hohe Arbeitslosenrate:
(04.02.2015 11:40)Bunbury schrieb:  Aber andererseits natürlich wieder Wachstum generiert. Denn die Männer verdienen gut, die Frauen sind gelangweilt. Und dann brauchen sie Beschäftigung. Shoppen. Oder Pilates. Oder Yoga. Oder eine 27. Fremdsprache....Und nebenbei- ja, viele von ihnen arbeiten einmal die Woche irgendwo ehrenamtlich....

Wobei ich persönlich den Eindruck habe, dass die Anzahl der Frauen, die damit zufrieden sind finanziell von ihrem Mann abhängig zu sein, viel kleiner wurde als z.B. vor 15 oder 20 Jahren.

Die von dir erwähnten Sachen würde ich nicht unbedingt überall verurteilen (denke das tust du auch nicht). Yoga kann gerade für die arbeitende Bevölkerung sehr entspannend sein. Und bei vielen Sektoren möchte ich nicht wissen was wäre wenn wir keine Ehrenamtlichen hätten. Sicher jetzt könnte man sagen: Das sind ja irgendwie auch Arbeitslose, aber ich weiß nicht ob sich z.B. der Staat eine solche Umfangreiche Rettungs- oder Feuerwehrstruktur leisten könnte, wenn er das alles bezahlen müsste. Man würde wohl sparen, mit dem Ergebnis einer Verschlechterung für alle.
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04.02.2015, 18:14
Beitrag: #15
RE: Hohe Arbeitslosenrate:
(04.02.2015 15:08)WDPG schrieb:  
(03.02.2015 11:24)Bunbury schrieb:  Ich lese gerade ein hochinteressantes Buch "geplanter Verschleiss"- dort wird beschrieben, daß Ingenieure heute nicht mehr unbedingt die Aufgabe haben, Produkte weiterzuentwickeln, sondern eher, sie so zu konstruieren, daß sie nach einer bestimmten Zeit kaputt gehen.

Die Strategie das ein Verschleiss geplant wird ist finde ich vollkommen ideotisch. Bei vielen Dingen weiß man doch schon jetzt, dass die Rohstoffe in nicht allzuferner Zukunft knapp werden, das beschleunigt man durch solche Sachen nur noch. Arbeitsplätze usw. sind wichtig, keine Frage, aber den Planeten wie eine Zitrone nochmals kräftig auszupressen nur um kurzfristig die Illusion geschaffen zu haben ein Problem zu lösen, halte ich für total falsch. Und noch was: Der größte Teil des Produktionssektors liegt nicht in Ländern wie Deutschland oder Österreich, somit bringt das selbst in Richtung Arbeitslosigkeitsbekämpfung in unseren Ländern nicht wirklich viel.

Doch natürlich bringt das hier etwas. Wenn die Sachen nämlich wieder so gebaut würden, daß sie zu reparieren wären, dann hättest du auch wieder z.B. den Schuster um die Ecke, der nicht nur Schuhe verkauft, sondern sogar welche repariert. (Würde ich sofort machen. Ich gebe für ein Paar Schuhe gerne 250,oo € aus, wenn ich die immer wieder neu besohlen lassen und so mindestens 10 Jahre tragen kann. Ich hasse Schuhekaufen!!!!)
Das sind nämlich auch Arbeitsplätze, die durch den geplanten Verschleiß vernichtet wurden...

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04.02.2015, 18:24
Beitrag: #16
RE: Hohe Arbeitslosenrate:
(04.02.2015 15:19)WDPG schrieb:  
(04.02.2015 11:40)Bunbury schrieb:  Aber andererseits natürlich wieder Wachstum generiert. Denn die Männer verdienen gut, die Frauen sind gelangweilt. Und dann brauchen sie Beschäftigung. Shoppen. Oder Pilates. Oder Yoga. Oder eine 27. Fremdsprache....Und nebenbei- ja, viele von ihnen arbeiten einmal die Woche irgendwo ehrenamtlich....

Wobei ich persönlich den Eindruck habe, dass die Anzahl der Frauen, die damit zufrieden sind finanziell von ihrem Mann abhängig zu sein, viel kleiner wurde als z.B. vor 15 oder 20 Jahren.

Zufrieden sind da auch nur 4 von 50. Die anderen sind alles andere als zufrieden mit der Situation. Nur- die Jobs, die sie machen könnten, qo-15 Stunden die Woche bei einem Stundenlohn von 8,50 garantieren nun mal keine Unabhängigkeit.

(04.02.2015 15:19)WDPG schrieb:  [Die von dir erwähnten Sachen würde ich nicht unbedingt überall verurteilen (denke das tust du auch nicht).

Ich verurteile das überhaupt nicht. Im gegenteil. Aber es ist eine Zumutung für einen intelligenten, gebildeten Menschen, sich eben nur mit Yoga, Pilates und dergleichen mehr die Zeit vertreiben zu müssen und nichts wiirklich erfüllendes zu tun zu haben. Darum geht es mir.

(04.02.2015 15:19)WDPG schrieb:  Und bei vielen Sektoren möchte ich nicht wissen was wäre wenn wir keine Ehrenamtlichen hätten. Sicher jetzt könnte man sagen: Das sind ja irgendwie auch Arbeitslose, aber ich weiß nicht ob sich z.B. der Staat eine solche Umfangreiche Rettungs- oder Feuerwehrstruktur leisten könnte, wenn er das alles bezahlen müsste. Man würde wohl sparen, mit dem Ergebnis einer Verschlechterung für alle.

Ja, aber genau da liegt ja auch ein Problem. Es gibt immer weniger Menschen, die zeit haben, die ganzen ehrenamtlichen Jobs zu übernehmen. Schwer, bei der Feuerwehr zu sein, wenn man bis 20.00 Uhr im Büro hockt. Schwer, bei den Grünen Damen zu helfen, wenn man im Call-Center Schichtdienst hat und immer nur eine Woche im Vorraus planen kann. Es gibt keine Fußballtrainer für Jugendliche und Kinder mehr, weil die Väter, die das früher gemacht haben, eben nicht mehr um 17.00 UIhr von der Arbeit nach Hause kommen.
Das Problem bei den Ehrenamtlichen ist doch mittlerweile auch schon, daß die Arbeit von immer weniger Schultern getragen wird. Und weil es immer weniger werden, müssen die, die es tun, immer mehr machen. Aber- wie mir eine Dame sagte, die bei 15 Wochenstunden Ehrenamt das Handtuch warf- 15 Stunden sind schon kein Ehrenamt mehr. Dafür bekommt sie keine Rente und kann sich nichts zu essen kaufen...

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04.02.2015, 20:56
Beitrag: #17
RE: Hohe Arbeitslosenrate:
(03.02.2015 15:52)Bunbury schrieb:  
(03.02.2015 14:12)Renegat schrieb:  Die Arbeitsplätze bei VW, Mercedes, also des 2. Sektors machen nicht mal mehr 1/4 der Wirtschaft aus, der 1. Sektor nur noch ein 1/100. https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/...rw013.html
Die können wir also vernachlässigen.

Weiß ich nicht. Ein Viertel der Wirtschaft ist immer noch eine Größe, die wichtig ist...

(03.02.2015 14:12)Renegat schrieb:  Für mich wären die Sektoren klarer, wenn man den infrastrukturellen Teil, also öffentliche Dienste, öffentlichen Transport, Pflege, Krankenversorgung und Bildung gesondert betrachten würde. Dieser 4. Sektor ist auf Steuereinnahmen oder Solidarleistungen angewiesen. Diese fehlen zunehmend, weil Maschinen, Roboter und Computerprogramme daran nur sehr indirekt zu beteiligen sind. Die brauchen nämlich keine Krankenpflege, Altersversorgung und gute Schulbildung.

Wobei da auffällt, daß abgesehen von bestimmten Lehrergruppen, alle von dir genannten Berufe sauschlecht bezahlt werden... Tja, der Dienst am Menschen ist dne Menschen halt nicht so viel Wert wie der Dienst am Kapital...

Ja, wobei das etwas schief klingt.
Würden wir beim Sektor Dienstleistung in 3. privatwirtschaftlich und 4. öffentlich, solidarisch finanziert unterscheiden, würde es klarer.

(03.02.2015 15:52)Bunbury schrieb:  Auch der Arbeitgeber Staat verhält sich inzwischen ja zunehmend mieser. Kürzlich habe ich einen Bericht über Erzieher gesehen, die über Jahre hinweg keine Festanstellung erhielten.Junge Menschen, denen damit regelrecht die Möglichkeit genommen wird, sich etwas eigenes aufzubauen. Wer vermietet schon eine Wohnung an jemanden, der nur einen Jahresvertrag hat? Wer gründet dann eine Familie, wenn er nur einen Jahresverstrag hat?
Mit Lehrern ist es nicht besser- die bekommen einen Arbeitsvertrag vom 1. Schultag bis zum letzten. In der Regel also 10 1/2 Monate. Anderthlab Monate müssen sie sich arbeitslos melden. Bekommen aber kein Arbeitslosengeld, weil sie ja kein Jahr eingezahlt haben. An der hiessien grundschule wurde eine Lehrerin nach den Ferein nicht wieder eingestellt, weil sie dann eine Festanstellung hätte bekommen müssen. Also wird sie in frühestens zwei Jahren wieder eingestellt. Und ist zwei Jahre arbeitslos.
Der Staat geht hier also mit sauschlechtem Beispiel voran...

Naja, der Staat kann sich zwar leichter verschulden als der Bürger aber wirtschaften muß er auch. Außerdem muß man die verschiedenen, staatlichen Ebenen unterscheiden. Die Kommunen, die eine Hauptlast des Dienstes am Menschen tragen, sind sehr unterschiedlich reich/arm.
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04.02.2015, 21:00
Beitrag: #18
RE: Hohe Arbeitslosenrate:
(04.02.2015 15:02)WDPG schrieb:  
(03.02.2015 14:46)Renegat schrieb:  Nur theoretisch ja, da ist das eine einfache Rechnung. Habe ich zu wenig Arbeit, kürze ich die Arbeitszeit und alle haben mehr Freizeit. Das funktioniert leider nur in der Utopie, denn Menschen bringen unterschiedliche Fähigkeiten in den Arbeitsprozess ein, also wird immer sortiert werden, auch nach dem Preis.
Die Textilindustrie ist ja nicht nach Fernost verlagert worden, weil die Deutschen nicht nähen konnten und wollten, sondern weil sie davon in D auskömmlich leben wollten.

Stimmt natürlich die Gefahr das erst wieder Arbeitsplätze ins Ausland verlegt werden wäre gegeben. Manche Arbeitsplätze (und das gar nicht so wenige) haben den Vorteil das man sie nicht verlegen kann und im Moment auch noch nicht durch Maschienen ersetzen kann.

Stimmt, laß uns die doch mal aufzählen, das ist immerhin ein positiver Ansatz.
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04.02.2015, 22:47
Beitrag: #19
RE: Hohe Arbeitslosenrate:
(04.02.2015 20:56)Renegat schrieb:  
(03.02.2015 15:52)Bunbury schrieb:  Wobei da auffällt, daß abgesehen von bestimmten Lehrergruppen, alle von dir genannten Berufe sauschlecht bezahlt werden... Tja, der Dienst am Menschen ist dne Menschen halt nicht so viel Wert wie der Dienst am Kapital...

Ja, wobei das etwas schief klingt.

Was klingt daran schief? Vergleich doch mal das Gehalt einer Krankenschwester mit dem Gehalt eines Brokers, das einer Erzieherin oder Altenpflegers mit der eines Analysten...

(04.02.2015 20:56)Renegat schrieb:  Naja, der Staat kann sich zwar leichter verschulden als der Bürger aber wirtschaften muß er auch. Außerdem muß man die verschiedenen, staatlichen Ebenen unterscheiden. Die Kommunen, die eine Hauptlast des Dienstes am Menschen tragen, sind sehr unterschiedlich reich/arm.

Ständig vermeldet die Presse, dank der guten Konjunktur würden die Steuereinnahmen sprudeln. Sorry, ich habe kein Verständnis dafür, wenn sich der Staat als Arbeitgeber assozial verhält, aber für überflüssige Prestigeobjekte Milliarden locker macht. Auif denen dann wieder rumänische Wanderarbeiter zu miesen Bedingungen arbeiten, die am Ende dann auch noch um ihren Lohn geprellt werden...

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05.02.2015, 00:07
Beitrag: #20
RE: Hohe Arbeitslosenrate:
(04.02.2015 20:56)Renegat schrieb:  Ja, wobei das etwas schief klingt.


(04.02.2015 22:47)Bunbury schrieb:  Was klingt daran schief? Vergleich doch mal das Gehalt einer Krankenschwester mit dem Gehalt eines Brokers, das einer Erzieherin oder Altenpflegers mit der eines Analysten...


Du hast ja recht mit dem Vergleich, trotzdem klingt Dienst am Kapital vs Dienst am Menschen etwas "klassenkämpferisch".
Man muß auch gar nicht den Broker mit der Krankenschwester vergleichen. Glücksspieler verdienen ihr Geld nicht, die zocken drum, egal ob auf der Rennbahn oder bei der Bank.

Insgesamt unterscheiden sich die Einkommen bei abhängig Beschäftigten immer mehr.
Macht man sich klar, wie Berufe mal entstanden sein müssen, nämlich durch den Austausch von Talenten, Begabungen, Neigungen und Erfahrungen, spricht nichts für eine derart unverhältnismäßige Ungleichheit bei der Bezahlung.
Der eine war stark und konnte gut Bäume fällen, sein Kumpel war schwächer aber geschickt und konnte gut Äxte herstellen. Was liegt da näher als der schlichte Tausch, du baust die Axt und ich fälle die Bäume.
Jaaaa, es wurde schon ein bißchen komplizierter mit der Arbeitsbewertung im Laufe der Geschichte, letztlich bleibt sie ein Tauschgeschäft, genau wie der Warenaustausch. Geld war dafür nicht nötig, es erleichterte nur irgendwann die Abwicklung.


(04.02.2015 20:56)Renegat schrieb:  Naja, der Staat kann sich zwar leichter verschulden als der Bürger aber wirtschaften muß er auch. Außerdem muß man die verschiedenen, staatlichen Ebenen unterscheiden. Die Kommunen, die eine Hauptlast des Dienstes am Menschen tragen, sind sehr unterschiedlich reich/arm.

(04.02.2015 22:47)Bunbury schrieb:  Ständig vermeldet die Presse, dank der guten Konjunktur würden die Steuereinnahmen sprudeln. Sorry, ich habe kein Verständnis dafür, wenn sich der Staat als Arbeitgeber assozial verhält, aber für überflüssige Prestigeobjekte Milliarden locker macht. Auif denen dann wieder rumänische Wanderarbeiter zu miesen Bedingungen arbeiten, die am Ende dann auch noch um ihren Lohn geprellt werden...

Verständnis brauchen wir nicht sondern Alternativen.
Wer kann, will und soll die Neuorganisation der Arbeitswelt, das Erstarken und die Reform des Staates denn durchsetzen? Und wollen wir sie gleich als Umsturz und mit dem Risiko, dass es hinterher schlimmer ist als vorher oder haben wir die Geduld beim langsamen Drehen der Schraube zuzuschauen?

P.S. Zu Ehrenamt, Arbeitszeitverkürzung, Aufteilung wollte ich gerade Antwort schreiben, Bunbury, als dein aktueller Beitrag kam.
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