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Naher Osten
18.10.2014, 11:15
Beitrag: #1
Naher Osten
ISIS, IS, wer steckt dahinter?

Zum Kriegführen braucht es Geld, Geld und nochmals Geld.

http://www.t-online.de/nachrichten/ausla...obane.html

dieser Krieg dauert schon Jahre.
Woher kommen die Milliarden für die Kriegführung?

Da lässt uns unser Mediensystem schmählich im Stich.

Hätt Adam unser Bier besessen, er hätt den Apfel nicht gegessen.
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18.10.2014, 13:50
Beitrag: #2
RE: Naher Osten
(18.10.2014 11:15)Suebe schrieb:  ISIS, IS, wer steckt dahinter?

Zum Kriegführen braucht es Geld, Geld und nochmals Geld.

http://www.t-online.de/nachrichten/ausla...obane.html

dieser Krieg dauert schon Jahre.
Woher kommen die Milliarden für die Kriegführung?

Da lässt uns unser Mediensystem schmählich im Stich.

Glaubt man Rupert Neudeck von Grünhelme e.V. (http://de.wikipedia.org/wiki/Gr%C3%BCnhelme_e.V.) ist eindeutig woher die nötigen Mittel stammen. Diverse arabische Scheichs haben wenig bis gar kein Interesse daran, dass der mittlere Osten in absehbarer Zeit zur Ruhe kommen kann und finanzieren schon mal die eine oder andere Seite. Zu hören war das, soweit ich mich erinnern kann, in den Tagesthemen, nachdem James Foley pressewirksam durch die IS ermordet wurde.

nicht ärgern, nur wundern...
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18.10.2014, 17:50
Beitrag: #3
RE: Naher Osten
(18.10.2014 13:50)Uta schrieb:  
(18.10.2014 11:15)Suebe schrieb:  ISIS, IS, wer steckt dahinter?

Zum Kriegführen braucht es Geld, Geld und nochmals Geld.

http://www.t-online.de/nachrichten/ausla...obane.html

dieser Krieg dauert schon Jahre.
Woher kommen die Milliarden für die Kriegführung?

Da lässt uns unser Mediensystem schmählich im Stich.

Glaubt man Rupert Neudeck von Grünhelme e.V. (http://de.wikipedia.org/wiki/Gr%C3%BCnhelme_e.V.) ist eindeutig woher die nötigen Mittel stammen. Diverse arabische Scheichs haben wenig bis gar kein Interesse daran, dass der mittlere Osten in absehbarer Zeit zur Ruhe kommen kann und finanzieren schon mal die eine oder andere Seite. Zu hören war das, soweit ich mich erinnern kann, in den Tagesthemen, nachdem James Foley pressewirksam durch die IS ermordet wurde.


Es kann eigentlich gar nicht anders sein.
Jedoch, täglich Bilder von Städten unter Artilleriebeschuss, türkische Panzer und Obersoldaten die durch das Fernglas etwas beobachten.
Nur Hintergründe, von Hintergründen ist nichts zu erfahren.

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18.10.2014, 23:34
Beitrag: #4
RE: Naher Osten
Dass die IS Unterstützung aus Saudi-Arabien, Kuweit, Katar, Jemen usw. bekommt, ist sicher richtig. Die Frage ist trotzdem, von wem? Allein die saudische Königsfamilie besteht aus unterschiedlichen, zum Teil verfeindeten Fraktionen, die Familie bin Laden hat sich zumindest offiziell von ihrem Mitglied Usama bin Laden distanziert. "Diverse Scheichs" ist zu schwammig, die Oberschichten in den arabischen Monarchien sind kein monolithischer Block. Wenn wir ehrlich sind, wissen wir nicht wirklich, wer IS finanziert. Das können Privatleute (nicht nur aus den o.g. arabischen Ländern), religiöse Organisationen, Geheimgesellschaften, staatliche Institutionen oder ein Netz von alldem sein.

"Geschichte erleuchtet den Verstand, veredelt das Herz, spornt den Willen und lenkt ihn auf höhere Ziele." Cicero
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18.10.2014, 23:49
Beitrag: #5
RE: Naher Osten
Muß man nicht darüberhinaus auch die üblichen kriminellen Einnahmequellen erwarten, also Raub, Erpressung, Geiselnahme usw? Und Öl hatten sie doch auch zu verkaufen, jedenfalls zeitweise.
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19.10.2014, 00:17
Beitrag: #6
RE: Naher Osten
(18.10.2014 23:49)Renegat schrieb:  Muß man nicht darüberhinaus auch die üblichen kriminellen Einnahmequellen erwarten, also Raub, Erpressung, Geiselnahme usw? Und Öl hatten sie doch auch zu verkaufen, jedenfalls zeitweise.

Genau. Und wohin das Öl verkauft wird und wie das alles vertuscht wird.

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19.10.2014, 15:56
Beitrag: #7
RE: Naher Osten
Leider hatte sich Rupert Neudeck dazu auch nicht konkreter geäußert.
Ob er die Personen wirklich näher benennen könnte aber nicht wollte... keine Ahnung. Ist für uns wahrscheinlich insgesamt schwierig zu durchschauen, wer da mit wem oder gegen wen...

Meiner ganz persönliche Theorie nach geht es um Geld, respektive Öl (was ja im Grunde dasselbe ist...)
Der allgemeine Trend hin zu erneuerbaren Energien kann den Arabern sicherlich nicht entgegen kommen. Hier könnten in absehbarer Zeit Absatzprobleme entstehen. Dem versucht man natürlich entgegen zu wirken, indem man die Hauptabnehmer zwingt, weiterhin auf das Öl angewiesen zu sein. Militärisches Gerät fährt nun mal noch nicht mit Ökostrom... Gleichzeitig wird die Rüstungsindustrie angekurbelt, Geschäfte florieren, man kann seine Vormachtstellung in gewissen Kreisen behaupten und ganz nebenbei wird eventuell auch noch der eigenen Ideologie Rechnung getragen. Die Religion wird meiner Meinung nach nur vorgeschoben, um die Massen zu mobilisieren. Für einen "Gottesstaat" und Glaubensreinheit zu kämpfen hört sich halt besser an als eine "wir machen-dem-XY-mal-sein-Säckel-voll-Ideologie".

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19.10.2014, 18:35
Beitrag: #8
RE: Naher Osten
Oh, die arabischen Staaten sehen sich durchaus nach anderen Einnahmequellen um als nur Öl. Auch dort ist man sich bewußt, daß Öl eben nicht für alle Jahre reicht Also kauft man sich in den westlichen Volkswirtschaften als Finanzinvestor ein.
Was dann den Vorteil hat, daß man in Westeuropa mit allen Ehren empfangen wird, während man gleichzeitig die eine oder andere Terrormiliz unterstützt. Wie kürzlich geschehen beim Emir von Katar... Obwohl, das mit der Unterstützung der terrormilizen ist natürlich nur ein bösartiges Gerücht...

Auf dem Grabstein dess Kapitalismus wird stehen: "Zuviel war nicht genug"
Volker Pispers
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19.10.2014, 21:29
Beitrag: #9
RE: Naher Osten
(18.10.2014 23:49)Renegat schrieb:  Muß man nicht darüberhinaus auch die üblichen kriminellen Einnahmequellen erwarten, also Raub, Erpressung, Geiselnahme usw? Und Öl hatten sie doch auch zu verkaufen, jedenfalls zeitweise.


Das sind ein paar Tausend Mann, den Berichten nach.
Und die US-Luftangriffe seit 4 Wochen sollen lt. Spiegel (gedruckte Version) die Kampfähigkeit bisher noch nicht wesentlich gemindert haben.
Mit "üblichen" kriminellen Einnahmequellen ist dies alles mMn nicht zu bezahlen. Ein einziges Artilleriegeschoss kostet Tausende! Da ist mit ein paar Millionen nichts zu machen.

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21.10.2014, 00:04
Beitrag: #10
RE: Naher Osten
(19.10.2014 18:35)Bunbury schrieb:  Oh, die arabischen Staaten sehen sich durchaus nach anderen Einnahmequellen um als nur Öl. Auch dort ist man sich bewußt, daß Öl eben nicht für alle Jahre reicht...

Stimmt, ein Beispiel: Dubais Reichtum kommt keineswegs nur vom Öl. Heute sind andere Faktoren wie der Tourismus usw. bedeutender als das Öl.
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21.10.2014, 08:40
Beitrag: #11
RE: Naher Osten
Eine nicht zu unterschä#tzende Einnahmequelle für die terrormilizen ist natürlich auch der Kunstraub. Es gibt genug Privatsammler, die bereit sind, für ein exclusives Stück Vergangenheit, das ihnen alleine gehört, etliche Millionen auf den tisch zu legen. Die Kämpfe finden immerhin in einem Teil der Welt statt, der als Wiege der Kultur gilt...

Als damals die USA in den Irak einmarschiierten, gab es es im Vorfeld auch häufige Besuche bei den wichtigen Regierungsträgern seitens der "Kunstsammlerlobby"...

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Volker Pispers
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21.10.2014, 16:02
Beitrag: #12
RE: Naher Osten
Syrische Archäologen beklagen schon eine Art kultureller Auslöschung Syriens, einen Ausverkauf des syrischen Erbes, das auch Menschheitserbe ist.
Die Kunsträuber von der IS verdienen Millionen daran, die antiken Fundstücke - oft in mehrere Teile zerbrochen, das gibt mehr Geld - an westlichen "Sammler" zu verscherbeln. U.a. über deutsche Auktionshäuser...

VG
Christian
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21.10.2014, 18:34
Beitrag: #13
RE: Naher Osten
Es stimmt alles, was ihr da zu den Kunstrauben und deren Verschleuderung schreibt, aber vergesst eines nicht, da kämpft eine Armee mit irgendwo über 10.000 Mann, manche reden von 30.000, die kosten allein an Verpflegung und Unterbringung Tag täglich Unsummen. Und dieser Krieg dauert doch schon mehr als 18 Monate.
Da reichen ein paar 100 Milliönchen an Raubkunsterlösen nicht. Da braucht es Milliarden. Die Raubkunsterlöse werden da vermutlich das Taschengeld für die "Kriegsherren" sein.

Ich habe vorhin Heizöl bestellt. 30% billiger als vor einem Jahr! meine Damen und Herren.

Ich vermute mal, dass da eine überaus komplexe Gemengelage an Interessierten im Hintergrund am Werk ist.
Aber keiner der "Hintergründler" hat ein Interesse daran, dass es da irgendwann Frieden gibt.
Es ist vermutlich eher so, dass man versucht keine Seite gewinnen zu lassen, immer die Seite, die dabei ist die Oberhand zu kriegen, bekommt ein paar aufs Maul, bis die anderen wieder pari ziehen.
Und alles kann fröhlich weiter köcheln.

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28.10.2014, 16:21
Beitrag: #14
RE: Naher Osten
Hier ein interessanter Artikel über den finanziellen Hintergrund

http://www.spiegel.de/politik/ausland/is...seoartikel

Ausriss:
Zitat: In den von ihm kontrollierten Gebieten erpresst der IS Abgaben von der Bevölkerung. Wer sich den Dschihadisten nicht unterwerfen will, muss fliehen und sein Hab und Gut zurücklassen. Das wird vom IS geplündert - Häuser, Fabriken, Geschäfte, Bauernhöfe, Viehherden. Auch Antiquitäten und historische Stätten sind vor den Dschihadisten nicht sicher. Sie stehlen, was sie finden und verkaufen es weiter. Menschen werden von ihnen als Sklaven gehandelt.

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11.03.2017, 07:51
Beitrag: #15
RE: Naher Osten
Ich knüpfe mal an das betagte Thema an, da ich der Meinung bin, daß genau hier, im Nahen Osten unser aktuelles Problem begraben liegt.

Ca. vor Hundert Jahren wurde der kranke Mann vom Bosporus von den Briten und Franzosen aufgeteilt. Die Volksstämme, die unter dem Osmanischen Reich zusammengepfercht waren, wurden von den neuen Kolonialisten nach aller schlechtester Diplomatie in den Krieg mit eingebunden, aber nicht, um das Arabische Volk zu befreien, sondern es wiederum zu unterjochen. Die willkürliche Grenzziehung der neuen Herrschaftsgebiete im Nahen Osten sind der Beginn für das Desaster, welches sich heute, 100. Jahre später wie ein Boomerang auf Europa zurückwirkt.
Und genau die Länder, die aus der Urkatastrophe des 1. Weltkrieg ein neues Pulverfass zimmerten, wollen sich heute aus der Verantwortung ziehen, durch neuen Nationalismus.

Wo stehen Frankreich und Großbritannien bei der heutigen Flüchtlingskrise, die hauptsächlich von diesen Ländern historisch betrachtet verursacht worden ist, in dem der Nahe Osten so, wie er sich später bis heute immer wieder durch Krieg darstellt?

Nie darf man so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken....
Erich Kästner
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11.03.2017, 18:12
Beitrag: #16
RE: Naher Osten
(11.03.2017 07:51)Flora_Sommerfeld schrieb:  Ich knüpfe mal an das betagte Thema an, da ich der Meinung bin, daß genau hier, im Nahen Osten unser aktuelles Problem begraben liegt.

Ca. vor Hundert Jahren wurde der kranke Mann vom Bosporus von den Briten und Franzosen aufgeteilt. Die Volksstämme, die unter dem Osmanischen Reich zusammengepfercht waren, wurden von den neuen Kolonialisten nach aller schlechtester Diplomatie in den Krieg mit eingebunden, aber nicht, um das Arabische Volk zu befreien, sondern es wiederum zu unterjochen. Die willkürliche Grenzziehung der neuen Herrschaftsgebiete im Nahen Osten sind der Beginn für das Desaster, welches sich heute, 100. Jahre später wie ein .......

Wo stehen Frankreich und Großbritannien bei der heutigen Flüchtlingskrise, die hauptsächlich von diesen Ländern historisch betrachtet verursacht worden ist, in dem der Nahe Osten so, wie er sich später bis heute immer wieder durch Krieg darstellt?

Das Problem das manche Länder künstlich geschaffen wurden, Voks und Kulturgrenzen nicht beachtet wurden, gibt es übrigens nicht nur im Nahen Osten, in den ehemaligen Gebieten des Osmanenreichs, sondern auch in vielen Ländern Afrikas.

Die Frage ist nur was kann man tun um die daraus resultierenden Probleme zumindest halbwegs zu lösen? Finde das man sich die Frage viel zu wenig stellt, dabei wäre es wichtig, denn nur so kann man dafür sorgen das Fluchtgründe wegfallen.
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11.03.2017, 18:15
Beitrag: #17
RE: Naher Osten
(18.10.2014 11:15)Suebe schrieb:  ISIS, IS, wer steckt dahinter?

Zum Kriegführen braucht es Geld, Geld und nochmals ...

Woher kommen die Milliarden für die Kriegführung?

Diese Frage stelle ich mir nicht nur bei der ISIS, sondern auch bei Boko Haram und den Al Shabab Kämpfern.
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11.03.2017, 18:30
Beitrag: #18
RE: Naher Osten
(11.03.2017 18:12)WDPG schrieb:  Die Frage ist nur was kann man tun um die daraus resultierenden Probleme zumindest halbwegs zu lösen? Finde das man sich die Frage viel zu wenig stellt, dabei wäre es wichtig, denn nur so kann man dafür sorgen das Fluchtgründe wegfallen.

Das ist eine sehr wichtige Frage. Ich denke aber, so lang keiner die Verantwortung für das Desaster von vor Hundert Jahren übernehmen möchte, wird man auch keine Lösung finden oder anbieten können, für das aktuelle Problem. So fatal es klingen mag, aber unter den jeweiligen Diktatoren der Länder in Nordafrika bis Nahen Osten, die sich nach der Kolonialzeit als Befreier aufspielten, war das Weltgefüge noch nicht so bedroht, wie jetzt, mit dem totalen Zerfall der Regionen.
Das wichtigste, was die Menschen von der Flucht abhalten kann, ist erst einmal Frieden und Stabilität. Doch so lang wir vor allen den Krieg in Syrien als Stellvertreter Krieg zwischen alten verkrusteten Nationalmächten weiterführen, ganz vorn steht dabei Russland, wird es keine Stabilität geben und ein destabilisiertes Europa ist aktuell nicht mehr nur Russland wichtig, ergo, der Krieg geht weiter.

Nie darf man so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken....
Erich Kästner
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11.03.2017, 19:07
Beitrag: #19
RE: Naher Osten
Leider hast du recht, der Krieg scheint noch lange weiter zu gehen. Zahlreiche Länder nutzen den Bürgerkrieg in Syrien für ihre Zwecke, auch, aber nicht nur Russland.
Dann kommt noch dazu, dass sich, so mein Eindruck, Assad und seine Gegner total unversöhnlich gegenüberstehen. Wobei ich mich manchesmal schon etwas über die mangelnde Kompromissbereitschaft wundere. Im Moment ist ja Assad zunehmend auf dem Vormarsch. Müssten nicht seine Gegner interessiert sein, lieber ein Bisschen was, als gar nichts zu erreichen? Und er hat ja auch nicht viel davon ein noch stärker zerstörtes Land zu regieren. Aber vermutlich staut sich da etliches an Hass aufeinander auf und es gibt wohl auch Profiteure davon, wenn keine Ruhe reinkommt. Außerdem hoffen wohl beide Seiten darauf das sich ihre jeweilige Lage noch bessern könnte.

Alles zu Lasten der zivilen Bevölkerung. Und dann gibts noch das Problem der künstlichen Grenzen, das eher schwer zu lösen ist.

Was England und Frankreich betrifft gebe ich dir recht was ihre große Mitschuld betrifft. Was das mit dem Verantwortung übernehnen betrifft stellt sich aber die Frage was man konkret tun sollte.
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11.03.2017, 20:13
Beitrag: #20
RE: Naher Osten
(11.03.2017 18:15)WDPG schrieb:  
(18.10.2014 11:15)Suebe schrieb:  ISIS, IS, wer steckt dahinter?

Zum Kriegführen braucht es Geld, Geld und nochmals ...

Woher kommen die Milliarden für die Kriegführung?

Diese Frage stelle ich mir nicht nur bei der ISIS, sondern auch bei Boko Haram und den Al Shabab Kämpfern.

In vielen Fällen stecken Staaten wie Saudi-Arabien oder die Scheichtümer wie Katar dahinter bzw. Privatpersonen oder Organisationen aus diesen Staaten.

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