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Akzeptanz der Staatszugehörigkeit im Elsass und in Lothringen
03.11.2014, 16:51
Beitrag: #89
RE: Akzeptanz der Staatszugehörigkeit im Elsass und in Lothringen
(03.11.2014 12:22)Lützelsteiner schrieb:  
(02.11.2014 21:32)Suebe schrieb:  Was glaubst Du, was ich Dir für Stories erzählen könnte, wahre und belegte wohlgemerkt, über die Besetzung im April 1945 durch französische Truppen. Die Aufrechnungen führen aber doch nicht weiter.

„Stories“ sind tatsächlich unbrauchbar, weil sie Anekdoten sind und keine festen geschichtlichen Belege. Gegen diese „Stories“ könnte man nämlich tausende „Gegenstories“ auflisten, die sich beim Einzug der Wehrmacht in die jeweiligen besetzten Gebiete Europas abgespielt haben. Über das wahre und dauerhafte Angehörigkeitsgefühl zu einer Nation oder einem Land sagen sie sowieso nichts aus.


(02.11.2014 21:32)Suebe schrieb:  Ich weiß jetzt nicht so recht, ob Deine Ausführungen zu Elsass und Lothringen in Nazizeiten, zu Zeiten des 2. Deutschen Kaiserreichs und davor, dem Stand der Wahrnehmung vor Ort entsprechen? Oder ist das Dein persönlicher Standpunkt?

Meine Ausführungen entsprechen den Aussagen in persönlichen Gesprächen, Familienrunden, Schriften, Zeugnissen, Tagebüchern und Bekundungen ganzer Generationen von Elsässern und Lothringern, die in diesem Punkt, dem Zugehörigkeitsgefühl zur französischen Nation, auffallend einmütig sind, ganz gleich in welcher Epoche und unabhängig von politischen Regimes. Ich staune umgekehrt, daß es heute noch in Deutschland Menschen gibt, die an ein allgemeines politisches deutsches Gefühl der Elsässer oder Lothringer in den letzten zweihundert Jahren glauben können.


(02.11.2014 21:32)Suebe schrieb:  Zu beachten wäre, dass die "Europäer der ersten Stunde" zB Robert Schumann oder Albert Schweitzer auch Charles DeGaulle gerade Elsässer oder Lothringer waren. Mithin zumindest diese Persönlichkeiten Deinen Standpunkt nicht teilten.

De Gaulle war kein Lothringer, sondern Nordfranzose. Und alle drei standen zu Frankreich, auch wenn sie alle drei die deutsche Sprache beherrschten und die deutsche Kultur sehr gut kannten.


Ich habe alle drei nicht für Deutschland reklamiert. Hättest du merken können.... müssen.

Zumindest bei Albert Schweitzer, ich habe etliche Vorfahren mit ihm gemeinsam, würde ich den ausschließlichen "Franzosen" sehr in Frage stellen. Er ist eher der typische Elsässer des beginnenden 20. Jahrhunderts. Zwei Herzen in der Brust. Ganz anders sein Cousin Sartre.
Aber seis drum, darum geht es mir in keiner Weise.

Und nochmals, die Aufrechnungen führen absolut nicht weiter.


Dieses Thema heißt "Akzeptanz der Staatsangehörigkeit im Elsass und Lothringen" und steht in der Rubrik Neuzeit bis 1900.

Dieses Thema habe ich eröffnet, und es ging mir eigentlich um die Historische Akzeptanz Stand 1900 oder meinswejen auch 1913.
Keineswegs um den Stand heute.
Also, bitte zurück ins Jahr 1900!

Hätt Adam unser Bier besessen, er hätt den Apfel nicht gegessen.
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RE: Akzeptanz der Staatszugehörigkeit im Elsass und in Lothringen - Suebe - 03.11.2014 16:51

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