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Mittelamerikanische Kulturen ( Mesoamerica )
13.08.2012, 17:40
Beitrag: #121
Einleitung über die Kriege .
Servus .

Da die Blumenkriege erstmalig in der zweiten Hälfte der Regierungszeit
Ilhuicaminas eingeführt wurden werde ich in den folgenden Beiträgen über
das Kriegswesen und die Bewaffnung in jener Zeit schreiben .

Da die Konquistadoren bei ihren Eroberungsfeldzügen die Kampfkraft und
die Kampfesweise der Azteken ( Mexica ) am eigenen Leib schmerzhaft
kennengelernt hatten sind daher einige Berichte aus der Kolonialzeit darüber
erhalten .

Natürlich ging es in ihren Kriegen auch um Sieg oder Niederlage .
Aber trotzdem sind ihre Auseinandersetzungen etwas verschieden von
den Kriegen der übrigen Welt .

In der alten Welt ging es bei Kriegen um Eroberung , Unterwerfung , Auslöschung
und Vernichtung oder Raub ( auch von Sklaven ) und Plünderung .

In Zentralmexico hatten die Kriege faßt immer auch einen religiösen
Hintergrund oder Anlass .

Das soll nicht beschönigend scheinen .
Aber alle umliegenden Völker waren sehr kriegerisch .
Und da die näheren Gegner die gleichen religiösen Ansichten und meist auch
die selben Götter anbeteten gehörte der Krieg auch zu ihren Alltagsvorstellungen .

Und obwohl die Mexica das Kriegführen zum Hauptzweck ihres Volkes
erklärt hatten gewannen sie nicht jeden Kriegszug .
Sie mußten auch furchtbare Niederlagen einstecken .

Einerseitz war es das erstrebenswerteste Ziel jedes Mannes
im Kampf zu Fallen .
Andererseits zahlten die Völker dabei einen irrsinnigen Blutzoll .

luki

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14.08.2012, 10:47
Beitrag: #122
Die Arten der Kriege .
.
Die Mexica kannten fünf Arten von Kriegen .

Den Befreiungskrieg :

Den führten sie , mit Anderen , gegen die Tepaneken .

Die Eroberungskriege :

Diese führten sie meist nur aus wirtschaftlichen Gründen .
So wie nach den Naturkatasthrophen um die Ernährung im Zentralraum
zu sichern .

Die Kriege unterlagen aber einer bestimmten Regel .
Zuerst wurde den Zielorten eine Anfrage übermittelt .
Z.B.: Die Mexica brauchen für die Tempelausschmückung einen großen
Felsen , aus einem bestimmten Material , um einen Opfer - oder Adlerstein
daraus zu fertigen .
Und die Gegner mögen ihn doch beibringen .

Brachten sie ihn herbei , war es ihre Unterwerfungsgeste
und beide Seiten wußten ,
daß nur mehr die jährlichen Tributlisten vereinbart werden mußten .
Lehnten Diese aber ab , dann wurde der Krieg erklärt , der sich auch über Jahre
und auch über mehrere Kriegszüge , hinziehen konnte .

[Bild: 220px-Codex_Mendoza_folio_5v.jpg]

Die Eroberungen Itzoatls .
Aus dem Codex Mendoza .

Und Größer :
http://de.wikipedia.org/w/index.php?titl...1020025538


Die Bestrafungskriege :

Aus den Aufzeichnungen geht hervor daß manche Städte oder Gebiete
mehrmals in verschiedenen Jahrzehnten erobert wurden .
Das bedeutet daß sich immer wieder Städte ihrer Abhängigkeit
entledigen wollten .
Ein erstes Zeichen dafür war , daß sie die Tributzahlungen einstellten .
Das alleine war schon ein Grund für einen Kriegszug .

Gerade der Zeitpunkt nach dem Ableben eines Herrschers und
der Inthronisation des Neuen , verleitete manchmal zum Abfall .
Das war aber ein sehr ungünstiger Zeitpunkt .
Denn die Tradition verlangte von jedem neuen Herrscher , daß er
nach der Amtseinführung , ein großes Einweihungsopferfest veranstaltete .
Mit vielen Opfern .
Und da boten sich natürlich die Rebellenstädte , als Erste ,
als Opferlieferanten an .

Ebenso gab die Tätigkeit ihrer Fernhändler offtmals
den Anlass für Kriegszüge .
Denn die Fernhändler zogen auf ihren Reisen meist
durch fremde Gebiete in den Süden .
Sie waren zugleich auch Spione und Krieger .
Da die Azteken schon einen gewissen kriegerischen Ruhm hatten
und manche Staaten befürchtete auf der Speisekarte der Mexica zu stehen ,
sahen sie die durchziehenden Händlergruppen nicht gerne .
Da sie beim Durchzug die Verteidigungsbereitschaft und die Anmarschwege
auspionierten .
Daher lebten Diese etwas gefährlich und wurden auch des Öfteren überfallen ,
beraubt oder getötet .
Und solche Vorfälle wurden dann offtmals zum Anlass für Bestrafungskriegszüge
genommen , die auch in einer Eroberung enden konnten .

[Bild: 220px-Florentine_Codex_IX_Aztec_Warriors.jpg]

Aztekische Krieger , aus dem Codex Florentinus .

Dann gab es noch eine Form , von meist kleineren Kriegen ,
die der Fachautor Berthold Riese :

Die Inthronisationskriege benennt .
Diese konnten aber auch kleinere Bestrafungskriege sein .

In Denen wurde die Kriegstüchtigkeit der Prinzen aus der Herrscherfamilie
überprüft , ob sie sich überhaupt für ein hohes Amt eigneten oder gar als
zukünftiger Tlahtoani .

Denn da die Mexica keine Primogenidur ( Erstgeburtsrecht ) kannten
mußten sich die eventuellen Kandidaten erst im Kampfe ausgezeichnet haben .
Denn für die Mexica kamen für die höchsten Ämter nur kriegstüchtige Personen
in Frage .

Und dann gab es noch die verwunderbarste Form der Auseinandersetzungen :

Die Blumenkriege .

Aber , über Diese in der Fortsetzung mehr .

Luki.

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18.08.2012, 18:12
Beitrag: #123
Die Blumenkriege I.
.
Die Blumenkriege .

Nahua : Xochiyaoyotl .

Sie waren eine ganz eigenartige Abart von kriegerischen Auseinandersetzungen .

Es waren blutige Kämpfe aber sie dienten nicht dem Zwecke der Eroberung
, Unterwerfung oder der Plünderung .

Begonnen hatte der Erste nach dem Ende der Naturkatastrophen ,
nach 1456 unter dem Tlahtoani Ilhuicamina .

Über ihre Schöpfungsgeschichte , das Weltzeitalters der 5. Sonne ,
wissen wir daß sie damit rechneten , daß Dieses im Untergang endet ,
sollten sie den Göttern und der Sonne nicht genügend Nahrung beschaffen .
Und das war nunmal das Herz und das Blut , dargebracht bei den Opferungen .

[Bild: Menschenopfer.JPG]

Aus dem Codex Florentino


Vermutlich kam so , nach den Katastrophen , die Idee auf , daß die Götter
Sie geschickt hatten , da sie mit ihrer Nahrung unzufrieden waren .

Da die Völker in Zentralmexico , Alle die Selbe oder eine ähnliche Weltsicht
und die gleichen Götter anbeteten , trafen sie eine Übereinkunft
und beschlossen auf eine besondere Art den Göttern
ihre geforderte Nahrung zu beschaffen .

Es waren Kämpfe die einen eigenen Ablauf hatten .
Ja sie verliefen , faßt wie im Theater ,
unter einer vorgegebenen Inszenierung .

Es mußten die Priester und ihre Wahrsagekalender befragt werden ,
damit die Kämpfe nicht in Tage fallen die den Göttern
nicht genehm waren .
Dann wurde das Volk verständigt mit dem man kämpfen wollte .
Sogar das Schlachtfeld wurde festgelegt .
Ebenfalls ob auch die Jugendlichen gegeneinander antraten .

Bei den Opferungen wurde das herausgerissene Herz als
der Edel - oder Adlerstein ( Opal ) bezeichnet .
Und das herausströmende Blut wurde als die Blütenblätter beschrieben .
Daher bezeichneten sie das das Kampffeld als die Blumenwiese .

Es gab Regeln , wie bei sportlichen Kämpfen , die eingehalten wurden .
Nur einmal artete es aus und ging in einen normalen Kampf über ,
bei dem die Azteken große Verluste erlitten .
Moteuczuma II. trat 1502. seine Regierung an und Er herrschte sehr überheblich .
Er mischte sich bei den Verbündeten Acolhua ein und bevormundete sie .
Die Tlaxalteken schnürrte er wirtschaftlich ein und so führte der Blumenkrieg
1504. gegen Sie zu einem richtigen Krieg .

Erinnert Euch , schon 1520. starb Moteuczuma II. in Tenochtitlan als die Spanier
Ihn in ihrer Gefangenschaft hatten .

Bei den Blumenkriegen gab es auch Zweikämpfe , bei denen ein einzelner
Adeliger oder ein bekannter Krieger vortrat und einen namentlich
Genannten herausforderte .
Es kämpften auch Gruppen gegeneinander .
Oder die Krieger einzelner Städte gegen Die einer Stadt der Gegenseite .
Aber auch Alle gegeneinander .

Mehr im nächsten Teil .

Luki.

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19.08.2012, 15:22
Beitrag: #124
Question Die Blumenkriege II.
.
Blumenkriege II.

Da man zur Erhaltung der 5. Sonne ( ihrer bekannten Welt und Weltzeit )
und zu den Ehren- und Feiertagen immer genügend Menschen
als Opfer gebraucht wurden , erfand man die Blumenkriege .

Da das Tal von Mexico und darüber hinaus das große südlichere Puebla-Tal
und auch die Gebiete tief in den Nordosten und Südosten schon erobert
und tributpflichtig waren und daher aus jenen Gegenden Kriegsgefangene
nur mehr bei Bestrafungskriegen erobert wurden , mußten sie sich etwas
Anderes einfallen lassen um auch in den Kriegslosen Zeiten für genügend
Nachschub an Gefangenen für die Opferungen zu sorgen .

Erläuternde Karte des Gebietes :
Größere Auflösung:
http://www.satrapa1.com/articulos/media/...tados2.htm

[Bild: tlaxcala-comercio-maly.jpg]

Wenn wir uns die Karte ansehen dann kommt unweigerlich der Gedanke ,
warum haben die Mexica nicht das naheliegendste unternommen
und die Tlaxcaltekischen Staaten erobert ?

Diese bestanden aus drei ( 4? ) ehemaligen Chichimekenstämmen und
der ehrwürdigen Tolteken-Chichimekenstadt Cholula .
Eines der Chichimekenvölker die Huexotzincos waren sehr eng mit den Acolhuas
aus Tetzcuhco verwandt die ein wichtiges Mitglied des Dreibundes waren .

Aber es gab noch zwei gewichtigere Gründe die gegen eine komplette
Eroberung sprachen .

Erstens würde es keinen wirtschaftlichen Sinn machen ,
denn die Gegend der tlaxcaltekischen Staaten lag in etwa auf der gleichen
Seehöhe und war daher bezüglich der landwirtschaftlichen Erzeugnisse
ähnlich benachteiligt wie das Tal von Mexico .

Und zweitens waren sie mindestens so kriegslüstern und kampferprobt
wie die Mexica .
Daher gelang Diesen später nur eine Einkreisung und kleiner Gebietsgewinne .
Die Tlaxtalteken bekämpften sich sogar gegenseitig .
Und nicht einmal in jenen Krisenzeiten konnten die Mexica solche Situationen
ausnützen , was für deren Kampfkraft spricht .
Und ohne ihrer Hilfe hätte Cortez und die Spanier
die Konquista nicht gewonnen .

Und im Westen saßen die Tarasken die Sie später noch unliebsam kennen
lernen sollten .

Also wären für die Beibringung der alltäglichen Opfer nur die entfernteren
Kriegszüge infrage gekommen .
Aber massenhaft Kriegsgefangene über hunderte Kilometer zu treiben
ist unwirtschaftlich , das kann man nur mit wenigen ausgewählten sinnvoll
bewerkstelligen .

Und die Blumenkriege verlangten auch keine so große Vorbereitung
als ein Kriegszug in die Ferne .
Denkt nur an den gewaltigen Tross denn man sich ersparte .
Und sollte ein wichtiges Fest zu feiern sein oder die Ernte nahen ,
dann konnte man den Krieg ja beenden .
Dann schickte eine Partei Emissionäre in die gegnerische Staaten
und kündigte das Ende der Kämpfe per sowieso an .
Und Beide stellten dann die Kampfhandlungen ein gingen nach diesem Datum
mit ihren Gefangenen nach Hause .

Aus Wikipedia :
Bild aus dem Codex Mendoza .


[Bild: 220px-Codex_Mendoza_folio_65r-3.jpg]

Und größer :
http://de.wikipedia.org/w/index.php?titl...0928102807

Also begann man die Blumenkriege als Alternative .
Ein für sie sprechendes Argument könnte auch gewesen sein daß
die jeweiligen Gegner die selben Götter verehrten .
Und daher ihr Opfer für die Götter wertvoller sei .

Da der Hauptzweck die Eroberung von Gefangenen war , kämpfte man
mit Keulen oder dem Maquahuitl ( Obsidianschwert )
dem die Obsidianklingen entfernt wurden .

Man wollte ja den Gegner nicht schwer verletzen sondern ihn gefangennehmen .
Den Überwältigten wäre es nicht eingefallen zu entfliehen .
Sie ergaben sich ihrem Schicksal .
Denn es erwartete sie ja der Opfertot .
Und der war nach dem Tot auf dem Schlachtfeld , der Erstrebenswerteste .
Und er erlöste sie von den Mühsalen des Lebens und öffnete ihnen den Wege
ins Paradies .

Für uns unverständlich , aber so war ihr religiöses Weltbild .
Ein Ähnliches kennen wir Heute von den islamischen Selbstmordatentätern .

Der Krieg war so fest im Verständniss dieser Völker eingebettet ,
daß manchmal sogar gütliche Vereinbarungen mit einem Blumenkrieg
bekräftigt wurden .
Als würde erst ein Krieg die Übereinkunft besiegeln .
Ein Blumenkrieg zwischen den zwei großen Dreibundstaaten ,
den Mexica und den Acolhua , ist bekannt .

Der Grund war ein Gebietstausch zwischen Beiden .
Und obwohl sich die Herrscher und ihr Stab über diese Gebietsänderung
einig waren , mußte das mit einer kleineren Auseinandersetzung bekräftigt werden .
Als wäre eine Gebietsabgabe nur aufgrund eines Krieges möglich ,
auch wenn es nur ein Tausch war .

Natürlich wurden bei solchen Blumenkriegen auch die Kampftüchtigkeit
der jungen Rekruten erprobt .
Und für die erfahrenen Krieger bot sich die Möglichkeit , durch die Erbringung
von Gefangenen in der Militärhierarchie aufzusteigen und Prestige zu erwerben .

Desswegen gingen die Beteiligten auch begeistert in die Kämpfe .
Denn ob sie Gefangene erobern werden oder selbst zum Gefangenen werden ,
Ihre Lage verbesserte sich so oder so .
Entweder sie gewannen an Prestige und in der Hierarchie .
Oder sie wurden mittels Opferung vom Erdenleben befreit und sie kamen
ins erstrebenswerte Leben in ihrem gedachten Paradies .

Für die beteiligten Völker bedeuteten diese Kriege aber einen großen
Aderlaß an ihren Männern .

Über die Opferungen mehr in einem anderen Artikel .

luki

Es ist erlaubt die wunderbaren erläuternden Karten dieses Atlas zu verwenden .
Danke .

[Bild: tituloAZTECAS3.jpg]

Und Ihre Urheber :
http://www.satrapa1.com/articulos/media/...grafia.htm

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31.08.2012, 22:30
Beitrag: #125
Die Strategie der Azteken bei ihren Kriegszügen .
.

Vor der Hegemonie der Tepaneken suchten sich die Stadtstaaten
Verbündete Städte oder Stadtstaaten und sie bildeten Allianzen ,
bevor sie zu Kriegszügen aufbrachen .
Diese Alliierten konnten aber im nächsten Krieg
aber auch die nächsten Gegner sein .

Nach dem Sieg über die Tepaneken und der Gründung des Dreibundes
war das für die Azteken nicht mehr notwendig .
Denn gemeinsam war man stark genug .

Aber allmählich stellten die Mexica
unter den Azteken das kriegerischte und expansiveste Volk .
Und daher beschreibe ich nachfolgend ihre Kriegsstrategien ,
da sie auch am Besten dokumentiert sind .

Abgesehen vom Befreiungskrieg und die Eroberungskriege in der näheren
und weiteren Umgebung , die der eigenen Versorgungssicherheit ,
des Tales von Mexicos , in Notsituationen ( Naturkatastrophen ) gewährleisten
mußten , dienten ihre Kriegszüge hauptsächlich drei Zielen .

Erstens Tributleistungen ,Zweitens die Erbringung von Gefangenen
zur Opferung und etwas auch die Sicherung der südöstlichen Handelsrouten
für ihre Fernhändler .

Gezielte Völkerumsiedelungen wie wir sie von den siegreichen Staaten
des fruchtbaren Halbmondes kennen , gab es eigentlich nicht .
Eine Ausnahme ; Die Huexotzincos ( ein Tlaxcaltekisches Volk ) vertrieben
ein Nachbarvolk aus ihrem fruchtbaren Gebiet und siedelten eigene Leute an .

Da bei Tempelfeiern und Inthronisationen unvorstellbar viele Gefangene
geopfert wurden schreckte das potenzielle Gegner und auch
schon unterworfene Städte gehörig ab .
Denn es waren dazu natürlich die noch Freien und auch die untergebenen
Herrscher sammt Gefolge eingeladen und diese erzählten natürlich ihre
grausigen Eindrücke und Erlebnisse in der Heimat .

Wenn die Besiegten nicht allzu mächtig waren und nicht jahrelang
bekämpft wurden , belegte man sie mit genau festgelegten Tributen ,
aber beließ den alten Herrscher im Amt , oder wenn er im Kampfe gefallen
war , jemanden aus seiner Familie .

Bei sehr hartnäckigen und starken Gegnern , wie dem Calcostädtebund ,
setzte man einen Gouverneur ein , dem ein militärischer Komandant
mit Besatzungstruppen zur Seite stand .

Bei Bestrafungskriegen , wenn sich einige Städte oder Gebiete auflehnten ,
wurde grausam durchgegriffen .
Nach der Wiedereroberung wurden sehr viele Gefangene zur Opferung
abgeführt .
Es sind auch zwei Fälle überliefert wo sämtliche Bewohner , ob Männer ,
Frauen und Kinder , abgeschlachtet wurden .

Die Unbeliebtheit der aztekischen Pochtecah ( Fernhändler ) bei den Fremden ,
wurde schon angesprochen .
Es gab unter Ihnen noch eine speziell ausgebildete Gruppe , die Oztomecah .
Sie fungierten praktisch als Spione und erkundeten die Aufmarschwege ,
Sammelplätze und wie die Versorgung der eigenen Krieger gewährleistet werden konnte .
Natürlich waren es auch sie es die die wirtschaftliche und militärische Kräfte
der zukünftigen Gegner ausspähten .
Sinnigerweise wurden sie die Nahualoztomecah ( Tarn-Oztomecah ) genannt .

Vor Kriegszügen wurde auch Stützpunkte , tief im Feindesland , errichtet .
Offt schon Jahre vorher .
Ebenso nach schwer erkämpften Kriegen .
Da wurden Garnisonen übers erkämpfte Gebiet verstreut angelegt .
Die nach der Befriedung aber entweder aufgelöst wurden oder es hatte sich
daraus eine normale kleine Stadrt entwickelt .

Denn schon unter dem Tlahtoani Axayacatl , der faßt nur Kriege führte ,
war das Reich schon an der Kapazitätsgrenze angekommen .
Wir müßen uns erinnern daß diese Völker keine Trag/Lasttiere oder Reittiere
kannten und Alles , auch die Tribute und den Nachschub ,
auf dem Rücken transportierten .
Und die Erhaltung solcher Garnisonen verursachten großen Aufwand .

Unter Axayacatl wurde ein neues Grenzsicherungssystem eingeführt .
In umkämpften Gegenden wurden teilbefestigte Städte gegründet .
Zu diesem Zwecke wurden aus den Kernländern Teile der Bevölkerung
angesiedelt , die diese Grenzregionen verteidigen mußten
und dafür Abgabenfrei waren .

Man darf sich diese aber nicht als mauernumwunden
und zinnenbewehrt vorstellen .
Denn es gab ja weder Balisten , Katapulte oder gar Mörser und Kanonen .
Sie waren vermutlich mit Wällen bewehrt , die aber meist nichtmal rundum
geschlossen waren .
Wie auch die normalen Städte kaum befestigt waren .

Nachstehend eine Karte die auf den schriftlichen Aussagen des el Mendocino
( aus der Kolonialzeit ) angefertigt wurde .

Seine Angaben dürften etwas geschönt sein , denn vier von ihm
bezeichnete Städte gab es gar nicht und ich persönlich glaube
eine Stadtgründung namens Taximaroa
im Gebiet der Tarasken ( Michoacan ) gab es nicht .
Das hätten die Tarasken nicht geduldet .

Urheber und aus :
http://www.satrapa1.com/articulos/media/...ECAS-2.jpg

[Bild: aztecas-grande-axayaxctl-ma.jpg]

Und größer :
http://www.satrapa1.com/articulos/media/...docino.htm

Zwei Tatsachen sprechen eine andere Sprache .
Erstens ein verlorener Kriegszug unter Axayacatl gegen sie ,
wo von 24 000. Krieger der Mexica nur ca. 4 000. zurückkamen .
Und im Gegenzug die Tarasken unter ihrem Tlahtoani Tzitzis – Phandaquare
erst bei Toluca , unter Aufbringung Aller , gemeinsamer Kräfte
gestoppt werden konnten .

Und Zweitens , daß als Folge dieser Auseinandersetzung mindestens
sechzehn befestigte Städte gegen die Tarasken gegründet wurden .
Michoacan wurde zwar unterhalb von den Azteken umgangen ,
aber die Tarasken wurden bis zum Erscheinen Cortez nie mehr
angegriffen .
Etwas unüblich für die Mexica .

Über die Ränge und die Bewaffnung in einem anderen Teil mehr .

luki

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18.09.2012, 19:14
Beitrag: #126
Mixteken Gründermythos .
Servus.

Bevor es mit dem aztekischen Dreibund und den Eroberungen
seiner Könige weitergeht , finde ich daß ich die Mixteken etwas vorstellen sollte .

Die meisten Codizes , die der religiösen Verbrennung des
katholischen Klerus entgangen sind , stammen von den Mixteken .

Sie beschreiben auf ihnen ihre Gründungslegenden und über faßt
1000. Jahre die Genealogien ihrer Herrscher der verschiedensten Königtümer .

Aber trotzdem ist Ihr Herkommen ungeklärt .
Sie wuchsen von einem kleinen Völkchen zu einem mächtigen Volk
aufgeteilt auf mehrere Königtümer .

Die Mixteken bezeichneten sich selbst als Nudzahui ; Tay Ñudzahui
oder Ñuu dzavui ( die Menschen des Regengottes ) .

Die Azteken nannten sie aber fälschlich Mixtecapan ( Leute aus dem Wolkenland ) oder
Mixtecatl ( Wolkenvolk ) .
Denn mit diesem Namen bezeichneten sich schon die Zapoteken .

http://www.forum-geschichte.at/Forum/sho...20#pid1720

Sie selbst sprachen Mixtekisch , eine Sprache der Otomangue Sprachfamilie .
Der auch unter Anderen die Mazateken und die Zapoteken angehören .

In den Codizes beschreiben sie ihre Entstehung .
In Achiutla – Apoala ( in der Provinz Mixteca-Alta ) Nuundecu
( Ort des Brennens ) sollen die Begründer ihres ersten Herrscherhauses ,
die Herrscher des Himmels , vom Himmel mehrmals herabgestiegen sein
und sich in einem Flammenbaum manifestiert haben .
Sie wurden mirakulös ( geheimnissvoll ) geboren .

Die Himmelsdame und der Herr des Himmels gründeten das erste Herrschergeschlecht von dem alle späteren Könige und Fürsten abstammten und sich auf sie beriefen und herleiteten .
Was sie aber nicht hinderte sich offt gegenseitig zu bekämpfen .

[Bild: Codex_Vindobonensis_B_11093.jpg]

Aus dem Codex Selden ;
Die Baumgeburtsdarstellung .

Um diese Göttlichkeit nicht zu verwässern heiratete man Töchter aus
anderen Fürstentümern , die sich auch auf die Gründereltern herleiteten .
Oder im Zweifelsfall , heiratete man lieber die eigene Schwester ( Halbschwester ) .

[Bild: Apoala-tree.jpg]

Der Flammenbaum der mixtekischen Gründungdlegende
aus dem Codex Vindobonensis aus der Baumszenen-seite .

Dieses Ereignis wird mit dem Datum 692. n.Chr. angegeben .
Und aus dem sehr späten 7.Jahrhundert sind auch die ersten Funde
der Mixteken faßbar .
Nördlich der damals mächtigeren Zapoteken .
Weiter im zweiten Teil.

luki

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05.12.2012, 02:31
Beitrag: #127
RE: Palenque und Tonina I.
(30.06.2012 10:40)Luki schrieb:  Eigentlich wollte ich darauf hinweisen , daß diese Schädeldevormation
in weit verstreuten Gebieten üblich war .

Die unterschiedlichsten Schönheitsideale im Laufe der Zeit und die damit
einhergehende Malträtierung der Haut , Knochen , Halswirbel , Ohren
oder der Unterlippen ( Scheiben ) wären es egentlich Wert
in einem eigenen Thema beschrieben zu werden .

Das wäre doch etwas für den Maxdorfer oder einen der anderen Jüngeren ??
Denn irgendwie sollten sie sich bezüglich ihrer Partnerwahl sowieso darauf vorbereiten ,
daß ihre Zukünftige etwas bemalt ( tätowiert ) oder mit Löchern ( gepierst ) versehen ist .

So jung wie Maxdorfer bin ich zwar nicht mehr, werde da aber in der nächsten Zeit mal einen Tread zu dem Thema aufmachen. Hatte das ohnehin schon länger im Kopf, muss mir aber noch eine halbwegs gute Treaderöffnungsformulierung überlegen (braucht also noch ein bisschen).

Übrigens: Lese im Moment (endlich mal) deine Serie hier (bislang bin ich leider immer nur dazu gekommen Einzelpostings zu lesen-da doch sehr umfangreich) und stelle wieder mal fest, sie ist extrem interessant und gut gemacht - kurz gesagt: man kann die Serie, die du da geschaffen hast nicht genug loben, sie ist eine echte Bereicherung für das Forum.
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05.12.2012, 19:47
Beitrag: #128
Mittelamerika
(05.12.2012 02:31)WDPG schrieb:  Übrigens: Lese im Moment (endlich mal) deine Serie hier (bislang bin ich leider immer nur dazu gekommen Einzelpostings zu lesen-da doch sehr umfangreich) und stelle wieder mal fest, sie ist extrem interessant und gut gemacht - kurz gesagt: man kann die Serie, die du da geschaffen hast nicht genug loben, sie ist eine echte Bereicherung für das Forum.

Servus WDPG .

Danke für Dein Lob .

In letzter Zeit war ich etwas anderweitig ausgelastet und auch etwas Faul .

Da kam Deine Erinnerung an dieses Thema gerade Recht um mich aufzuraffen
doch wieder die Geschichte Mittelamerikas weiterzuschreiben .

Danke Gerald , Deine Zeilen waren wie der buchstäbliche Tritt in den Allerwertesten .

G.v.Luki.

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05.12.2012, 20:14
Beitrag: #129
8. Hirsch - Jaguar Kralle .
.
Mixteken II .

Und ihr großer König 8 Hirsch , Jaguar Kralle .

[Bild: 2.jpg]

Zur besseren Orientierung nachstehend ein Link zu einer Karte der
heutigen Bundesstaaten von Mexico :

http://de.wikipedia.org/w/index.php?titl...0312043608

Ursprünglich siedelten die Mixteken in den Gebieten der heutigen Bundesstsaaten
Guerrero
und Puebla .
Ehe sie sich später auch in Richtung Oaxaca ausbreiteten und die dort lebenden
Zapoteken
nach Süden abdrängten .

Sie waren immer in mehrere selbständige Stadtstaaten , Fürstentümer
und Königreiche aufgeteilt .
Nur ein einziges Mal gelang es einem Herrscher den Großteil der Mixteken
unter seiner Führung zu vereinen .
Dieser König war 8. Hirsch , Jaguar Kralle ( 1063. - 1115. ) .
Er muß eine außergewöhnliche Person gewesen sein , denn er wurde in mehreren
der wenigen Codices erwähnt und die ganze Rückseite des
Codex Nuttal berichtet über seine Eltern ,
sein Leben und seine Taten bis zu seinem Tode .

[Bild: k7672_m.jpg]

Und Größer :

http://www.britishmuseum.org/explore/hig...page=15813

Codex Zouche – Nuttall – aus dem British Museum .

http://www.britishmuseum.org/explore/hig...ttall.aspx

Mehrere Abbildungen :

http://www.latinamericanstudies.org/mixtec-codices.htm

Er wurde als Sohn des Oberpriesters ( 5. Krokodil ) von Tilantongo geboren ,
eines der wichtigen Fürstentümer der Mixteken .

Vermutlich gelang es schon seinem Vater die Hochlandmixteken im Süden
zu vereinen .
Als der mit 61. Jahren starb war 8. Hirsch 18. Jahre alt .

Laut den Aufzeichnungen nahm 8. Hirsch schon im Alter von 8. Jahren an
einem Kriegszug teil .

Mit 20. Jahren besuchte er mit seiner Verlobten Prinzessin 6. Affe
der Erbin vom Stadtstaat Jaltepec ein wichtiges Heiligtum um die Priesterin Cihuacoatl
( 9. Gras ) um Rat und Hilfe zu bitten .
Dies schickte ihn zur Pazifikküste zur Stadt Tututepec ,
deren Herrscher er wird .

Aus uns unbekannten Gründen darf er seine Verlobte aber nicht heiraten .
Die daraufhin seinen späteren Feind und Gegner 11. Wind heiratet ,
der vorher mit einer Halbschwester von 8. Hirsch verheiratet war .
Er heiratete mehrere Frauen aus machtpolitiscen Gründen und ging nach
Eroberungen mit den Familien seiner Frauen nicht zimperlich um .
So mancher seiner angeheirateten Verwandten mußte über die Klinge springen .

[Bild: royal-wedding.jpg]

8. Hirsch heiratet eine seiner Frauen 13. Schlangenblume .

Lt . Dem Codex erroberte er 94. größere Orte .
Andere ergaben sich .

Im Jahre 1097. verbündete Er sich mit den Tolteken unter 4. Jaguar ,
das müßten aber die Tolteken-Chichimeken gewesen sein ,
die nach dem Zerfall von Tollan von den Olmeca-Xicalanga den
Stadtstaat Cholula ( Cholollan ) erobert hatten .

[Bild: 220px-Oaxaca_ocho_venado.png]

8. Hirsch , Jaguar Klaue und der Toltekenherrscher 4. Jaguar .

Von den Tolteken wird er in ihre Liste der Noblen eingetragen und mit
einem Nasenschmuck aus Türkis ausgezeichnet .

So unterstützt kam er in seine Geburtsstadt Tilantongo zurück ,
in der er daraufhin , mit seinem ihm treu ergebenen viel älteren Halbbruder
12. Erdbeben , endlich auch zu deren Herrscher erwählt wurde .

Mit ihren Kriegern zogen die Brüder und der Toltekenherrscher
in den Südosten auf Eroberung- oder Raubzug .
Vermutlich ins Mayaland .
Einige Historiker vermuten sogar bis Nordyukatan .

Die verwirrenden Verwandtschaftsverhältnisse des 8. Hirsch :

http://www.angelfire.com/dc/dresdencodex...llbio.html

Die Herrausragenden Erreignisse seines Lebens :

http://www.angelfire.com/dc/dresdencodex...table.html

Wenns interessiert , eine verkürzte Beschreibung des Lebens von 8. Hirsch
aufgrund des Codex :

http://www.angelfire.com/dc/dresdencodex...ttall.html

Getötet wurde 8. Hirsch von 4. Wind , der ein Sohn von dessen erster Verlobten war ,
die er nicht als Frau bekam , und dem andere Fürsten bei dessen Ermordung halfen .
Mag sein daß sich 8. Hirsch zu einem unerträglichen Despoten entwickelt hatte ?
Sein Mörder 4. Wind heiratete wiederum zwei Töchter von 8. Hirsch .
Es waren damals schon etwas verzwickte Verwandtschaftsverhältnisse .

Luki.

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12.01.2013, 22:27
Beitrag: #130
Mixteken - Ausbreitung
.
Mixteken III.:

Eine Mixtekische Kultur läßt sich erst ab dem 8/9. Jahrhundert
mit kargen Funden nachweisen .
In der Vorklassik war ihr Siedlungsgebiet noch nicht sehr groß .

Karte der Fundstellen ( aus Wikipedia ) :

http://commons.wikimedia.org/wiki/File:M...A1sico.svg

In der Klassik hatten sie sich schon weiter ausgebreitet .

[Bild: 250px-Mixteca_en_el_Cl%C3%A1sico.svg.png]

Und größer :

http://commons.wikimedia.org/wiki/File:M...A1sico.svg

Sie besiedelten den Süden des späteren Tlaxcalla ,
Puebla und den Norden von Oaxaca .

Obwohl unter ihnen verschiedenste Völker lebten waren sie
die Kulturbestimmenden und man nennt diese ihre Kultur
daher Cultura Mixteca Puebla .

Vermutlich wurden sie von später einwandernden Chichimekenstämmen
verdrängt , denn sie wichen nach Südosten aus wobei sie selbst ,
die dort lebenden Zapoteken weiter nach Osten verdrängten .

Sielungsraum :

http://artesinhache.blogspot.co.at/2010_...chive.html

In der Spätklassik besiedelten sie die auf der Karte ausgewiesene Fläche :

http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Mixtecos.png

Ihre Gesellschaft war sehr hierarchisch .
Die Masse waren Bauern , Handwerker und Sklaven .
Die Adeligen stellten die Priester und einige wenige Familien ,
die ihre Abstammung auf das mythische Gründerpaar zurückführten ,
stellten die herschenden Fürsten der Stadtstaaten .

Sie waren , bis auf die schon erwähnte kurze Zeit
nie in einem großen Staat vereint und bekämpften sich auch gegenseitig .

[Bild: conquest.jpg]

In den leider sehr wenigen Codices , die der christlichen Zerstörungswut
überlebten hielten sie die Gründermythen und Genealogien ihrer wichtigsten
Herrscherfamilien über den Zeitraum von faßt eintausend Jahren fest .

[Bild: 400px-Codex_Zouche-Nuttall%2C_page_20.jpg]

Aus dem Codex Nutall ( Seite 22 ) .

Ihr Götterhimmel und ihre religiösen Riten waren denen ihrer Nachbarn ähnlich .
Ebenso wie Diese opferten sie den Göttern Menschen .

Obwohl sie ebenso , wie ihre Nachbarn , im Alltag Werkzeuge und
Waffen aus Stein ( Obsidian und Feuerstein ) verwendeten ,
kannten sie die Bearbeitung von Gold .
Für ihre Godschmiedearbeiten waren sie berühmt .
Es war der Beginn der Metallurgie in Mittelamerika .
Vermutlich hatten sie die Bearbeitung des Goldes zu komplizierteren
Schmuckstücken von Bootshandelsreisenden aus Peru gelernt .
Eventuell von Händlern aus der Chimu Kultur .


Aus Wikipedia ; Urheber : TomR :


[Bild: 120px-Snailshellpend-mixtec.jpg]

Schmuckfigürchen :

http://commons.wikimedia.org/wiki/File:M...endant.jpg

Von ihren Stadtstaten aus kontrollierten sie die ertragreichen
Handelswege nach Chiapas und Guatemala .
Was das Interesse und den Appetit des expandierenden Aztekenreiches
weckte und bis zum Eintreffen der Spanier in mehreren Kriegen
gegen Diese mündete .

Darüber mehr im nächsten Teil .
luki

Und übrigens , Morgen ist auch noch ein Tag Cool
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