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Exotische Schönheitsideale und Kulte:
26.05.2013, 16:51
Beitrag: #21
RE: Exotische Schönheitsideale und Kulte:
(26.05.2013 13:05)Bunbury schrieb:  Das wohlbeleibte Schönheitsideal steht vielleicht gar nicht im Zusammenhang mit Fruchtbarkeit, sondern mit Hunger. Vielleicht gab es mal zeiten des Überflüsses, in denen die Menschen auch zulegten- das könnte in Zeiten des Hiungers durchaus zu einem Idealbild geworden sein.

Nur so ein Gedanke...

Du denkst an die 50er Jahre, als der "Wohlstandsbauch" in der BRD als durchaus erstrebenswert galt?

VG
Christian
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26.05.2013, 16:55
Beitrag: #22
RE: Exotische Schönheitsideale und Kulte:
Nein, daran dachte ich gar nicht. Ich hätte vielleicht gerne daran gedacht, aber ich wußte gar nicht, daß das denken damals so war.Wink

Nein, ich dachte an die Venus von Willendorf. Die sieht nicht schwanger aus, sondern adipös (nach heutigen Schönheitsidealen)...

Auf dem Grabstein dess Kapitalismus wird stehen: "Zuviel war nicht genug"
Volker Pispers
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26.05.2013, 21:03
Beitrag: #23
Altes China - Lotusfüße:
(22.05.2013 14:52)WDPG schrieb:  ......Wie bei vielen Schönheits-Ops ist nicht alles Sinnlos, das Ganze könnte z.B. Leuten helfen die einen extrem verkürzten Fuß haben, war wohl auch der Ursprungsgedanke. Aber gerade in China und Russland ist es scheinbar In das ganze auch als „Liebes und Karrierebeschleuniger“ zu nutzen. Der Knochen wird dadurch übrigens anscheinend nicht kaputt, etwas Seltsam ist diese „Schönheits-Operation“ für mich dennoch, auch die Kosten sind gigantisch hoch. Meineswissens hat China diese Operationen mittlerweile verboten, gemacht werden sie dennoch.

Nachdem ich über Chinas neuen Trend, den Schönheitsoperationen zur Beinverlängerung berichtet habe, komme ich zu einem älteren Schönheitsideal. Kurioserweise war es fast genau das Gegenteil, die Lotusfüße.

Im Alter von 5 bis 8 Jahren begann die Prozedur, den Mädchen wurden hier mit Außnahme der großen Zehe, alle Zehen gebrochen und nach hinten gebogen. Mit Hilfe von Bandagen wurden die Beine in diese Form gebracht und das Wachstum der Beine gehemmt. So in etwa verlief die Prozedur. Die Bandagen wurden ständig getragen – die Prozedur veränderten das Leben der Mädchen erheblich.
Ihre verkrümmten und kleinen Beine verhinderten das sie weitere Strecken gehen konnten, die Folge war ein Leben im Sitzen und Liegen.

Wieso das Ganze? Es ging um die gesellschaftliche Stellung der Frauen. Ohne diese deformierten Füße gab es kaum Chancen in höhere Gesellschaftsschichten einheiraten zu können, die Folge wäre ein Leben in Armut gewesen.

Der Ursprung des „Schönheitskultes“ lag in der Zeit der Tang-Dynastie, vermutlich kam er von den Tänzerinnen des Palastes. Schnell drang er in die gesamten höheren Gesellschaftsschichten ein. Und danach in fast alle Schichten. Lotusfüße bei Frauen waren bald in allen Schichten üblich, mit Ausnahme der Bauern. Ich vermute das hat, dass ganze noch zusätzlich gefördert, da man sich von diesen wohl abgrenzen wollte.
Die meisten Kaiserdynastien förderten den Kult, ausgenommen die Yuan und die Mandschu, die als Nachfahren von Reitervölkern nicht viel mit diesem anfangen konnten. Doch erst 1911 wurde das ganze verboten. Wirklich durchsetzen konnte sich dieses Verbot aber erst in der Zeit des Kommunismus.

Dieses Schönheitsideal beeinflusste das Leben der betroffenen enorm, es müssen im Laufe der Geschichte Millionen Frauen davon betroffen gewesen sein.
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26.05.2013, 22:47
Beitrag: #24
RE: Exotische Schönheitsideale und Kulte:
So etwas ähnliches war wohl das deformieren des Kopfes in verschiedenen Kulturen z.B. bei den Hunnen. Es wurde auch der Schädel einer Gotin mit defomiertem Kopf gefunden.
Solche Deformationen wurden außer bei den Hunnen auch bei den Inka, in Äqypten, Südostasien, auf Kreta u. in Nigeria gefunden.

http://de.wikipedia.org/wiki/Schädeldeformation

viele Grüße

Paul

aus dem hessischen Tal der Loganaha (Lahn)
in der Nähe von Wetflaria (Wetzlar) und der ehemaligen Dünsbergstadt
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27.05.2013, 11:26
Beitrag: #25
RE: Exotische Schönheitsideale und Kulte:
Nicht ganz so exotisch und ziemlich nah, fällt mir noch das Schönheitsideal der "vornehmen Blässe" ein.

Je blasser die Haut, um so eher war klar, dass das betreffende Persönchen keine körperliche Arbeit verrichten musste und auch ansonsten keine Veranlassung hatte, nach draußen gehen zu müssen.

Heutzutage umgekehrt, wer blass ist, muss wohl viel arbeiten und hat weniger Zeit für Freizeit, Urlaub, Freibad, Solarium, Fitnesstudio, etc.
Je braun gebrannter und knackiger, um so attraktiver und (vermeintlich) sozial besser gestellt.

nicht ärgern, nur wundern...
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09.06.2013, 20:55
Beitrag: #26
Maori-Tätowierungen:
Ein Volk das seinen Körper dauerhaft verzierte war das der Ma ori in Neuseeland. Naturvolk.
Bei diesen dauerhaften Verzierungen handelte es sich um Tätowierungen, diese wurde aber nicht so gemacht wie bei heutigen Tätowierungen üblich, sondern geschabt oder gekratzt. Die Tätowierungen hatten erhielten sie im Übergang vom Kinder- zum Erwachsenenalter. Sie hatten eine sehr eigene Form (ich vermute auch durch die Technik des tätowierens die hier angeswandt wurde) und befanden sich sowohl bei Männern, als auch bei Frauen an verschiedenen teils sehr auffälligen Stellen, oft auch im Gesicht. Die Farbe kam aus verkohltem Holz und von Pilzen.

Die besonderen Formen der Mai ori-Tattoos sind heute auch im Westen bei Tatooliebhabern weit verbreitet (natürlich nicht gerade im Gesicht).
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09.08.2013, 13:18
Beitrag: #27
Skarifizierung:
Eine weitere Körperveränderung die z.B. bei den Völkern Afrikas weit verbreitet ist, ist die Skarifizierung. Dabei werden bewusste Narben gesetzt, oft ergeben sich dabei auch größere Muster. Die Bedeutung ist je nach Volk verschieden, kann was mit der Gesellschaftlichen Stellung, was mit Jagderfolgen usw. zu tun haben.
Die Narben können mit verschiedenen Instrumenten zugefügt werden, danach wird die Heilung eher verzögert, damit sich eben besagte Narben bilden können.

Ein bisschen ist das ganze auch schon in den Westen vorgedrungen, aber (noch?) nicht wirklich im größeren Kreis. Das diese Form der Körperveränderung sich in Afrika aufhört, weil der westliche Einfluss (vom Lebensstil her) aufhört, da wäre ich mir nicht so sicher – bei Schwarzen ist was ich mal gelesen habe, das Tätowieren weniger effektvoll aufgrund der Hautfarbe, Skarifizierung könnte eine Alternative sein. Ob es da aber einen Trend dazu gibt (etwa unter Jugendlichen) darüber weiß ich zu wenig.

Das Ganze zu erwähnen halte ich aber für wichtig, da es bei Afrikas Völkern doch sehr weit verbreitet ist.
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09.08.2013, 19:07
Beitrag: #28
RE: Exotische Schönheitsideale und Kulte:
Wenn es noch keinen Trend dazu gibt, dann wird er bestimmt noch kommen. Womit können Jugendliche denn heutzutage noch schocken? Punkerschnitte, Piercings und Tattoos sind längst salonfähig geworden...

Auf dem Grabstein dess Kapitalismus wird stehen: "Zuviel war nicht genug"
Volker Pispers
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22.02.2015, 22:30
Beitrag: #29
Mauretanien - Mästen:
Heute gilt schlank als das Schönheitsideal. Doch das ist nicht überall so, in Mauretanien gelten noch immer dicke Frauen als Schön. Das führt zu einem grausamen Ritual, dem Mästen von Mädchen. Dafür gibt es etliche Möglichkeiten. Mästungsstationen mit 8 Malzeiten am Tag, Medikamente die eigentlich für Tiere gedacht sind und den Appetit anregen und auch grausame Foltermethoden wenn ein Mädchen die gigantischen Mengen nicht auf isst. 80 bis 100 Kilo im Alter von 12 Jahren gilt als Ideal und somit gut für die Heiratsvermittlung.

Das „Mästen“ ist vor allem auf dem Land von Bedeutung. Woher das Ideal kommt ist klar, Dünn ist gleich Arm/Krank, Dick wohlhabend und gesund. Vor allem in den Städten dürfte das Ideal mittlerweile ein anderes geworden sein und es auch ein gewisses Bewusstsein geben das es eben nicht gesund ist wenn man dick ist.

Seltsam außgerechnet in einem armen Land quält man Mädchen damit sie Dick zu füttern. Das es hier vor allem darum geht besser auf dem Heiratsmarkt vermittelbar zu sein, zeigt auch das die Frauen dort dem Mann total untergeordnet sind und damit auch die Rückständigkeit des Landes.
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22.02.2015, 23:07
Beitrag: #30
RE: Skarifizierung:
(09.08.2013 13:18)WDPG schrieb:  Eine weitere Körperveränderung die z.B. bei den Völkern Afrikas weit verbreitet ist, ist die Skarifizierung. Dabei werden bewusste Narben gesetzt, oft ergeben sich dabei auch größere Muster. Die Bedeutung ist je nach Volk verschieden, kann was mit der Gesellschaftlichen Stellung, was mit Jagderfolgen usw. zu tun haben.

Ein bisschen ist das ganze auch schon in den Westen vorgedrungen, aber (noch?) nicht wirklich im größeren Kreis. Das diese Form der Körperveränderung sich in Afrika aufhört, weil der westliche Einfluss (vom Lebensstil her) aufhört, da wäre ich mir nicht so sicher – bei Schwarzen ist was ich mal gelesen habe, das Tätowieren weniger effektvoll aufgrund der Hautfarbe, Skarifizierung könnte eine Alternative sein. Ob es da aber einen Trend dazu gibt (etwa unter Jugendlichen) darüber weiß ich zu wenig.

Das ist doch auch in Europa eine alte Mode. Die Burschenschaften haben stolz ihre Schmisse gezeigt.

viele Grüße

Paul

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in der Nähe von Wetflaria (Wetzlar) und der ehemaligen Dünsbergstadt
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08.03.2015, 14:29
Beitrag: #31
RE: Skarifizierung:
(22.02.2015 23:07)Paul schrieb:  Das ist doch auch in Europa eine alte Mode. Die Burschenschaften haben stolz ihre Schmisse gezeigt.

Im Prinzip hast du recht. Nur das die Skarifizierungen in Afrika noch etwas aufwendiger sind und bei uns wohl ausgeflipter erscheinen würden.
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10.03.2015, 11:21
Beitrag: #32
RE: Exotische Schönheitsideale und Kulte:
Man hat "wissenschaftliche" Tests mit Ratten durchgeführt, denen man keine Nahrung gab und erprobte, wie lange es dauerte, bis sie verhungerten. Am schnellsten starben magere Ratten, dicke hielten es länger aus und am längsten lebten zuckerkranke. Man sieht daraus, daß Diabetes auch ein Vorteil sein kann.

Ich hatte allerdings das Bedürfnis, dieses Experiment auch mit den beteiligten Forschern zu machen.
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13.06.2017, 14:37
Beitrag: #33
RE: Mauretanien - Mästen:
(22.02.2015 22:30)WDPG schrieb:  Heute gilt schlank als das Schönheitsideal. Doch das ist nicht überall so, in Mauretanien gelten noch immer dicke Frauen als Schön. Das führt zu einem grausamen Ritual, dem Mästen von Mädchen. Dafür gibt es etliche Möglichkeiten......

Übrigens nicht nur in Mauretanien gibt es das Mästen als Ritual vor der Hochzeit, auch in Uganda. Wie es in anderen afrikanischen Ländern aussieht weiß ich nicht. Kann mir vorstellen, das eine gewisse Körperfülle auch dort gerne gesehen wird, ob es deshalb Rituale wie das Mästen gibt, weiß ich aber nicht.
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14.06.2017, 06:37
Beitrag: #34
RE: Exotische Schönheitsideale und Kulte:
(27.05.2013 11:26)Uta schrieb:  Nicht ganz so exotisch und ziemlich nah, fällt mir noch das Schönheitsideal der "vornehmen Blässe" ein.

Je blasser die Haut, um so eher war klar, dass das betreffende Persönchen keine körperliche Arbeit verrichten musste und auch ansonsten keine Veranlassung hatte, nach draußen gehen zu müssen.

Heutzutage umgekehrt, wer blass ist, muss wohl viel arbeiten und hat weniger Zeit für Freizeit, Urlaub, Freibad, Solarium, Fitnesstudio, etc.
Je braun gebrannter und knackiger, um so attraktiver und (vermeintlich) sozial besser gestellt.

In Indien ist Blässe ebenfalls ein Zeichen der vornehmen Abstammung von den hochgestellten erobernden Einwanderern. Auch in China und Afrika gibt es diesen Hintergrund für das Bedürfnis die Haut aufzuhellen. Tatsächlich sind die Eroberer meist von Norden in den Süden gewandert.
Dieses Schönheitsideal hat den Rassismus gefördert.

viele Grüße

Paul

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14.06.2017, 09:56
Beitrag: #35
RE: Exotische Schönheitsideale und Kulte:
Vor kurzem habe ich mal eine ziemlich schlüssige Erklärung zum Thema gehört. Das was schwer zu erreichen ist, ist in der Regel das jeweilige Schönheitsideal. Gebräunt in kälteren Gegenden, schlank sein in unserer "Überflussgesellschaft", Hell im Süden, dicker in ärmeren Gegenden, große Augen in Japan usw. Das alles ist schwer zu erreichen und wohl deshalb ein Schönheitsideal.

Zumindest vom Gesellschaftlichen her gesehen. Natürlich gibts dann noch den individuellen Geschmack.
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14.06.2017, 10:25
Beitrag: #36
RE: Exotische Schönheitsideale und Kulte:
(14.06.2017 09:56)WDPG schrieb:  Vor kurzem habe ich mal eine ziemlich schlüssige Erklärung zum Thema gehört. Das was schwer zu erreichen ist, ist in der Regel das jeweilige Schönheitsideal. Gebräunt in kälteren Gegenden, schlank sein in unserer "Überflussgesellschaft", Hell im Süden, dicker in ärmeren Gegenden, große Augen in Japan usw. Das alles ist schwer zu erreichen und wohl deshalb ein Schönheitsideal.

Zumindest vom Gesellschaftlichen her gesehen. Natürlich gibts dann noch den individuellen Geschmack.


Da gebe ich dir recht.

Ein Gschichtle dazu.
Ich habe Teile meiner Jugend und Kindheit im Dunstkreis der hiesigen Marinekameradschaft verbracht.
Da gab es einen steinalten Seebären, der war etliches vor dem 1. WK bei der Marine.
Und dieser alte Mariner hat ständig von den Frauen auf Samoa geschwärmt.
Man wird sich erinnern, Samoa, jedenfalls ein Teil der Inselgruppe, war deutsche Kolonie.
Für mich war der Fall klar: Wehrdienst bei der Bundesmarine und dann eine Braut auf Samoa anlachen...Idea (ob wohl jemals nach 45 noch ein deutsches Kriegsschiff die Insel angelaufen hat? no ja Träume haben mit Fakten nix zu tun)

Ich kam zwar bis heute nicht nach Samoa, aber was ich an Frauen aus der Südsee sah, ist schon OK,
aber derart bemerkenswert, dass man ein ganzes Leben davon schwärmen muss, nun auch wieder nicht.

Hätt Adam unser Bier besessen, er hätt den Apfel nicht gegessen.
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01.12.2017, 13:28
Beitrag: #37
RE: Mauretanien - Mästen:
(22.02.2015 22:30)WDPG schrieb:  Heute gilt schlank als das Schönheitsideal. Doch das ist nicht überall so, in Mauretanien gelten noch immer dicke Frauen als Schön.

Ich find das auch umöglich, dass Frauen überall auf ihre Körper reduziert werden.
Wer schlank ist, soll schlank sein, wer dick ist, soll dick sein - ohne für irgendwas verurteilt zu werden.
Überall.. im Internet, im Fernsehen, in der Werbung etc. werden Frauen mit sogenannten "Traummaßen" glorifiziert.
Es gibt auch kaum Bekleidungsgeschäfte, die genause moderne Mode für korpulente Frauen (oder Frauen mit etwas mehr Speck an den Hüften) anbieten, wie für schlanke Frauen.
Klar gibt es Ausnahmen- ich kenne zum Beispiel Emilia Lay.
Aber das ist auch nur ein Beispiel von SEHR WENIGEN... Confused
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01.12.2017, 15:11
Beitrag: #38
RE: Mauretanien - Mästen:
(01.12.2017 13:28)BellaDonna schrieb:  [quote='WDPG' pid='42756' dateline='1424637039']


Ich find das auch umöglich, dass Frauen überall auf ihre Körper reduziert werden.
Wer schlank ist, soll schlank sein, wer dick ist, soll dick sein - ohne für irgendwas verurteilt zu werden......

Wobei ich beim Tread grundsätzlich "exotische Schönheitsideale" von Frauen und Männern gemeint habe. Das Schlank eher der Schönheitsideal ist, ist bei Männern ja nicht anders (wobei hier eher Schlank und Muskulös ist).

Grundsätzlich ist die Diskussion ob bei uns Frauen zu viel auf ihren Körper reduziert werden, eine sicherlich interessante.

Der Meinung das jeder so sein soll, wie er/sie sich wohlfühlt, der schließe ich mich an.
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