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Die Geschichte Mexikos des 19. Jahrhunderts
19.12.2012, 20:53
Beitrag: #1
Die Geschichte Mexikos des 19. Jahrhunderts
Mexiko in und nach der Unabhängigkeit
Da ich lange Zeit nicht mehr sehr Aktiv war, möchte ich meine neue regelmäßige Aktivität im Forum mit diesem Beitrag eröffnen.
Ich sende euch den Beitrag in mehreren Episoden das heißt dass jeden Tag ein neuer Part kommt.
Der erste Teil handelt von der Revolution Hidalgos , Morelos , der "Expedition" von Javier Mina , dem Plan de Iguala und das erste Kaiserreich von Mexiko
Hoffentlich gefällt/gefallen euch der/die Beitrag/Beiträge wünscht euch Josip.

Die Vorgeschichte der Revolutionen

Die immer stärker gewordene Unzufriedenheit gegenüber dem spanischen König Karl IV, wurden gefördert durch mehrere Ereignisse im 18. Jahrhundert.
Die wären, die Ausweisung der Jesuiten, die U.S. Revolution und natürlich die franz. Revolution.
Im Jahre 1773 konnten die Kreolen durch die Auflösung der Handelsbeschränkung, besänftigt werden.
Doch die Unzufriedenheit stieg bei den Bauern durch die immer mehr werdenden Dürreperioden.
Bei den Minen Gesellschaften sah es auch nicht besser aus da wegen niedrigen Erträge die (Minen-)Wirtschaft baden ging.
Diese zwei "Parteien" unterstützten von nun an die Revolution.

Durch den Sturz der Bourbonen durch Napoleon verfiel Mexiko und die anderen Kolonien in ein Machtvakuum.
Nicht besser sondern schlechter wurde es durch die neue Regierung "Junta de Cadiz" die ganz Spanien besetzte mit der ironischer Ausnahme der Stadt Cadiz.

Die bis 1808 sehr präsente Autorität war in Spanisch-Amerika komplett verschwunden und die Kolonialbehörden verloren ihre Macht.
In den Kolonien wurde die Zukunft ihres Landes zu einem immer populäreren Thema.
Die Behörden wurden durch die aufgebrachten Kreolen gestürzt und
diesmal blieb es auch dabei.
Die Kreolen in Mexiko forderten auch mehr Rechte .
Das heißt sie wollten die span. Monarchie stürzen und die Herrschaft dem Volke
übergeben.

Der Vizekönig José de Iturrigaray (1803-1808) unternahm nicht viel dagegen
und so stürzte die "wilde Meute" den Vizekönig im Jahr 1808,
mit Gewalt versteht sich.
Die Gachupines entzogen
den Kreolen wirtschaftlichen Privilegien .

Die Kreolen konnten nun nurmehr im Geheimen operieren.
Es wurde nur eine Gruppe von ihnen in Queretaro aufgedeckt
und die Mitglieder wurden verhaftet.
Das berühmteste Mitglied war Miguel Hidalgo y Costilla, er wurde zum
Glück gewarnt und konnte so entfliehen.
Er rief dann am 16. September 1810 in Grito de Dolores zur Revolution auf.

Die Revolution Hidalgos
Nach der großen Rede Hidalgos schlossen sich eine schlecht bewaffnete Armee
von Bauern dem Aufstand an.
Der Aufstand wäre gleich den Bach untergegangen hätte sich nicht
Offizier Miguel Allende mit seinem Regiment "Dragones de la Reina de San Miguel"
sich angeschlossen Die Revolution Hidalgos

Nach der großen Rede Hidalgo schlossen sich eine schlecht bewaffnete Armee von Bauern den Aufstand an.

Der Aufstand wäre gleich den Bach untergegangen hätte sich nicht Offizier Miguel Allende mit seinem Regiment "Dragones de la Reina de San Miguel" angeschlossen.
Der Start des Feldzuges sollte eher wie eine Prozession als einem Kriegsmarsch.

Immerhin nahm Hidalgo die Virgen de Guadalupe und somit schuf auch der Priester eine Art Symbol für die Rebellen.

Die erste Schlacht konnte man wirklich wirklich als Schlachterei bezeichnen.
Stellt euch vor, eine Horde Bauern und ein Dragoner Regiment wo gesamt
ca. 80.000 Mann gegen ein Bataillon Spanier ca 300 Mann.
Es war ein Gemetzel im Kampf um Guanajuato wo nicht nur die Soldaten sondern auch Frauen und Kinder getötet wurden.
Die Minen Stadt wurde dazu noch geplündert.
Hidalgo-der Priester war- hieß das auch noch gut.
Kein Wunder dass er sich die Kreolen zu Feinden machte.

In Westen Mexikos brach ein neuer Aufstand aus und Hidalgo schuf den Indigena-Tribut und kurz danach auch die Sklaverei ab und bekam dadurch mehr Unterstützung vom Volk.
Im Süden und Osten des Landes kam keine Unterstützung für Hidalgo.

Am 29. Oktober stand Hidalgos Armee vor den Toren Mexiko-Stadt.
Der Plan in die Stadt einzumarschieren und eine neue Regierung zu gründen scheiterte trotz eines ersten Sieges.

Hidalgo zweifelte über seine Ziele und seiner Armee und zog sich zurück.
Die "Horde" marschierte Westwärts den im Norden und Westen hatte Hidalgo mehrere Verbündete die schon einige Städte einnahm.
Morelos ( er kommt im Nächsten Kapitel vor ) zog Richtung Süden.
Hidalgo marschierte in die Stadt Guadalajara ein wo es wieder zu Massakern kam.

Der Kampf um Puente de Calderón war Stichtag für Hidalgo.
Die Armee Hidalgos wurde geschlagen und er selbst flüchtete.
In Chihuahua am 21.März 1811 wurde Hidalgo,Ignacio Allende und Juan Aldama zwischen dem 26. und 27. Juni durch Verrat eines Mitstreiters von Hidalgo, hingerichtet.
Mit Hidalgos Tot kam aber nicht das Ende der Revolution, da war immer noch Morelos.

Die Revolution von Morelos
Wie durch ein Wunder, erschuf der Priester Morelos im Südwesten Mexikos,
eine sehr viel besser Armee als die von Hidalgo.
Außerdem legte Morelos klare Ziele.
Viele neue Anhänger im ganzen Land, schlossen sich der Revolution an.

Wie ein Berserker zog der Priester mit seiner Guerillaarmee durch das Land
und destabilisierte die Wirtschaft der Kreolen und Spanier.
Dazu war Morelos ein besserer Stratege als Hidalgo den, er verteilte seine Armee
und somit konnte die Spanier sie schlecht bekämpfen.

Bei einem Versuch die Rebellen im Frühjahr 1812 in Cuautla zu belagern, scheiterte.
Einige Zeit später eroberte Morelos Oaxaca und im August 1813 Acapulco.
In der Stadt Chilpancingo wurde ein selbsternannter Kongress gegründet.
Dieser Kongress proklamierte die Unabhängigkeit Mexikos und 1814 wurde sogar
eine neue Verfassung geschrieben.

Doch das Glück wurde zum Pech als ab Dezember 1813 eine Expedition gegen Morelos in Morelia um die Kämpfe in Bajio zurückgeschlagen .
Unter den Generälen war Agustin de Iturbide.
Morelos kassierte eine Niederlage nach der anderen und im Jahr 1815
wurde der Priester -beim Versuch den Kongress gegen Osten zu eskortieren- festgenommen.
Am 22. Dezember Morelos exekutiert.
Es bekam den Anschein dass Mexiko doch nicht frei sein wird da nurmehr
8.000 Rebellen gegen 80.000 Spanier kämpften.
Die Aufsässigen konnten durch Guerrilliataktik überleben.

Die "Expedition" von Javier Mina

Durch die Vertreibung Napoleons kam Ferdinand VII auf seinem Thron.
Der -wie (fast) jeder andere Bourbone- ließ alle liberale Reformen von 1808. anulieren.
Ferdinand erbaute ein neues Regime auf und ließ liberale Politiker wegen "Hochverrats" verfolgen.
Auch in Mexiko wurden Reformen von 1809 rückgängig gemacht und die neuen Ressourcen ermöglichten einen "verbesserten" Krieg gegen -pro Spanien- gegen die Rebellen.

Francisco Javier Mina meinte dass erst wieder Frieden in Spanien und Mexiko einkehrte, wenn die Aufständischen Mexikos den Krieg gewinnen würden.
Am 15. April 1817 landete Mina mit einer Armee mit stolzen Zahl... 300 Mann, im Norden Mexikos.
Er rief die Mexikaner zu einem neuen Aufstand gegen die Spanier auf.
Für das span. Heer war Mina anscheinend nur eine lästige Mücke die gleich bei seiner ersten Schlacht in Guanajuato zerquetscht wurde.
Mina wurde gefangen und am 27. Oktober 1817 hingerichtet.

Der "Plan de Iguala"

Es sah so aus als ob die Freiheit Mexikos nur noch ein Traum.
Doch es kam wieder Hoffnung.
Am Silvester 1820 befolgte eine Expeditionsarmee -die in Cadiz stationiert war-
nicht die Befehle.
Es ging sogar soweit dass die Armee gegen das Regime von Ferdinand VII
rebellierte.
Der Anführer forderte die Verfassung von 1812 zurück und wie ein Waldbrand
erreichte diese Forderung ganz Spanien.
Ferdinand musste sein Regime begraben mit dem Eid den er im März 1817.

In den Kolonien Lateinamerikas wurde einiges besser.
Die Indigenen hatten mehr Freiheit, es gab Religionsfreiheit und die kreolisch-spanische Elite verlor an Macht.
Auch in Mexiko gab es eine neue Verfassung auf die geschworen wurde.
Vizekönig Juan Ruiz de Apodoca bot den Rebellen eine Begnadigung an .
Sie müssten natürlich dafür ihre Freiheit aufgeben.
De Apodoca bat Augustin de Iturbíde mit den Rebellen zu verhandeln und
ernannte ihn zum "Südkommandanten".
Die Rebellen wollten den Kommandanten für ihre Zwecke haben.


Rebellenanführer Vincent Guerrero kam zu den Verhandlungen mit Iturbíde in den Bergen von Guerrero.
Augustin schloss sich dem Plan Plan von Iguala an.
Die Armeen von Guerreoro und Iturbíde schlossen sich zur "Armee der drei Garantien" zusammen es schlossen sich auch immer mehr Rebellen ihr an.
Die Armee befreite die Städte Puebla und Baijo.
In Mexiko Stadt wurde der letzte Vizekönig Juan O´Donojú gekrönt.
O´Donojú erkannte dass es unmöglich wäre eine neu Autorität in Mexiko aufzubauen und anerkannte damit die Unabhängigkeit von Mexiko.
Im Tratado de Cordoba wurde festgeschrieben dass bevor Ferdinand VII oder jemand aus seiner Familie das Kaiserreich Mexiko übernehmen würde, wurde eine Übergangszeit ausgemacht wo eine Junta das Land regierte.

Das erste Kaiserreich von Mexiko

Kein Bourbone erklärte sich dafür bereit Mexiko zu übernehmen.
Auch kein anderes Herrscherhaus nahm dieses Angebot an.
So musste Augustin de Iturbíde zum Kaiser gekrönt werden.
Schnell erweist sich der Kaiser als ein streng konservativer Herrscher und
wurde auch vom Kongress kritisiert.
Dem Kaiser mundeten die "Rezessionen" nicht und so schloss er sofort den Kongress.
Die politische Ebene heckte den Plan von Casa Mata aus der Antonio López de Santa Anna undGuadalupe Victoria ( der während der Zeit von dem Plan von Cordoba sich Iturbíde anschloss) ausgeheckt wurde.
Am 1. Dezember 1823 revoltierten die Truppen von Santa Anna in Veracruz und etablierten die Republik Mexiko.
Iturbíde legte sein Amt nieder und zog sich ins Exil zurück.
Als er am 14. Juli 1824 zurückkehrte wurde Augustin de Iturbíde verhaftet und am bisschen später hingerichtet.
Am 4. Oktober konnte endlich die Republik Mexiko ausgerufen werden.


So hier ist die verbesserte Auflage von diesem Kapitel.

Es gibt zwei dinge die unendlich sind:das Universum und die Menschliche Dummheit.
Beim Universum bin ich mir nicht sicher
Albert Einstein.
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21.01.2013, 20:34
Beitrag: #2
RE: Die Geschichte Mexikos des 19. Jahrhunderts
Von der 1. Republik zur Intervention


Die ersten Jahren der 1. Republik .

Mexiko war gleich nach seiner Unabhängigkeit sehr arm.
Die Gründe waren: lange Dürreperioden, wenige Erträge von den Minen
und der Allerwichtigste , die Revolution blutete das Land aus .

Am 4. Oktober 1824. wurde der erste Präsident Guadalube Victoria gewählt .
dessen wahrer Name : José Miguel Ramón Adaucto Fernández y Félix war .
Er wurde nach vier Jahren von Pedraza abgelöst ,
dem noch im selben Jahr Vincent Guerror folgte .

1829. unternahm Spanien den letzten Versuch Mexiko zurückzuerobern.
Die "Expedition" kann man mit der von Javier Mina vergleichen .
Gleich bei der ersten Schlacht bei Támpico (nördlich von Veracruz) wurden sie besiegt.

Bis 1830. bis 1833. folgten 4. Präsidenten im Amt .
In der Zeit wurde Antonio López de Santa Anna vier Mal , bis 1854.,
zum Präsidenten gewählt und regierte sehr autoritär und er wurde
immer gleich abgewählt .
Seine Regierungszeiten wurden von 12. Personen im Amt des Präsidenten unterbrochen .
Man konnte sehen das die Regierungen ganz und gar korrupt waren .

Republik Texas :

Antonio López de Santa Anna wurde 1833 zum ersten mal Präsident.
In jeder seiner Regentschaften war die Regierung von ihm sehr autoritär geprägt .
1835 erließ er die "Sieben Gesetze", die in ganz Mexiko Unruhen sorgten.
In Texas eskalierte die Lage und die dortigen Texaner (amerikanische Siedler)
riefen eine Rebellion aus , symbolisch begann sie mit der Schlacht bei Gonzales .

Die darauf folgenden Kämpfe bei la Bahìa und San Antonio waren zunächst Siege
für die Texaner, die gleichen Plätze wurden aber einige Monate später Zeugen
für die Niederlage der Rebellen.
Nach diesen Gefechten kam es zur berühmten Belagerung von Alamo
wo ca. 200 Texaner gegen 3000 Mexikaner kämpften.
Die Niederlage war vorprogrammiert.

Der Krieg endete mit der 18-minütigen Schlacht von San Jacinto.
General Sam Housten führte die tex. Armee zum Sieg und ließ den General
Antonio López de Santa Anna gefangennehmen.

Texas gelangte also zur seiner Unabhängigkeit in einem Jahr, wenn die diese Freiheit
auch nur kurz da war.

Der Amerikanisch-Mexikanischer Krieg :

Es gab schon mehrere Versuche der U.S.A. Kalifornien und Texas
von Mexico abzukaufen.
Diese Gebiete wurden von Mexico aber nicht abgetreten
und schadeten so Beziehung der beiden Länder.
Unter der Regierungszeit von James K. Polk wurde Texas von den U.S.A. annetiert
und beanspruchte nun die Grenzerweiterung in Richtung Rio Grande.
Sowohl in Mexiko als auch in den U.S.A. kritisierte man diese Meinung, sogar Außenminister James Buchanan zweifelte daran.

Trotz der Zweifel befahl K. Polk , General Zachary Taylor in das beanspruchte
Gebiet nördlich des Rio Grande zu einzudringen.
Die Truppen von Taylor waren etwas südlich vom Nueces River stationiert.
Damals noch mex. Gebiet war dies als eine Provokation anzusehen ,
doch Mexiko unternahm nur dass sie Truppen zum Rio Grande schickten.

Als aber General Taylor, nach Zögerungen, gen Süden zum Rio Grande marschierte , wurde er von Mexiko gezwungen wieder zum Nueces River zurückzuziehen.
Taylor zog sich nicht zurück , nein er legt sogar noch einen drauf !
Er baute ein Fort das die Kontrolle in diesem Gebiet sicherte .

In Washington war James Polk darauf erpicht , das US Parlament
davon zu überzeugen einen Krieg mit Mexiko zu beginnen.
Als am Rio Grande eine mex. Armee einen Dragonertrupp angriff und schlug ,
brachte K. Polk nur zu sagen , das Mexikos Handlung ein Zeichen dafür wäre ,
dass der Krieg schon längst ausgebrochen sei.

Es kam kurz darauf zur Debatte ob man Taylors Armee
nun mit Gelder unterstützen solle.
Der Präsident gab den " Debatten " nur zwei Stunden.
Der Großteil dieser Zeit wurde für die ausgiebige Nachricht Polks benötigt
und so konnte eine Debatte verhindert werden.
Der Großteil stimmte der Finanzierung von Taylors Armee zu.
Kirchliche Anführer stimmten dem auch zu oder hatten nichts dagegen.

Mexiko hatte eine Chance dass ein Krieg zwischen der U.S.A. und Großbritannien
wegen der Oregon Frage ausbreche.
Dadurch wäre die U.S.A. in einen Zweifrontenkrieg verwickelt
da Kanada noch britisch war.

Am 8. und 9. Mai 1846 gewann Zachary Taylor zwei Schlachten.
Obwohl Taylor nur 2300 Männer gegen 4000 Mexikaner kämpfen ließ.
Hier sieht man das nicht nur die Zahl sondern auch der General eine Rolle spielt.
Die überlebenden Mexikaner konnten aber nicht gefangen werden da man eine Überquerung über den Rio Grande nicht eingeplant hat.

Mittlerweile wurde die US Armee von einer Stärke von 8500. auf 15000.
angehoben .
Außerdem konnte Polk 50.000 Freiwillige rekrutieren.
Es wurden mehrere Vorstöße eingeplant.
Zachary Taylor sollte über Matamoros nach Monterrey ziehen .
Ursprünglich sollte Brigadengeneral John E. Wool von San Antonio nach Chihuahua vorstoßen .
Die Route wurde aber dann von Parras nach Saltillo verlegt.
Stephen W. Kearney wurde befohlen dass er von Fort Leavenworth aus
nach Santa Fe und dann das kalifornische San Diego besetze.
Später wurden zwei weitere Vorstöße geplant, u.a. die Landung auf Veracruz von Winfield Scott.

Die Niederlagen und die Besetzung von den nördlichen Gebieten
und die größer werdende Sympatie für eine Monarchie führten zu Unruhen
gegen den mex. Präsidenten Peredes.
Valentín Gómez Farías plante im August 1846 mit , dem sich im Exil befindeten ,
Antonio López , de Santa Anna Peredes abzulösen.
Es gelang ihnen, Antonio wurde Präsident und Valentín wurde Vizepräsident .
Santa Anna diente nun wieder als General für Mexiko.
Es wurde auch die Verfassung von 1824 wieder eingesetzt.
Die U.S.A. konnte sich nun sich nun zwei Dinge durch diesen Machtwechsel erhoffen.
Entweder:
Da der anti U.S.A. Präsident Peredes nun nicht mehr sein Amt inne hatte
sondern wie bekannt Antonio López, konnte man sich den Frieden erhoffen.
Oder:
Unruhen in der mex. Bevölkerung , da ein autoritärer Herrscher an der Macht war.
Kurz nach dem Machtwechsel ( im Dezember 1846 ) verstaatlichte Vizepräsident
Valentín Gómez Kirchengebiet im Wert von 15.000.000. Pessos um Geld
in die Staatskasse zu bringen bzw.: um in den Krieg zu investieren zu können.
Die kirchlichen Anführer sorgten für Unruhen in Mexiko-Stadt.
Als de Santa Anna in Mexiko Stadt ankam und als Präsident vollständig diente, setzte er Gómez als Vizepräsidenten ab und machte die Verstaatlichung der Kirchenbesitze rückgängig indem die Kirche eine Zahlung von 1,5 Mio. Pessos verlangte.
Während dieser Vorgänge landete Scott bei Veracruz.

Am 21. September fand die Schlacht von (dem befestigten) Monterrey statt. Zachary Taylor(6.300 Mann) kämpfte gegen 7.000 Mexikaner die Monterrey verteidigten.
Drei Tage später kapitulierten die Mexikaner und zogen ab.
Später besetzte Taylor das westlich gelegene Saltillo wo die einzige brauchbare Straße
( für einen Vormarsch ) nach Mexiko Stadt führte.
Die mexikanische Regierung hatte die Hoffnung die Kampfhandlungen , auf die Grenzgebiete des Landes begrenzen zu können, doch darauf zu hoffen ,
nach der Niederlage von Monterrey wäre unrealistisch.

General Wool erfuhr das Chihuahua nicht verteidigt wurde und marschierte ,
nach der Erlaubnis von Taylor , in die Provinz ein.
In Washington hatte man den Plan in Veracruz über den Golf von Mexiko einzumarschieren .
Für diesen militärischen Zug musste Taylor 8.000 seiner Männer hergeben.
Da Taylor nun eine sehr dezimierte Armee hatte befahl Winfield Scott Raylor
dass Jener in Monterrey bleiben sollte.
General Taylor ignorierte den Befehl und stationierte 4.650 von 7.000 seiner Männer südlich von Saltillo.
322 Km südlich sammelte Antonio López de Santa Anna eine Armee von 16.000 Mann.
Taylor konnte nur hoffen dass sich Santa Anna sich den Einmarsch in Vercruz wenden wird.
Doch Santa Anna griff doch an.
Man erwartet nun das die Mexikaner einfach die Amerikaner überrollt haben sollen ,
doch es kam anders.
Taylor riss bei jedem Vormarsch der Mexikaner mithilfe seiner Artillerie große Lücken in der Armee von Santa Anna.
Das ging so lange bis die mex. Armee demoralisiert war und Verluste
von 1500-2000 Mann zu beklagen waren.
Da sieht man dass nicht nur Truppenstärke sondern auch die Fähigkeit des Generals eine Rolle spielt.
Nach dieser Schlacht waren die Grenzen beim Rio Grande gesichert.

Von Lobos Island aus begann der Vorstoß von Winfield Scott.
Über den Golf von Mexiko schipperte er mit 13.000 Mann ca. 4 Kilometer
südlich von Veracruz er kam am 9. März 1847 an.

Die Lage war in Mexiko angespannt da Gómez Fíaris die Verstaatlichung der Kirchenbesitze vorantrieb und deswegen in Mexiko-Stadt Tumulte ausbrachen.
General Scott griff mit seinen Männern die Stadt Veracruz an die von 4.300 Mexikaner verteidigt wurden.
Nach fünf Tagen der Kämpfe gab die Verteidigung auf.
Scott fürchtete dass die "Gelbfieberzeit" oder Saison am Anmarsch war und wollte desshalb so schnell wie möglich die Stadt bzw. den Strand verlassen.
Am 8. April stoß ein 2.800 Mann starker Trupp in das mex. Hochland und vier Tage später trafen sie auf die Armee von Antonio López de Santa Anna.
Die Amerikaner konnten unmöglich 12.000 Mann besiegen.
Natürlich kam Hilfe von Winfield Scott der die Truppenstärke auf 8.500
brachte.
Am 18. April begann die Schlacht von Cerro Gordo.
Die Mexikaner verloren wieder aber die Dienstzeit für ist für " einige " Soldaten ausgelaufen und die Truppenstärke schrumpfte auf 5.800 Mann.
Trotzdem rückte Scott weiter vor.
Am Morgen des 15. Mai's war der Himmel blutrot und es war Spannung in der Luft.
Die Männer wussten dass etwas geschehen musste.
Und es geschah auch etwas!
Denn Puebla wurde ohne Kampf an die Amerikaner übergeben.
Hier wurde die Armee von 5.800 auf ca. 10.000 Mann aufgestockt.
Es begannen auch Friedensverhandlungen da die U.S.A. oder James K. Polk hatte was er/sie wollte und weitere Kämpfe wären unnötig gewesen.
Die Verhandlungen scheiterten und man begann nun von zwei Seiten aus Mexiko-Stadt anzugreifen.

Am 7. August wurde Ayotla wieder kampflos eingenommen.
Nun war der Weg nach Mexiko-Stadt frei, na, ja so ziemlich.
Die Straße von Ayotla mach Mexiko-Stadt war mit vielen Festungen beschützt.
General Scott nahm den Weg rumdum und nahm die Westliche Seite der Stadt ins Ziel. Es kam zu Kämpfen bei Contreras und auch bei der nahegelegene Brücke von Churubusco wo bei letzteren Santa Anna beteiligt war.
Scott musste schwere Verluste einbüßen hatte aber nun einen Übergang
nach Mexiko-Stadt.
Santa Anna bat um einen 2. Waffenstillstand und die Bitte wurde angenommen.
Schon nach zwei Wochen wurden die Friedensverhandlungen ergebnislos abgebrochen und Scott nahm den Angriff auf Mexiko-Stadt wieder auf.
Die Mexikaner hatten noch eine Chance um Scott beim Schloss von Chapultepek abzuwehren.
Auf dem Marsch zum Schloss eroberte er noch eine Kanonengießerei.
Nachdem das Schloss rasch erobert wurde kam es zum Angriff auf Mexiko-Stadt .
Gleich in der Nacht 13. September ( am Morgen wurde Chapultepek eingenommen ) waren zwei Stadttoren unter Kontrolle der U.S.A. Armee .
Am 14. September kapitulierte die Stadt und zwei Tage darauf ging
Antonio López de Santa Anna für immer ins Exil.
Es wurde eine Art US-Militärregierung für zwei Monate gebildet .
In Mexiko-Stadt wurden liberale Politiker eingesetzt .
In den nicht besetzten Gebieten entstand eine neue Regierung.
Mittels dem Unterhändler Nicholas Trist konnte die USA mit dem nicht besetzten
Teilen Mexikos , verhandeln.
Washington befahl zwar dass sie den Waffenstillstand auflösen
und Kriegshandlungen aufnehmen sollten .
Scott und Trist aber verhandelten weiter da sie glaubten kurz
vor einem Ergebnis zu stehen .

Am 2. Februar unterzeichneten die beiden Staaten den Vertrag
von Guadalupe Hidalgo.
Hier wurde festgelegt dass das Gebiet Alta California
( Gebiet zwischen Texas und Kalifornien) an die U.S.A. Geht .
Dafür mussten die U.S.A. 15 Mio.$ ( heutiger Wert 475 Mio. $ ) bezahlen .

Aus Wikipedia : Autor ; Matthew Trump .


1848 von den USA annektiertes mexikanisches Gebiet .
Aus :
http://commons.wikimedia.org/wiki/File:W...ession.jpg

Mexiko verlor bei diesem Vertrag ca. 50 % ihres Territorium wurden aber nicht wirtschaftlich geschädigt da es keine große Ressourcen gab und
auch nur 1-2% der Bevölkerung von Mexiko dort lebte.
Es kam auch noch zum Gadsden Kauf wo ein Gebiet etwas südlicher
von Arzona und New Mexico verkauft wurde.
Nach dem Krieg kam es auch zu neuen Debatten ob in den neuen Länder
die Sklaverei eingeführt werden solle .
Der Streit führte in den 1860-er zum Sezzesionskrieg.

Der Beginn der Intervention
Zwar wurde Mexiko durch den Verlust von Alta California nicht direkt
wirtschaftlich geschwächt aber der Krieg selbst setzte dem Land sehr zu.
Es gab wie immer noch die gleichen Missstände.
Zu viele Dürreperioden machten das Volk hungrig ,
die Minen die keine Erträge brachten machten das Land arm.

Am Anfang des Jahrhunderts wurden zwar die Eliten (z.b.: Kreolen)
entmachtet .
Doch eine Partei konnte sich immer aus der Affäre ziehen und diese war
die katholische Kirche.
Die Kirche hatte immer noch große Ländereien und gefüllte Schatzkammern,
kein Wunder dass man verlangte dass die Kirche enteignet werden sollte.
Es wurde aus diesem Anlass eine neue Verfassung geschrieben und zwar im Jahre 1857. Sie konnte zwar nicht die Dürreperioden verhindern aber konnten aber das Volk etwas beruhigen indem man liberalere Gesetze erließ.
Aber wo es Liberale gab, gab es auch die Konservativen die immer noch
im Volk Unterstützung hatten .
Die konservative Partei die pro Kirche war , legte Proteste gegen diese Verfassung ein und legte eine Revolte in die Wege .
Schon wieder kam es zu einen Krieg, diesmal der Reformkrieg
zwischen 1857 und 1861. Immer blutiger und immer mehr Menschenverachtender
wurde der Krieg.
Viele wechselten von den Konservativen zu den Liberalen und schließlich
konnten doch die Liberalen gewinnen.
Mexiko wurde durch diesen Krieg noch ärmer als es schon war.
Es wurde beschlossen dass man die Auslandsschulden nicht mehr an
die europäischen Mächte mehr zurückzahlen werde.
Die größten Geldgeber waren Spanien, Frankreich und Großbritannien.
Die damaligen Führer der Länder unterzeichneten den Londoner-Vertrag
wo festgelegt wurde dass man die Schulden egal mit welchen Mitteleln
eintreibe würde .
Gleich im Dezember 1861 landete die erste span. Flotte in Veracruz
und ein Monat später fielen auch die Briten und Franzosen ein.
Wie es festgelegt war wurden die Schulden eingetrieben ,
doch Napoleon III hatte mehr vor.
Als Großbritannien und Spanien davon Wind bekamen dass Napoleon
nicht nur die Schulden von Mexiko eintreiben sondern Mexiko sogar
zu einer französischen Kolonie machen wollte , brachen die beiden Mächte
die Intervention ab.

Es gibt zwei dinge die unendlich sind:das Universum und die Menschliche Dummheit.
Beim Universum bin ich mir nicht sicher
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