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Mit Hightech auf der Suche nach den Kelten
03.10.2012, 21:34
Beitrag: #1
Mit Hightech auf der Suche nach den Kelten
Ich war am Sonntag 30.9.12 mal wieder auf der Heuneburg.

Zz ist die Masse der Interessierten natürlich in Stuttgart, wo im Kunstgebäude neben dem Neuen Schloss bis Februar die große Keltenausstellung präsentiert wird.

Was aber vor Ort den Vorteil hat, dass man auch mal eher für einen Zeit hat, manches interessante Gespräch erst möglich wird.

Um es kurz zu machen, weder der Fund des Steintores, (das älteste bisher nördlich der Alpen entdeckte) noch der Sensationsfund des unberaubten Fürstinnengrabes waren "Zufälle".
Die Archäologie hat in den letzten Jahren einige neue Hightechmethoden entwickelt, die gezieltes Graben ermöglichen. Und solche Funde selbst in "eigentlich" recht gut erforschten Arealen ermöglichen.

Ich habe eine Broschüre des Landesdenkmalamtes mit og Titel mitgenommen, und werde gelegentlich mal daraus berichten.

Hätt Adam unser Bier besessen, er hätt den Apfel nicht gegessen.
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03.10.2012, 21:54
Beitrag: #2
RE: Mit Hightech auf der Suche nach den Kelten
Danke für die Infos. Ich würde die Austtellung auch gerne sehen, mal schauen, ob es klappt....

Auf dem Grabstein dess Kapitalismus wird stehen: "Zuviel war nicht genug"
Volker Pispers
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05.10.2012, 11:03
Beitrag: #3
RE: Mit Hightech auf der Suche nach den Kelten
Wie ich zufällig sah, gibt es eine OnlineBroschüre von 2007 des Landesdenkmalamts zu diesem Komplex.
Wer will, hier ist der Link
http://www.denkmalpflege-bw.de/fileadmin...finger.pdf

aus dem Link zur Heuneburg:
Zitat:Bislang waren wesentliche Bereiche der ausgedehnten Außensiedlung
im Umfeld der Heuneburg und ihrer mit aufwändigen Wallanlagen
befestigten Vorburg weitgehend unerforscht. Mittels moderner
Methoden der Fernerkundung können nun einerseits großflächige Gebiete
sehr genau erfasst werden, andererseits lassen sich dank gezielter
Grabungen und Sondagen Hinweise zur Datierung der Wall-Graben-
Systeme sowie zur Struktur der Besiedlung innerhalb der Vorburg und
deren zeitliches Verhältnis zu den bekannten Siedlungsphasen auf dem
Plateau der Heuneburg gewinnen.

Womit die Fundgeschichte des "steinernen Tores" und des "Fürstinnen Grabes" wunderbar nachvollzogen werden kann.

Hätt Adam unser Bier besessen, er hätt den Apfel nicht gegessen.
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