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Presseschau Der Archäologische Wochenrückblick
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27.11.2012, 16:31
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Suebe
Saubär
        
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RE: Presseschau Der Archäologische Wochenrückblick
Auch diese Woche ist der "Archäologische Wochenrückblick" von Spiegel Online dem Norden gewidmet.
Unter anderem wird eine gängige These zum Untergang der Grönland-Wkinger widerlegt.
Zitat: Ausgegraben - Neues aus der Archäologie Die wilden Spiele der Wikinger
Von Angelika Franz
Ballsport, Trinkspiele, Raufereien - der durchschnittliche Wikinger wusste sich zu amüsieren. Forscher versuchen, die Regeln der archaischen Freizeitbeschäftigungen zu verstehen. Außerdem im archäologischen Wochenrückblick: versunkene Elitesoldaten und Silbermünzen mit Geschichte.
Was machten die Wikinger in ihrer Freizeit? Darauf fand Leszek Gardela vom Snorrastofa Medieval and Cultural Centre in Island Antworten in historischen Schriften und archäologischen Hinterlassenschaften. Im Grunde genommen taten sie das, was junge Männer auch heute noch tun: Fußball oder Brettspiele zocken - und Trinkspiele veranstalten.
Viele der Spiele waren auch eine Art Training für den Kampf und daher allerdings etwas rauer als heutiger Freizeitsport. Zu den Favoriten gehörten Raufen oder Steineheben. "Die Spiele waren körperlich sehr anspruchsvoll und brutal und konnten auch schwere Verwundungen der Teilnehmer oder sogar den Tod eines von ihnen zur Folge haben", sagt Gardela der Wissenschaftsplattform ScienceNordic. Sie dienten in erster Linie dazu die Männlichkeit zur Schau zu stellen.
Als Ballspiel kannten die Wikinger knattleikr, ein Vollkontaktsport, der manchmal auch mit hölzernen Schlägern gespielt wurde. Von den Regeln ist in den Quellen nichts überliefert - nur, dass die Partien oft in wilden Schlägereien endeten.
Die Brettspiele, darunter auch Schach, wurden dagegen oft mit sehr wertvollen verzierten Figuren gespielt. Sie waren vor allem bei der Elite beliebt. In den Partien ging es darum, Schlauheit zu zeigen. Allerdings gehörten auch Trinkspiele zum Zeitvertreib der Wikinger. Und anders als bei den Demonstrationen körperlicher Überlegenheit durften bei ihnen auch die Frauen mitmischen
zum weiterlesen
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensc...68963.html
im Teil 5
zu den Grönland-Wikingern:
Zitat:Vor rund 500 Jahren verschwanden die Wikinger aus Grönland - und niemand weiß, wieso. Als Gründe wurden Naturkatastrophen, Klimawandel oder mangelnde Anpassungsfähigkeit an die Lebensbedingungen dort vorgeschlagen. Zumindest Letzteres aber konnte nun widerlegt werden. Ein dänisch-kanadisches Forscherteam hat eine Isotopenanalyse von isländischen Wikingerknochen vorgenommen und konnte zeigen, dass die Wikinger sich von reichlich Seehundfleisch ernährten.
"Auch wenn die Wikinger traditionell als Bauern gesehen werden, passten sie sich schnell an die arktische Umgebung an", sagt Jan Heinemeier von der Aarhus University. "In Grönland begannen sie, mehr und mehr Seehunde zu essen, bis diese im 14. Jahrhundert zwischen 50 und 80 Prozent ihrer Ernährung ausmachten."
Die Daten stammen von 80 Skeletten aus verschiedenen Zeiten. "Nichts spricht dafür, dass die Wikinger Grönland wegen einer Naturkatastrophe verließen", schließt Heinemeier aus den Ergebnissen. "Sie könnten höchstens das Seehundfleisch überbekommen haben da draußen am Ende der Welt." Die Forscher berichten in einer Reihe von Artikeln im "Journal of the North Atlantik" von ihrer Arbeit.
"Die Inflation muss als das hingestellt werden, was sie wirklich ist, nämlich als Betrug am Staatsbürger, der um einen Teil seines Einkommens, aber noch mehr um seine Ersparnisse gebracht wird.!" (Ludwig Erhard, Bundeskalnzler 1963 bis 1966)
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RE: Presseschau Der Archäologische Wochenrückblick - Suebe - 27.11.2012 16:31
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