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Napoleon in Russland - Druckversion +- Forum für Geschichte (http://www.forum-geschichte.at/Forum) +-- Forum: Neuzeit (bis 1900) (/forumdisplay.php?fid=5) +--- Forum: Französische Revolution und Napoleon (/forumdisplay.php?fid=23) +--- Thema: Napoleon in Russland (/showthread.php?tid=459) Seiten: 1 2 |
RE: Napoleon in Russland - liberace - 27.10.2013 18:20 Ja, danke nochmal, Du hast recht, so werde ich es machen. Gruß und noch einen schönen Sonntag. Schaust "Tatort"? Heute aus München, soll lt. Kritik ganz gut sein. RE: Napoleon in Russland - Suebe - 27.10.2013 22:05 (27.10.2013 15:50)liberace schrieb: Ich habe einst vor Jahren gelesen, die Russen hätten franz. Gefangene sehr schlecht behandelt, die meisten mussten sich bei Bauern zu Tode schuften oder starben an Erfrierungen. Erfahrungen der Wehrmacht im II. WK lassen grüßen. Ungestraft griff man dieses Riesenreich nie an. Ich schrieb doch, von ca. 100.000 Gefangenen wurden ca. 20.000 nach Beendigung der Kampfhandlungen wieder freigelassen. Die übrigen waren tot. Die Haftbedingungen wären entsetzlich gewesen. Den gefangenen Rheinbundtruppen wurde die Aufnahme in eine "Deutsche Legion" angeboten, was aber auf kaum Resonanz gestossen wäre. Eine gewisse Analogie lässt sich da ohne weiteres ziehen. Die Gefangenen Rheinbündler hätten 1813 auch noch Napoleons Geburtstag gefeiert. OT: Nach Leipzig hätten die bisherigen Rheinbundtruppen teilweise erhebliche Motivations-Probleme gehabt gegen ihre bisherigen Waffenbrüder zu kämpfen. RE: Napoleon in Russland - Arkona - 28.10.2013 13:05 Bei den ganzen Verlustzahlen ist Folgendes oft übersehen worden. Napoleon musste auf dem langen Weg nach Moskau ständig Detachements abstellen, um Orte und Verbindungslinien in seinem Rücken zu sichern. Wenn er bei Borodino mit "nur" noch 130.000 Soldaten antrat, heisst das noch lange nicht, dass die anderen wirklich alle verlustig gegangen waren. Am Russlandfeldzug waren auch Österreicher (Schwarzenberg in Galizien) und Preussen (Yorck im Baltikum) beteiligt. Die kamen praktisch ungeschoren davon. Noch ein Wort zu den Gefangenen. Die russische Armee unter Kutusow litt bei der Verfolgung fast genauso wie die Franzosen und hatte enorme Ausfälle. Da gab man sich nicht groß mit Gefangenen ab, sondern überließ diese in der Regel sich selbst. Von Kosaken bis aufs Hemd ausgeplündert in den russischen Winter gejagt zu werden, kam einem Todesurteil gleich. RE: Napoleon in Russland - Harald - 28.10.2013 13:19 Am besten informiert man sich über den französischen Rückzug immer noch in Tolstois Krieg und Frieden. RE: Napoleon in Russland - Suebe - 28.10.2013 16:23 (26.10.2013 08:05)Suebe schrieb:(25.10.2013 17:39)liberace schrieb: Weiß eigentlich jemand, mit wie viel Mann die Kernarmee der Grande Armeé, die in Moskau gewesen war, zurückkehrte? Von 50.000 über 5.000 bis 50 Mann habe ich alle Zahlen gehört. Der linke und der rechte Flügel, Mac Mahon und Schwarzenberg, dürften ohne große Verluste eingelaufen sein. (28.10.2013 13:05)Arkona schrieb: Bei den ganzen Verlustzahlen ist Folgendes oft übersehen worden. Napoleon musste auf dem langen Weg nach Moskau ständig Detachements abstellen, um Orte und Verbindungslinien in seinem Rücken zu sichern. Wenn er bei Borodino mit "nur" noch 130.000 Soldaten antrat, heisst das noch lange nicht, dass die anderen wirklich alle verlustig gegangen waren. siehe oben. den Zamoyski hat mir einst ein An/Bewohner nördlicher Meere empfohlen.
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